Sonntag, 05. September 2010 um 17:10 Uhr
jaii! bekommt in den nächsten Tagen ein neues Outfit! Die wichtigste Änderung wird ein zusätzliches horizontales Menü sein, das die Übersicht und die Navigation von jaii! um Einiges übersichtlicher gestalten wird. In diesem Zuge werden wir auch jaii! ein neues Design geben.
Ich habe einmal 3 unterschiedliche Designrichtungen erstellt und ich möchte Euch diese gerne zur Wahl stellen. Welches Design gefällt Euch am Besten (die Bilder finden Ihr unter diesem Text)? Ihr könnt eure Stimme auf der rechten Seite unter der Shoutbox abgeben.
Gerne könnt Ihr Feedback zu den Designüberlegungen geben. Ich habe einen Forumsbeitrag erstellt, in dem Ihr Anregungen, Kritik oder Lob loswerden könnt. Zum Forum.
Inhaltlich stimmen die Vorschläge nicht mit denen von jaii! überein. Es geht sich hier also nur um die Farben und die Bilder. 
Neben einem neuen Menü und einem neuen Design gibt es derzeit viele Ideen, jaii! noch besser und interessanter zu machen! In den nächten Wochen könnt Ihr mit einigen schönen Neuerungen rechnen. Ich bin gespannt, wie Euch diese gefallen werden!
Herzliche Grüße
Euer Admin
Zum Vergrößern die Bilder anklicken:
Layout 1 
Dienstag, 31. August 2010 um 15:10 Uhr
Hier eine Einladung zu einer Kuschel-Aktion am Brandenburger Tor der Berliner Kuschelszene:
Kuschel-In am Brandenburger Tor
am Donnerstag, den 2. September um 14 Uhr
veranstalten wir ein großes Kuschel-In am Brandenburger Tor.
Unser Anliegen ist es, damit die positive und heilsame Wirkung von Berührung ins Bewußtsein der Menschen zu bringen.
Kuschelnde Menschen sind entspannter, glücklicher, gesünder und friedvoller!
Wir laden jeden herzlich ein, mitzukuscheln und unsere Aktion zu unterstützen.
Treffpunkt: ist um 13.30 Uhr auf dem Pariser Platz direkt vor dem Brandenburger Tor unter unserem Transparent „kuscheln macht glücklich“.
Bitte eine Decke oder Isomatte dafür mitbringen. Danke!
Unsere Idee ist es, mit einer einführenden Berührungsübung zu beginnen und dann ins Kuscheln im Liegen oder [für wen das sicherer und angenehmer ist] Umarmen im Stehen über zu gehen- insgesamt planen wir für die Aktion 15 – 30 Minuten.
Für all die, die nicht auf Fotos erkannt werden möchten, halten wir tarnende Augenmasken bereit.
Danach ziehen wir in den Tiergarten zu einem netten Happening mit gemeinsamen Picknick und kuscheln [wer möchte] auf der grünen Wiese um. Wir freuen uns über eine Kleinigkeit fürs gemeinsame Picknick.
Als Dankeschön für alle, die uns unterstützen und am Brandenburger Tor mitkuscheln, gibt es eine 50% Bonuskarte für einen Kuschelabend.
Einen Tag später, am Freitag, den 3. September, feiern wir das Kuschel-In ab 20 Uhr im M 33 [Mehringdamm 33] mit einem Kuschelabend, Sektempfang und open end Party.
Infos: unter www.Kuschel-In.de
oder bei Rosi: 0170-233 95 98
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
www.die-kuschelparty.de
Montag, 26. Juli 2010 um 15:16 Uhr
Liebe jaiianer,Montag, 05. Juli 2010 um 15:14 Uhr
Liebe jaiianer,Freitag, 25. Juni 2010 um 10:36 Uhr
In einer Partnerschaft ist man froh sich fallen zu lassen und einfach man selbst zu sein. Leider verwechseln das manche Menschen damit, ihre Laune an ihrem Liebsten oder ihrer Liebsten auszulassen.Dienstag, 06. April 2010 um 09:03 Uhr
Ja ihr Lieben, es ist tatsächlich schon ein Jahr her, da ging jaii! offiziell online. Am Anfang noch ein kleines Keimchen, hat sich unsere Community in den letzten 12 Monaten beachtlich entwickelt.
Die Geschichte von jaii! begann im Kopf eines technisch bewanderten Visionärs, unseres Admins. Vom Staub der eingefahrenen spirituellen Wege unbefriedigt, wuchs in ihm die Idee zu einem virtuellen Ort, wo sie sich alle treffen konnten - „Lichtwesen, Herzenskrieger, Leidenschaftler, Liebeshungrige, Seelenretter, Bodyworker, Grenzgänger, Barfußtänzer, Feuerläufer, Wellenreiter, Sehnsuchtsfolger oder Konventionenbrecher“.
Sein Hauptmerkmal lag auf der Toleranz, Offenheit und Lebendigkeit der geplanten Website, oder wie er sagte - „Bei jaii! finden sich Menschen mit wachem Geist und offenen Herzen“.
Die Entwicklung, die jaii! seither vollbracht hat, ist genau solchen Leuten zu verdanken. Jeder einzelne jaiianer hat dazu beigetragen, wie unsere Community heute ist, wie wir miteinander umgehen und worüber wir reden.
Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an unsere „ersten Pilger“, wie z.B. krebsinfo, LaLune, Lilli @ Maja und reinwiel, die sich direkt im April 2009 anmeldeten und von Anfang an an jaii! glaubten.
Jaii! wächst immer weiter, sowohl in der Größe (über 300 Neuzugänge haben wir derzeit durchnittlich im Monat – zurückblickend darauf, wie wir unseren 100ten Nutzer feierten, ist das wirklich unglaublich!), als auch im Detail. Wir freuen uns über jedes Feedback eurerseits und arbeiten konstant an neuen Ideen und Verbesserungen. Bei Kritik, Lob oder Fragen stehen euch mehrere Wege offen:
Auf ein wundervolles zweites Jahr mit euch und allen, die noch dazukommen werden! Eure Lebendigkeit und euer Enthusiasmus geben uns Antrieb, auch wenn man mal mit dem falschen Fuß aufgestanden ist. Dafür jedem jaiianer vielen Dank.
Euer jaii!-Team
Jaii! wird 1 – der Thread im Forum.
Jaii bei Youtube
Jaii bei Myspace
Bildquelle: Wikimedia Commons / Arria Belli
Montag, 29. März 2010 um 12:33 Uhr
Mit ein wenig Phantasie kann man sich dazu allerhand Science Fiction-Stories ausdenken: Nach neusten Erkenntnissen glauben Wissenschaftler, das einzige „unsterbliche“ Wesen der Welt entdeckt zu haben – die „ Turritopsis Nutricula“, eine Qualle.
Von Liebhabern "Turri" genannt, reproduziert sich das Tier quasi immer wieder selbst: Auf dem Höhepunkt ihres Lebens als geschlechtsreife Hydra entwickelt sie an ihren Außenschirmen neue Zellen, aus denen quasi ein Klon von ihr selbst wächst. Genauer besitzt Turri die Fähigkeit, jede beliebige Körperzelle in eine andere Zellenart umzuwandeln. Diesen Vorgang nennt man „Transdifferenzierung“. Andere Tiere, die sich auf diese Weise selbst reproduzieren können, sind beispielsweise Salamander.
Das Besondere an Turri ist, dass sie ihren kompletten Körper neu erschaffen kann, und er ist dann auch tatsächlich im Zustand einer jungen Qualle – so durchläuft sie in einem ewigen Kreislauf alle Stationen ihres Lebens von Neuem.
Wie es in unseren Ozeanen in ein paar Jahren aussieht, falls die Meeres-Schwabbler die Weltherrschaft übernehmen, steht in den Sternen – oder in den Köpfen geneigter Drehbuchautoren.
Quelle: Yahoo! Nachrichten
Bild: http://sivens.wordpress.com / Fotograf: Peter Schuchert
Freitag, 26. März 2010 um 16:45 Uhr
Die Autofahrer unter den jaiianern sollten in der nächsten Zeit besonders aufpassen, denn etwa bis Ostern ist wieder Krötenwander-Zeit und zwar dieses Jahr besonders kurz und schwungvoll.
Die knuffigen Amphibien machen sich alljährlich von ihrem Lebensgebiet aus auf den Weg zum nächsten Teich, um dort nach ein paar Quickies ordentlich Laich zu produzieren und sich wieder aus dem Staub zu machen. (Böse Zungen könnten behaupten, da haben sich einige menschliche Zeitgenossen wohl etwas von abgeguckt, aber böse sind wir ja nicht.)
Wer geneigt ist, riskante Fahrmanöver anzuwenden, um den Pilgergruppen auszuweichen, dem sei allerdings gesagt: Durch den entstehenden Luftdruck sterben die kleinen Quaker schon ab einer Fahrtgeschwindigkeit von 30 km/h, auch wenn man nur an ihnen vorbeifährt.
Da heißt es für alle Tierfreunde: Ab zu den großen Straßen und Auffang-Gräben schaufeln bzw. Frösche über die Straße tragen.
Quelle: ddp
Bild: Pixelio / Stefan Koenig
Montag, 22. März 2010 um 14:53 Uhr
Letzten Freitag in Bremen, das allseits bekannte Bild: Junger Mann hat keine Ahnung, wie man eine Krawatte bindet. Das Problem: er stand eine Stunde vor seiner Hochzeit!
Weil es ihm zu peinlich war, jemanden von der Hochzeitsgesellschaft um Hilfe zu bitten, stiefelte der 23-jährige kurzerhand zur nächsten Polizeiwache. Als Beamter liegt einem das Krawattenbinden natürlich irgendwie im Blut, weshalb ihm schnell geholfen war.
Und die Moral von der Geschicht': Heirate ohne fachkundigen Trauzeugen nicht. Oder einfach gleich im Kimono.
Quelle: Yahoo! Nachrichten
Bild: Pixelio / Ralph-Thomas Kühnle
Donnerstag, 18. März 2010 um 12:23 Uhr
Eine Neuseeländerin versteigerte letzte Woche zwei Flaschengeister (leider ohne drei Wünsche) bei einer Internet-Auktionsseite - und bekam dafür umgerechnet etwa 1450 Euro.
Avie Woodbury ist eine ganz normale Hausbesitzerin, doch sie hatte ein Problem: Nach dem im Rückblick wohl gedankenlosen Rumprobieren mit einem Ouijabrett terrorisierten sie und ihre Familie zwei Plagegeister, bis sogar der Hund verrückt spielte.
Die Geister, ein in den 20er Jahren verstorbener alter Mann (vermutlicher Name "Les Graham") und ein kleines Mädchen, haben laut Avie beispielsweise Wasser zum Kochen gebracht, Gegenstände verschoben und sie vom essen und Schlafen abgehalten. Gelegentlich sollen die Bewohner sogar Berührungen gespürt haben.
Mitte Januar hatte Familie Woodbury genug und bat einen Exorzisten um Hilfe. Seitdem ist Ruhe im Karton - in den Flaschen allerdings nicht, denn dort sind die beiden Geister seitdem eingesperrt. Auf der Plattform "trademe.co.nz" bot Avie die Behältnisse an und erzielte damit neben dem hohen Gewinn über 200.000 Klicks.
Das verbleibende Geld wurde übrigens, nachdem das Exorzisten-Gehalt bezahlt wurde, an die Tierschutzorganisation SPCA gespendet.
Wenn ihr jetzt traurig seid und denkt "Hätte ich doch nur mitgeboten!", lasst euch trösten: Die Neuseeländer scheinen von diesem Erfolg so inspiriert, dass zumindest auf der nationalen ebay-Seite einige weitere Flaschengeister versteigert werden, wie z.B. hier und hier.
Glaubt ihr an Geister? Denkt ihr, dass an der Auktion tatsächlich etwas Wahres dran ist oder war es einfache Geldmache? Teilt uns eure Meinung im Forum mit.
Quellen: afp, take-me-to-auction.de, trademe.co.nz
Bild: Wikimedia Commons / Paul Sapiano
Wikipedia-Artikel über Gespenster
Mittwoch, 03. März 2010 um 11:38 Uhr
Der New Yorker Fotograf Spencer Tunick, der für seine außergewöhnlichen Installationen oft tausender nackter Menschen bekannt ist, hat sein neustes Werk vor der Oper in Sydney vollendet. Über eine Stunde lang dirigierte Tunick die 5200 "ehrenamtlichen Nackedeis" in die unterschiedlichsten Formatierungen, wobei seine Bilder nicht als Aktfotografie, sondern wie er es sagt als "Landschaftsbilder" betrachtet werden sollen.
Hier geht es zu der Seite von stern.de mit einer Bildergalerie zur Aktion.
Quelle: stern.de
Bild: Pixelio / Rolf Handke
Freitag, 26. Februar 2010 um 17:45 Uhr
Den Blick auf eine saubere Umwelt gerichtet, werden wir mit Technologien bekannt gemacht, die unsere Natur entlasten und aus dem Horrorszenario Klimakatastrophe leiten sollen. Keine einfache Aufgabe, so sollte es dem Betrachter schon komisch vorgekommen sein, wie viele bahnbrechende Erfindungen in den letzten 10 Jahren aus dem Boden schossen. Da Miesmacher aber niemand mag und Lebensgefühle wie „Rettet unseren Planeten“ nur durch eine ordentliche Portion Enthusiasmus getragen werden können, stellen sich nun in einer Ernüchterungsphase nach und nach viele aufgehypte neue Wege als Sackgassen heraus.
Das Ergebnis der neusten Studien zeigt: Biotreibstoffe wie beispielsweise Ethanol und Biodiesel haben deutlich schlechtere Öko- und Klimabilanzen, als fossile Energien.
Der Anbau von Zuckerrohr und Sojabohnen zur Verwertung als Biosprit boomt derzeit vor allem in Südamerika. In Brasilien fahren mehr als 90% der Neuwagen mit Biosprit, er stellt nach Öl die zweitwichtigste Energiequelle des Landes dar.
Das Magazin der Proceedings of the National Academy of Sciences (oder kurz „PNAS“) veröffentlichte kürzlich eine Studie, in der erschreckende Prognosen für Biosprit dargelegt werden. In Zusammenarbeit mit verschiedenen deutschen Universitäten und Instituten sowie dem UN-Umweltprogramm in Nairobi erarbeiteten Experten mit Hilfe von Simulationsstudien folgende Beispiele: Der Zuckerrohranbau (daraus wird Ethanol hergestellt) nimmt in Brasilien momentan etwa 8.000 km² Fläche in Anspruch. Das Anbaugebiet könnte sich bis 2020 allerdings mehr als verachtfachen, damit das bis dahin gesetzte Ausbauziel erreicht wird – es wären dann also 57.200 km² Land eingenommen. Eine noch größere Zahl stellen Sojabohnenfelder dar; hier wird eine auf bis zu 108.100 km² gesteigerte Fläche befürchtet – zusammengenommen ist das etwa halb so viel wie Deutschland.
Worin hier das Problem liegt, wird schnell klar, wenn man eine Ecke weiter denkt. 88% der Anbaugebiete für Soja und Zuckerrohr bestehen aus ehemaligen Viehweiden. Die Rinderzüchter werden somit an den Rand des Amazonas-Regenwaldes gedrängt, wo sie Waldflächen abholzen müssen, damit ihre Tiere weiter weiden können. Nimmt man an, dass die eben genannten Berechnungen der Anbauflächensteigerung zutreffen werden, bedeutet dies, dass in den kommenden Jahren 121.970 km² des Regenwaldes abgeholzt werden wird.
Dazu steht im bizarren Gegensatz das Vorhaben der brasilianischen Regierung, bis 2020 den Rückgang des Regenwaldes um 80% zu vermindern.
Ein diskutierter Lösungsansatz ist die Alternative „Ölpalme“. Ölpalmen sind ertragsreicher als beispielsweise Soja, wodurch die spekulierte Flächenausbreitung in diesem Fall von 108.100 km² auf 4.200 km² reduzieren würde.
Allerdings stößt auch Palmöl nicht nur auf Fans, denn in Indonesien und Malaysia werden bereits jährlich immense Regenwald- und Torfmoorwald-Flächen dafür abgeholzt.
Als Beispiel: Ein Auto, das mit Biodiesel aus Palmöl statt mit fossilem Diesel fährt, stößt zwar 80% weniger CO2 aus, doch durch den Herstellungsprozess werden pro Liter Biodiesel 800% mehr Treibhausgase produziert, als durch fossilen Diesel.
Andere alternative Kraftstoffe, wie Mais, sind vor allem daher problematisch, da zur Verflüssigung eine große Menge Strom gebraucht wird.
Doch noch heißt es, die Hoffnung nicht aufgeben. Biokraftstoffe zweiter und dritter Generation, für die nicht mehr neues Land bebaut werden muss, werden in ein paar Jahren die Statistiken wieder mildern.
Das Thema Klimabilanz bei alterrnativen Kraftstoffen ist und bleibt Streitthema, auch unter Experten. Worin man sich jedoch langsam einig wird ist, dass ein Zertifizierungssystem eingeführt werden muss, ein globaler Standard, nach dem sich alle Länder gemeinsam richten müssen. Neben den Auswirkungen auf die Natur gibt es schließlich auch unmittelbare Nachteile für die Menschen. So beispielsweise treibt derzeit die Nutzung von Mais als Kraftstoff in Mexiko dessen Preise in die Höhe, sodass finanziell Benachteiligte sich ihr Grundnahrungsmittel nicht mehr leisten können und hungern müssen.
Wie denkt ihr über Biosprit und co? Sind die negativen Berichte nur Panikmache oder wurde ein falscher Weg eingeschlagen? Sagt uns eure Meinung im Forum.
Quelle: zeit.de
Bild: Pixelio / „Cornerstone“
Donnerstag, 25. Februar 2010 um 09:42 Uhr
Der 38-jährige Schweizer Peter Colat stellte letzte Woche einen neuen Rekord im „ statischen Zeittauchen mit vorheriger Sauerstoffinhalation“ auf: Ganze 19:21 Minuten blieb er ohne Luft zu holen unter Wasser. Bereits 2008 hatte er einen Rekord aufgestellt, dieser betrug damals 16:32 Minuten – eine beachtliche Steigerung!
Alle, die jetzt betrübt an ihre einminütigen Tauchversuche in der Badewanne denken, können sich aber damit trösten: Ein professioneller Zeittaucher atmet 10 Minuten, bevor es ins Wasser geht, nur 100%igen Sauerstoff aus einer Sauerstoffflasche – als Amateur ist es also gar nicht möglich, an diese Werte heranzukommen.
Quelle: afp
Bild: Pixelio / "tokamuwi"
Montag, 22. Februar 2010 um 12:01 Uhr
Der Neuseeländer Pete Bethunse hat eine japanische Walfang-Flotte angegriffen, indem er auf seinem Jetski mit Vollgas auf das Sicherheitsschiff der Flotte zufuhr und à la James Bond im richtigen Moment absprang – so landete er tatsächlich an Bord des Schiffs. Dort angekommen war es seine Mission, den Zuständigen eine umgerechnet ca. 2,2 Millionen Euro hohe Rechnung zu überreichen, da die Flotte etwa einen Monat zuvor seinen Trimaran (das ist ein kleines Segelboot) kaputt gemacht hatte – bei einer so spektakulären Aktion hätte man eigentlich etwas selbstloseres erwartet. Aber auch nicht schlecht.
Quellen: afp / welt.de
Bild: Pixelio / Dieter Haugk
Mittwoch, 17. Februar 2010 um 12:38 Uhr
Bereits im Januar hatte US-Präsident Barack Obama den Bau einer „neuen Generation sicherer und sauberer Atomkraftwerke“ angekündigt – gestern bestätigte er eine staatliche Kreditzusage von circa 8 Milliarden Dollar (das sind fast 6 Milliarden Euro) zum Bau zwei neuer Atomreaktoren.
Obamas Hauptargumente für das Projekt sind zunächst die lange angestrebte Unabhängigkeit von Ölimporten sowie des Weiteren eine Verringerung der Treibhausgase: "Um unseren wachsenden Energiebedarf zu decken und den schlimmsten Folgen des Klimawandels vorzubeugen, müssen wir unser Angebot an Nuklearenergie vergrößern, so einfach ist das".
Die Grundlage für staatliche Unterstützung privater Atomunternehmen stammt noch aus der Zeit George W. Bushs – unter ihm wurde ein Gesetz verabschiedet, welches Kredite dieser Art legitimisiert, wenn durch das Unterfangen eine Reduktion von Treibhausgas-Ausstoß nachgewiesen werden kann. Obama zufolge wird die geplante Anlage 16 Millionen Tonnen Kohlendioxid weniger ausstoßen, als ein vergleichbares Kraftwerk.
Seit einem Reaktorunfall im Jahr 1979 in Three Mile Island (Pennsylvania) haben die USA Abstand von der Atomenergie genommen – das neuste Kraftwerk ist zwar erst seit 1990 in Betrieb, der Bau begann jedoch schon 1977. In seiner Rede zur Finanzierung der neuen Reaktoren erwähnte Obama auch die „ernsthaften Nachteile“, die die Atomenergie mit sich bringt, wie beispielsweise die Entsorgung der entstehenden Abfälle. Er wies darauf hin, dass er zur Lösung dieses Problems erst kürzlich eine Expertenkommission einberufen habe, die sich mit der Sachlage befasst.
Was haltet ihr von diesen Plänen in der Energiepolitik Amerikas? Wie denkt ihr über Atomkraft im Allgemeinen? Besser als ihr Ruf oder tickende Zeitbombe? Schreibt uns eure Meinung im Forum.
Quelle: afp
Bild: Pixelio / Daniel Bleyenberg
Dienstag, 16. Februar 2010 um 12:32 Uhr
Der aufmerksame 1live-Hörer hat es vielleicht heute Vormittag im Radio mitbekommen - in einem Bericht über außergewöhnliche Online-Singlebörsen war auch jaii mit von der Partie. Wenn es klappt, stellen wir den Audioclip bald auch hier online, dann kann ihn sich wer mag noch einmal anhören.
Hier geht's zur einslive - Website: www.einslive.de
Quelle Foto: Pixelio / "Krümel"
Dienstag, 16. Februar 2010 um 10:01 Uhr
Der 51-jährige US-Amerikaner Jeff Ondash (Künstlername Teddy McHuggin) hat am vergangenen Sonntag (Valentinstag) in Las Vegas einen neuen Weltrekord im Umarmen aufgestellt.
Bisheriger Rekordhalter (5000 Umarmungen in 24 Stunden) war Siobhan O'Connor.
Diese Vorlage knackte Teddy leicht: Schon in der ersten Stunde umarmte er 700 Menschen, der Stundenrekord liegt sogar bei 1.205. Seine Tochter Carlie zählte in der angesetzten Zeit 7.777 Umarmungen – auch eine körperliche Hochleistung, denn die Aktion wurde an einem Stück durchgeführt, sodass Teddy kaum Zeit zum Essen und gar keine zum Schlafen blieb. Trotzdem war ihm nach dem gelungenen Rekordversuch nicht nach schlafen, sondern eher nach feiern zumute.
Ziel des Drück-Marathons war es übrigens, Geld für die American Heart Accociation zu sammeln; dadurch war das Datum des Valentinstags natürlich noch passender geeignet.
Teddys nächstes Vorhaben ist es, den Rekord im Dauerumarmen zu brechen (aktuell liegt er bei 24 Stunden und einer Sekunde).
Auf Youtube findet ihr auch ein Video, wenn ihr euch ein besseres Bild machen möchtet.
Was haltet ihr von Teddys Massenknuddeln? Peinliches „Auf sich aufmerksam-Machen“ oder spitzen Idee? Sagt uns eure Meinung im Thread zu den jaii!-News.
Quelle: Associated Press / Video über Youtube
Foto: pixelio / Dieter Schütz
Mittwoch, 10. Februar 2010 um 11:30 Uhr
Obwohl die chinesische Regierung vom Erfolg des Blockbusters "Avatar" nicht gerade begeistert ist (der Film darf nur noch in ausgewählten Kinos gezeigt werden), reißt der Siegeszug des Epos nicht ab.
Die Stadtverwaltung von Zhangjiajie in Zentralchina hat beschlossen, einen Berg, der bislang "Himmel-und-Erde-Säule" heißt in "Avatar-Hallelujah-Berg" umzubenennen. Grund hierfür ist, dass besagter Berg für die Produzenten des Kassenschlagers als Inspiration für den wandernden Berg im Film diente.
Was hälst du von Avatar? Ist es angemessen, einen Berg nach einem Kinofilm zu benennen oder geht das einen Schritt zu weit? Sag uns deine Meinung in unserem Thread im Forum (dort findest du auch den Artikel zum Avatar-Verbot in Chinas Kinos).
Quelle: AFP
Foto: imdb.com
Freitag, 29. Januar 2010 um 09:43 Uhr
Fürs Wochenende haben sich schon einige jaiianer in unserem Chat verabredet! Jeder ist herzlich eingeladen, mitzumachen - am Sonntag ab 18 Uhr geht's los!
Hier kommt ihr zum Chat und hier findet ihr eine kleine Einleitung, wie das mit dem Chatten am Besten klappt.
Dienstag, 26. Januar 2010 um 10:10 Uhr
Wenn ihr in den nächsten Tagen auf eine Meldung über den Unfalltod vom US-Schauspieler Johnny Depp lest, ignoriert sie am Besten - und klickt vor allem nicht auf Links mit angeblichen Informationen und Videos. Eine Gruppe Hacker verbreitet derzeit die Ente, um an Rechner ahnungsloser Besorgter zu kommen. Beim Anklicken der weiterführenden Links wird eine Software, ein Trojanisches Pferd namens Troj/Dldr-DB, auf dem Rechner der Betreffenden installiert, um deren persönlichen Daten und Passwörter auszuspionieren.
Es gilt also auch hier: Keinen unseriösen Seiten folgen und vor allem keine Meldung glauben, bis sie nicht von einer wasserdichten Quelle verbreitet wird. Und zwischendrin Virenprüfung nicht vergessen!
Quelle: dpa
Foto: Flickr / Caroline Bonarde Ucci
Sonntag, 24. Januar 2010 um 15:10 Uhr
Wenn Kalendergläubigkeit zur Massenhysterie ausartet, so wie bei der Jahrtausendwende und jetzt wieder anlässlich 2012, dann haben wir da ein Problem, meint Wolf Schneider, der Herausgeber der Zeitschrift connection Spirit, der diesem Thema in seiner Februarausgabe gerade die Titelstory gewidmet hat.
Viele Kulturen haben Endzeiterwartungen. Wissenschaftlich heißen diese »Eschatologien«, die »Lehren von den letzten Dingen«. Insbesondere die drei westlichen Monotheismen haben solche Vorstellungen, darunter am ausgeprägtesten das Christentum. Aber auch die prächristlichen nordischen Kulturen hatten solche Vorstellungen, in Mittelamerika die Maya, Tolteken und Azteken sowie weltweit viele Stammeskulturen. Was dabei häufig vorkommt, ist der Mythos einer glücklichen Urzeit (Paradies) und einer glücklichen Endzeit (Paradies, Himmel), vor der jedoch eine große Katastrophe steht. Weil wir Menschen offenbar so denken und fühlen, gehört es seit langem zu den Regeln der Drehbuchschreiber unserer Filme (nicht nur aus Hollywood), vor dem Happy End eine große Katastrophe einzubauen, bei der nochmal alles auf die Spitze getrieben wird und alles auseinander zu fallen droht. Da müssen der Held oder die Heldin sich bewähren und über sich selbst hinauswachsen. Dies ist der Höhepunkt des Dramas, der oft als Kampf gegen Gut und Böse inszeniert wird.
Dienstag, 19. Januar 2010 um 14:17 Uhr
Heute wurde in Frankfurt am Main das Unwort des Jahres bekannt gegeben.
Ins Leben gerufen wurde die Abstimmung zur fragwürdigen Auszeichnung 1991. In der Jury sitzen vier Sprachwissenschaftler, sowie ein Sozialethiker und der Chefredakteur der „Frankfurter Rundschau“, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Ausdrücke zu suchen und kritisieren, die „sachlich grob unangemessen sind und möglicherweise sogar die Menschenwürde verletzen“.
Das Unwort des Jahres 2009 ist offiziell „Betriebsratverseucht“ - das hat man zwar bisher kaum gehört, aber die sechs Sprach-Experten hat es anscheinend ziemlich irritiert. In der ARD-Sendung „Monitor“ berichtete ein Baumarkt-Mitarbeiter, dass Abteilungsleiter solche Mitarbeiter als „betriebsratverseucht“ bezeichnen, die von einer Filiale mit Betriebsrat in eine ohne wechseln möchten.
Des Weiteren wurden dieses Jahr zwei Wendungen kritisiert, die vielleicht eher zu den Wahlkriterien passen. Das erste hiervon ist der von Angela Merkel verwendete Begriff „Flüchlingsbekämpfung“, ein wirklich nicht besonders menschenfreundlicher Begriff, der den Anschein erweckt, es ginge um militärische Maßnahmen.
Der letzte Ausdruck, der nach Meinung der Jury abgeschafft werden sollte, ist die Bezeichnung „intelligente Wirksysteme“, hergestellt von der Firma „Gesellschaft für Intelligente Wirksysteme mbH“ - hierbei handelt es sich um technologisch hoch entwickelte Munitionsarten, was durch die verharmlosende Wortwahl vorsätzlich verschleiert wird.
Was ist euer Unwort des Jahres? Stimmt ihr der Jury zu oder könnt ihr die Abstimmung nicht nachvollziehen? Was sind eure Prognosen für das Unwort 2010? Diskutiert mit uns im Forum.
Quelle: AFP
Bild: Pixelio / AngelaL
Dienstag, 19. Januar 2010 um 10:20 Uhr
An der britischen Nordseeküste ist geplant, bis 2020 den weltgrößten Windpark (bestehend aus neun Einheiten) zu bauen – 25% des Energiebedarfs sollen damit abgedeckt werden können. Derzeit steckt man noch in den Verhandlungen – aufgrund der enormen Kosten von etwa 110 Millarden Euro wird nicht nur auf Energiekonzerne, sondern vor allem auf die britische Regierung gesetzt. Premierminister Gordon Brown äußerte sich bereits positiv zu dem Projekt und betonte die Möglichkeit der Schaffung mehrerer Zehntausend Arbeitsplätze.
Die Leistung der gigantischen Anlage soll sich auf etwa 30 Gigawatt Strom belaufen – zum Vergleich: 10 Gigawatt entsprechen der siebenfachen Effektivität eines durchschnittlichen deutschen Atomkraftwerks.
Mit dem Bau soll frühestens 2013 begonnen werden. Deutschland bildet einen essentiellen Teil dieses Vorhabens und hat mit RWE, E.on und Siemens drei international renommierte Spitzenkonzerne am Start.
Was haltet ihr von Windkraft und anderen altenativen Energiequellen? Diskutiert mit uns im Forum.
Quelle: Die Zeit online
Bild: Pixelio / Michaela Weber
Mittwoch, 13. Januar 2010 um 12:02 Uhr
„2010 AL30“ heißt der kleine Asteroid, der den Weltraumbeobachtern der NASA Anfang dieser Woche einen kurzen Schrecken eingejagt hat – denn er hält direkten Kurs auf die Erde. Aber keine Sorge, wir müssen kein Weltuntergangs-Szenario befürchten („Ist ja auch drei Jahre zu früh!“ rufen da bestimmt einige von euch), um etwa 13:45 Uhr MEZ wird der 11 bis 25 Meter dicke Klumpen knapp an der Erde vorbeirasen. „Knapp“ in Weltraum-Maßen, denn die Distanz zwischen ihm und der Erde wird immer noch etwa ein Drittel der Entfernung betragen, die wir zum Mond haben.
Selbst, wenn er ein wenig von seiner Route abweichen sollte, ist das jedoch kein Grund zur Besorgnis: Asteroiden dieser Größe verglühen mit einem beeindruckenden Feuerspektakel in der Atmosphäre, was übrigens durchschnittlich einmal im Jahr vorkommt.
Erst ab einem Durchmesser von 100 Metern müssen wir unsere Schlafsäcke in Keller tragen, dann ist mit wirklichen Zerstörungen im betroffenen Gebiet zu rechnen – das passiert Forschern zufolge statistisch gesehen etwa alle 2000 Jahre.
Über 100 Einschlagkrater ab einem Durchmesser von 5 km (zusätzlich gibt es noch zahlreiche kleinere) sind auf der Erde zu finden, zum Beispiel in Südafrika, Mexiko und Kanada, wobei diese Einschläge auch bereits mehrere tausend Jahre her sind.
Quelle: dpa / Bild: NASA
Wikipedia: Liste der Einschlagkrater auf der Erde
Allgemeiner Artikel über Einschlagkrater
Dienstag, 15. Dezember 2009 um 12:52 Uhr
Weihnachten – eine Zeit der Besinnlichkeit, der Liebe und des Gebens. Wenn es von Familie zu Familie auch immer kleine Unterschiede gibt, das Grundprinzip ist doch in den meisten deutschen Haushalten das selbe: Ein Baum mit Geschenken darunter, am Abend des 24ten leckeres Essen und wenn man Lust hat, danach noch ein bisschen singen, fernsehen oder mit den Geschenken beschäftigen. An den folgenden Feiertagen widmet man sich meist den nächsten Verwandten und Freunden, bis man sich kurz erholen und auf Silvester vorbereiten kann. Im Vorfeld stimmt man sich mit Lebkuchen, Glühwein, Basteln und Weihnachtsmärkten auf die Feiertage ein und wer möchte, geht in die Kirche zur Messe.
Doch wie feiern die Leute eigentlich in anderen Ländern Weihnachten?
In unserem Nachbarland Frankreich gibt es schon mal nicht allzu viele Unterschiede, außer dass der Weihnachtsmann - Père Noël – ein bisschen aussieht, wie ein Weinpflücker im Bademantel, er hat nämlich einen Geschenk-Korb auf dem Rücken und einen langen Mantel an, wie unser Nikolaus.
Das Nikolausfest in in den Niederlanden und Belgien sogar wichtiger als Heiligabend, zumindest für die Kinder – denn der 5. bzw 6. Dezember ist der Haupt-Beschenk-Tag in diesen Ländern. Der Niederländische Sinterklaas (allerdings ohne seinen Gehilfen Zwarte Piet) ist übrigens zum Großteil die Vorlage für Santa Claus gewesen. Anders als häufig behauptet, ist der amerikanische Weihnachtsmann keine Erfindung vom Coca-Cola-Konzern, sondern wurde lediglich als Werbefigur zur Festtagszeit aufgegriffen und etabliert.
Sinterklaas, Santa Claus nicht nur namentlich frappierend ähnlich, wurde von niederländischen Einwanderern mit in die neue Welt gebracht und war eine Zeit lang sogar Schutzpatron einer ihrer Siedlungsstädte – Neu Amsterdam, dem heutigen New York.
Natürlich waren Niederländer nicht die einzigen Siedler, daher hat sich der US-amerikanische Weihnachtsbrauch aus vielen Traditionen rund um die Welt zusammengesetzt. Auch ist die Bevölkerung religiös breit gestreut*, sodass der Einfachheit halber lieber allgemeine „Season Greetings“ statt konkreter Weihnachtsgrüße verschickt werden – beispielsweise feiern Juden zu dieser Zeit Chanukka.
Rudolph the red nosed Reindeer, bestimmt vielen aus dem Weihnachtslied bekannt*, hat seinen Ursprung in Finnland – dort lebt neben Joulupukki, dem Weihnachtsmann, auch Petteri Punkakoo, das Rentier.
In Finnland gibt es neben Joulupukki, seiner Frau Joulumuori und Petteri noch eine fantastische Spezialität, nämlich den Glögi. Glögi ist ein Weihnachtspunsch mit Mandeln und Rosinen bzw. Beeren, der mit mehr oder weniger kleinen Änderungen so auch in den anderen nordischen Ländern serviert wird.
Eine weitere Gemeinsamkeit ist die Geschichte des Julbocks, oder Julebukk, der beispielsweise in Schweden bis ins 19. Jahrhundert der Geschenküberbringer war. Die norwegischen Kinder folgen bis heute einer Halloween-ähnlichen Tradition, indem sie als Julebukk verkleidet von Haus zu Haus gehen und Süßigkeiten sammeln.
Wie überall auf der Welt spielt auch in Skandinavien das Essen zur Weihnachtszeit eine sehr große Rolle. In Schweden ist es zum Beispiel üblich, Julbords zu arrangieren, also Buffets mit besonders leckeren Festspeisen. Julbords werden im Kreise der Familie, aber auch als Weihnachtsfeier innerhalb einer Firma veranstaltet und die meisten Gaststätten bieten sie standardmäßig jeden Tag im Dezember an.
In Dänemark gibt es zum Nachtisch an Weihnachten eine besondere Grütze, in der eine einzige Mandel versteckt wird. Derjenige, der sie in seinem Schälchen hat, bekommt ein kleines Geschenk. Dieses Spiel, allerdings mit Reisbrei, gibt es auch in Island - übrigens anders als Tannenbäume, die müssen nämlich mit der Fähre auf die Insel transportiert werden.
Neben Weihnachten hat in Schweden außerdem das Luciafest (am 13.12.) eine große Bedeutung.
Die heilige Lucia lebte im dritten Jahrhundert nach Christi in Italien. Der Legende nach hatte sie ihre Jungfräulichkeit um Christi willen gelobt, doch ihre Mutter wollte sie verheiraten. Nachdem Lucias Mutter nach dem Gebet wie durch ein Wunder von Blutfluss geheilt wurde, willigte sie dem Wunsch nach geweihter Jungfräulichkeit ein, doch Lucias Verlobter fand den Plan nicht besonders. Ein Richter verurteilte sie schließlich zum Leben im Bordell, doch sie war auch von 1000 Menschen nicht von der Stelle zu bewegen, sodass sie schließlich getötet wurde.
Inwiefern die Geschichte um die heilige Lucia mit dem heutigen Luciafest zusammenhängt, ist nicht eindeutig geklärt. Der Verlauf des Festes ist vor allem durch eine Art Spiel bestimmt, bei dem traditionell die älteste Tochter des Hauses in einem weißen Hemd mit rotem Band und Kerzen (heutzutage fast ausschließlich elektronische) auf dem Kopf voranschreitet, weitere Mädchen und teils auch Jungen mit Kerzen in den Händen folgen ihr.
Bevor 1752 der gregorianische Kalender eingeführt wurde, war der Luciatag der kürzeste Tag des Jahres, die Wintersonnenwende. Da die Verbreitung des Festes nicht durch kirchliche Riten, sondern häusliche Bräuche stattfand, ist es bis heute fragwürdig, wie weit der Luciatag seinen Ursprung in der historischen Lucia hatte.
Für die Schweden (und nach und nach auch die Norwegen und Finnen) ist es vor allem ein Tag, um sich auf Weihnachten einzustimmen, Lichter anzuzünden, Kekse zu essen und zu singen.
Das Luciafest wird auch in Ungarn gefeiert und wie in Norwegen gehen die Kinder an Weihnachten durch die Nachbarschaft – allerdings nicht, um Bonbons zu bekommen. Ungarische Kinder wandern, unseren Sternsingern ähnlich, durch ihre Gegenden, doch statt zu singen, führen sie ein kleines Krippenspiel auf. Die dabei eingenommenen Spenden kommen wohltätigen Zwecken, meist gegen Armut, zugute. Diese Tradition nennt man „Bethlehemspiel“.
Auch in Mexiko findet eine Art Krippenspiel statt, allerdings in humoristischer Variante: die Pastorelas. Dazu verfasst ein lokaler Autor jährlich ein kleines Drehbuch um die Wanderung der Hirten zum neu geborenen Jesus. Außerdem zerschlägt man dort stilecht Piñatas, trinkt mit typisch mexikanischem Obst zubereitete Bowle und öffnet die Geschenke erst um Mitternacht, nachdem eine Jesus-Puppe in die Krippe gelegt wurde. In Mexiko-Stadt steht übrigens der derzeit höchste Weihnachtsbaum der Welt – gute 110 Meter ist er groß und damit einen Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde wert*.
In der Slowakei gibt es eine weitere interessante Umsetzung „besinnlicher“ Hausbesuche - am 12.12. ziehen Frauengruppen los, um Männer zu erschrecken. Für junge Mädchen gibt es außerdem den Barbaratag – am 4.12. stellen sie einen Kirschzweig ins Wasser. Blüht der Zweig an Heiligabend, bedeutet das im kommenden Jahr Glück in der Liebe. Ähnliche Bräuche gibt es auch in anderen Ländern mit unterschiedlichen Ausführungen und Zweigen.
Ein weiteres Land, welches Weihnachten zum Teil auf der Straße zelebriert, ist Georgien. Dort veranstaltet man das sogenannte „Alilo“, zu dem alle Menschen aus ihren Häusern kommen und sich gegenseitig zum Feiertag gratulieren. Bei dieser Gelegenheit verteilen ältere Einwohner dann auch Geschenke an die Kinder.
Georgien ist eins der Länder, bei welchem Weihnachten nicht am 24. bzw. 25. Dezember gefeiert wird, sondern am 6. oder 7. Januar. Dies liegt zumeist an Unterschieden im Zeitrechnungssystem, so entspricht der 7. Januar im Julianischen Kalender dem 25. Dezember im Gregorianischen Kalender.
Auch in Georgiens Nachbarländern Armenien und Russland feiert man Weihnachten erst Anfang Januar, wenn bei uns schon die heiligen drei Könige vor der Tür stehen.
Armenien ist besonders für sein prunkvolles Fest bekannt, hier werden außergewöhnlich viele aufwändige Dekorationen und Feiern veranstaltet.
In Russland kommt an Weihnachten Väterchen Frost mit den Geschenken vorbei, er trägt statt einem roten einen blauen Umhang und hat immer ein junges Mädchen (seine Enkelin) dabei, das ihm hilft.
Väterchen Frost bildet eines der vielen osteuropäischen Märchen, die überall auf der Welt, vor allem im Norden, alljährlich Weihnachtsstimmung verbreiten. Ein weiteres ist z.B. Drei Haselnüssen für Aschenbrödel*, das auch bei uns um die Feiertage immer im Fernsehen ausgestrahlt wird.
Die russischen Tische biegen sich am Heiligabend nur so durch, denn es werden traditionell zwölf Gerichte zubereitet, eines je Apostel.
Den selben Brauch kennt man auch in Polen, wo man sich auf dieses (von kleineren Fischgerichten abgesehen vegetarische) Festmahl mit einer Fastenzeit durch den Advent vorbereiten kann. Gegessen wird erst, wenn der erste Stern am Himmel aufgegangen ist und es liegt stets ein Gedeck zu viel am Tisch, ein Symbol für Gastfreundschaft – falls noch jemand vorbeikommen sollte.
Nach dem Essen geht die Familie zur Mitternachtsmesse, der Pasterka.
Gefastet wird auch in Bulgarien, und zwar vom 15.11. bis zum 25.12.
Eine Verdauungspause hingegen legen die Ägypter ein: Nach dem Weihnachtsfest fasten sie zwei Wochen lang.
Spanien ist ebenfalls eins der Länder, an denen der Haupt-Feiertag im Januar stattfindet – allerdings nicht aus Gründen, die mit der Kalenderzählung zu tun haben, sondern weil die Kinder traditionell von den heiligen drei Königen beschenkt werden. Seit knapp dreißig Jahren entwickelt sich allerdings eine Tendenz zu mitteleuropäischen und angelsächsischen Traditionen, wie auch Weihnachtsbäumen, die eigentlich in Spanien nicht üblich sind. Stattdessen hängen zwischen den Häusern Lichterketten mit Glückwünschen und im Wohnzimmer stehen Krippen. Es ist neben medialem Einfluss auch die Lage der Ferien – sie liegen grob wie bei uns, von Weihnachten bis zum Ende der ersten Januarwoche – die eine Änderung im Beschenk-Rythmus einleitet. Viele Spanische Kinder dürfen ihre Päckchen mittlerweile bereits an Weihnachten aufmachen, damit sie in den Ferien etwas davon haben.
Auch Indien unterliegt immer mehr ausländischen Einflüssen und feiert ein prächtiges Weihnachtsfest, bada din genannt. Die Feierlichkeiten sind jedoch hauptsächlich durch amerikanische Medien geprägt und weniger traditionsreich.
In Südamerika hat man die unterschiedlichen internationalen Elemente zu einer Mischung aus europäischen, indianischen und nordamerikanischen Traditionen vereint. Besonders interessant ist, dass dort der Weihnachtsmann, beispielsweise Papai Noel in Brasilien, nicht auf dem Dach landet und durch den Kamin rutscht, sondern vom Boden aus mit Trampolinen und Leitern, natürlich in kurzen Hosen und Hemd, auf das Haus hüpft.
Nicht nur der südamerikanische Weihnachtsmann hat seine Kleidung den Temperaturen angepasst – auch in Australien und Neuseeland wurden Anpassungen am Outfit von Father Christmas vorgenommen. Den Namen hat er übrigens vielerorts von seinem britischen Kollegen übernommen, denn Australien und Neuseeland waren lange Zeit Kolonien des Königreichs, weswegen sich dort auch die Weihnachtstraditionen eingebürgert haben. Anders als in Großbritannien haben die Menschen dort allerdings keine Lust, über die Feiertage hauptsächlich gemeinsam fernzusehen, denn dafür ist das Wetter viel zu gut. In Ozeanien ist im Dezember Hochsommer, daher gehören zu den Festlichkeiten nicht nur gemeinsames Liedersingen und Baumschmücken, sondern auch auch Barbecue am Strand und Surf-Wettbewerbe mit Weihnachtsmännern in Badehose.
Weniger lustig ist das Weihnachtsfest in China - aufgrund des Kommunismus ist es dort teilweise für die Bevölkerung schwer, richtig zu feiern. Natürlich lassen sie sich davon aber nicht abhalten, zwar sind es dort keine offiziellen Feiertage, aber immer häufiger finden sich, natürlich auch aus kommerziellen Gründen, beispielsweise auch Weihnachtsdekorationen in den Schaufenstern.
Tatsächlich ist Südkorea das einzige ostasiatische Land überhaupt, in dem Weihnachten als Feiertag anerkannt ist und ausgiebig gefeiert wird. Der südkoreanische Weihnachtsmann heißt Santa Haraboji und ist bei allen Kindern sehr beliebt - auch Dekorationen, Weihnachtslieder und Gottesdienste haben die Koreaner sehr ins Herz geschlossen.
In Japan hat das Weihnachtsfest eine geringere Bedeutung als Silvester. Während Neujahr der Familie gewidmet und zudem ein offizieller Feiertag ist, ist Weihnachten eher das Äquivalent zu unseren Silvesterfeiern – man geht aus, feiert und flirtet vor allem. Abends tauschen Familienangehörige kleine Geschenke aus und es wird eine weiße, oft mit Erdbeeren geschmückte, Geburtstagstorte für das Christkind serviert.
Auch in Tschechien sind an Weihnachten eher Bräuche üblich, die wir dem Neujahrsabend zuordnen würden, wie z.B. Blei- oder Zinngießen. Das Fest steht hier besonders unter dem Motto „Zukunftsdeutung“. Dazu bedient man sich vor allem alter Rituale, wie beispielsweise dem Anschneiden von Äpfeln in einem bestimmten Muster. Junge Mädchen werfen ihre Schuhe über die Schulter – zeigt die Spitze zur Türe, steht eine baldige Hochzeit an.
Überall auf der Erde haben sich durch die unterschiedlichsten Begebenheiten wunderschöne, individuelle festliche Rituale entwickelt. Vielleicht hat euch ja unser kleiner Bericht dazu angeregt, dieses Jahr ein paar Traditionen aus anderen Ländern in eure Feiertage mit aufzunehmen. Versteckt doch mal eine Mandel im Dessert, macht eine tropische Bowle oder zündet statt jeden Advent an jedem Dezembertag eine Kerze an, wie es die Dänen machen.
Wer überhaupt keine Lust auf die Weihnachtszeit hat, kann sich an den Slowenen orientieren. In Slowenien gilt es als Unglück, am ersten Feiertag Gäste im Haus zu haben – wenn man besonders abergläubisch ist, kann man den Brauch sicherlich etwas ausdehnen und sich bis Silvester dem ganzen Trubel verweigern.
* Und hier noch ein paar interessante Links:
Donnerstag, 03. Dezember 2009 um 14:27 Uhr
Im US-Bundesstaat Arizona hat einen Schulbeamten seine fleißige Mithilfe beim Aufspüren außerirdischer Lebenszeichen den Job gekostet.
Der Technologiedirektor eines Schulbezirks des Staates installierte auf mehreren Arbeitsrechnern die kostenlose Software „SETI @ home“ (Search for Extraterrestrial Intelligence), welche konzipiert wurde, um extraterrestrische Signale aus dem Kosmos aufzufangen. Mehr zum Projekt SETI sowie einen Download-Link bekommt ihr hier auf der deutschen Seite des Programms.
Die Software verlangsamte nach Aussage der Schulbehörden die Leistungen der Rechner so stark, dass um die Schäden zu beheben Kosten von über einer Million Dollar entstehen werden. Grund genug für die Zuständigen, den bisher anonymen Alien-Forscher zu entlassen.
Quelle: Associated Press
Bild: pixelio - mad max
Dienstag, 01. Dezember 2009 um 14:40 Uhr
Der stecken gebliebene Mars-Rover „Spirit“ lieferte in diesen Tagen noch spektakulärere Neuigkeiten als sonst. NASA-Forscher entdeckten auf einer Panoramaaufnahme, die im Zeitraum zwischen dem 14. und 20. Mai entstanden ist, ein merkwürdiges Objekt auf der Oberfläche des roten Planeten. Auf den ersten Blick erinnert der Gegenstand auf dem Bild an ein Trümmerteil – vielleicht von einem Raumschiff abgefallen?
Andere Fotos zeigten einigen Theorien zufolge bereits menschenartige Schädel, Umrisse von Gestalten und alte Ruinen auf dem Mars. Bereits die Astronomen im 18ten Jahrhundert hielten die Struktur der Planetenoberfläche für zu gleichmäßig und schlussfolgerten auf geplant angelegte Straßen und Kanäle.
Marsexperte und Autor Hartwig Hausdorf kann die Theorie, der Mars wäre einmal bewohnt gewesen, nachvollziehen: „Ich kann mir gut vorstellen, dass der Mars einmal bewohnt war. Die letzten Nasa-Sonden haben auch Wasser gefunden, eine der wichtigsten Voraussetzungen für Leben. Russische Forscher befassten sich in den 60er-Jahren mit dem Mars-Mond Phobos. Wegen seiner merkwürdigen Umlaufzeiten (nur sieben Stunden, 38 Minuten Umlaufzeit, kaum geneigte Bahn) hielten sie ihn für hohl und künstlich geschaffen.“
Glaubt ihr an Leben auf dem Mars? Oder versteht ihr die ganze Aufregung gar nicht?
Diskutiert mit im Forum.
Quelle: bild.de
Bild: NASA
Dienstag, 01. Dezember 2009 um 13:42 Uhr
Ihr erinnert euch sicherlich an unsere Aktion über eine kostenlose Kontaktanzeige in der Connection für jaii!-Mitglieder. Nun, für alle, die sich die neuste Connection noch nicht gekauft haben, haben wir hier ein Bildchen des Ergebnisses - sieht doch schick aus, findet ihr nicht?
Wir freuen uns auf die Rückmeldungen der lieben jaiianer, die mitgemacht haben!
Diese Aktion planen wir demnächst zu wiederholen - ihr könnt also gerne bereits Zuschriften per Mail an
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
schicken. Ihr habt 120 Zeichen, in denen Ihr auf Euch neugierig machen könnt, gerne drucken wir auch euer Benutzerbild mit ab.
Dienstag, 01. Dezember 2009 um 13:24 Uhr
Der in England wohhafte Mark Boyle hat letztes Jahr etwas realisiert, von dem viele jaiianer bisher nur träumen: Er hat 12 Monate lang ohne Geld gelebt. Machbar war das Vorhaben durch Marks mit Solarzellen ausgestatteten Wohnwagen, in dem er die Zeit verbrachte und vor dem er sein eigenes Gemüse anbaute.
Nachteilig daran war allerdings, dass er keinen Vergnügungen mit seinen Freunden nachgehen konnten - da wurde das Feierabendbier gegen einen Waldspaziergang getauscht.
Mark ist übrigens für seine Geldlos-Aktionen bekannt: Vor knapp zwei Jahren versuchte er, kostenlos von England nach Indien zu reisen (der Plan scheiterte allerdings leider schon in Frankreich).
Das einjährige Experiment hat dem gebürtigen Iren (nein, kein Schotte) so gut gefallen, dass er jetzt „auf unbegrenzte Zeit“ ohne Geld leben möchte. Seiner Aussage nach reduziert sich der Stress dadurch, dass man sich nicht mit Bankgeschäften, Rechnungen und Arbeiten beschäftigen muss und macht einen zu einem glücklicheren Menschen.
Quelle: dpa
Bild: pixelio – Peter Kirchhoff
Donnerstag, 19. November 2009 um 11:47 Uhr
Wieder eine Meldung aus Australien: Ein 81-jähriger hat sich beim Zeitungholen neun Stunden lang verfahren. Am Montag Morgen fuhr Eric Steward los, um die Zeitung zu besorgen. Da er bei Freunden zu Besuch war und die Gegend nicht kannte, nahm er eine falsche Abfahrt und eierte 600 Kilometer durch verschiedene Bundesstaaten. An einer Tankstelle erblickte er schließlich einen Polizisten und bat diesen um Hilfe.
Gestern sagte Steward der Presse in einem Interview über seine Irrfahrt: „Ich wusste nicht, wo die Reise hinging, aber ich wusste, dass ich irgendwo ankommen würde und mit etwas Glück auch meine Frau wiederfinden würde. Wenn man 80 wird und älter, sieht man das alles locker.“
Quelle: AFP / yahoo!
Bild: pixelio / Gemen64
Donnerstag, 19. November 2009 um 11:44 Uhr
Der Clevelander Zoo erlebte diese Woche eine merkwürdige Überraschung – ein Urgestein des Reptilienhauses, die 75 bis 100 Jahre alte Schildkröte Mary, ist eigentlich ein Männchen!
Das Geschlecht von Schildkröten kann nicht so leicht bestimmt werden, wie bei anderen Tieren, weil das Ganze ziemlich gut versteckt ist. Deswegen urteilt man anhand von Panzer- und Schwanzgröße, auch das Gewicht ist ein Indiz. „Mary“ fiel bei all diesen Kriterien (auch mit 180 Kilo) in die weibliche Kategorie und lebte über fünfzig Jahre, seit 1955, als Mädchen im Zoo. Ein Sprecher verkündete, dass nach der Aufdeckung des Irrtums Marys Würde wieder hergestellt und er in Terry umbenannt wurde.
Quelle: Associated Press
Bild: pixelio / bertl100
Donnerstag, 19. November 2009 um 11:39 Uhr
Die 16-jährige Australierin, die als jüngster Mensch jemals die Welt umsegeln will, hat heute den Äquator, einen ihrer „Checkpoints“ erreicht. Sie hat einen guten Zahn drauf und ist zwei Tage vor ihrer Zielsetzung dort angekommen.
Wer die Geschichte von Jessica noch nicht kennt, kann hier unseren ersten Artikel nochmal ansehen.
Jessica hat auch eine eigene Website, auf der ihr ihre Reise mitverfolgen könnt, wenn ihr ein wenig Englisch sprecht: http://www.jessicawatson.com.au/
Quelle: AFP / jessicawatson.com.au
Bild: pixelio / wrw
Montag, 16. November 2009 um 13:20 Uhr
Die durchschnittliche Lebenserwartung in Mitteleuropa beträgt etwa 78 bis 80 Jahre, manche gehen früher von uns, manche später. In der Türkei wurde nun allerdings der derzeit älteste Mensch der Welt ausfindig gemacht, eine Frau die die Statistiken fast um ein halbes Jahrhundert übertrumpft. Halime Solmaz, wohnhaft in dem kleinen Örtchen Besiri, wurde den Behörden zufolge am 1.7.1884 geboren - wer nicht kopfrechnen mag: Damit lebt sie schon stolze 125 Jahre. Was man in der Zeit alles erleben kann, was diese Frau alles gesehen hat, kann man kaum erahnen. Ihre sieben Kinder, 54 Enkel und 115 Urenkel sind ein kleines Indiz dafür, dass ihr Leben nicht gerade langweilig gewesen sein wird. Dienstag, 10. November 2009 um 10:03 Uhr
Jeder hat irgendwann schon mal darüber nachgedacht – sie haben es wirklich gemacht. In einer Autowaschanlage der Firma „Smart Wash“ trieben heute vier Australier zwischen 19 und 23 Jahren ihr Unwesen. Sie bezahlten eine Komplettwäsche, zogen sich aus und stellten sich statt ihres Autos in die Anlage.
Natürlich ist das eine ziemlich bescheidene Idee (jeder, der mal die üblichen bunten Borsten angefasst hat, kann sich das vorstellen), vor allem, weil es einem, wie Nick Paton, der für Brisbane zuständige Polizeichef, sagte „das Auge raushauen“ kann, wenn es von einem der Hochdruckstrahlen erwischt wird.
Aus diesem Grund, und weil Exhibitionismus in den meisten Ländern nicht besonders gern gesehen wird, riefen die Besitzer der Waschanlage dann auch die Polizei zur Hilfe. Den Gemeinschaftsdusche-Fans der besonderen Art droht jetzt eine Geldstrafe. Ist also nicht zur Nachahmung zu empfehlen, aber allemal eine lustige Geschichte.
Quelle: Associated Press
Bild: pixelio – www.filawelt.com
Montag, 09. November 2009 um 11:38 Uhr
Die Leser des Reader's Digest Magazins haben aus 30 Witzen den Lustigsten der Welt gewählt. Der Sieger-Scherzkeks heißt Jörgen Jonsson und kommt aus Schweden. Die Begründung für den ersten Platz liefert der Chefredakteur von Readers Digest/DE: „ Der Gewinner-Witz aus Schweden hat einen Humor, der weltweit verstanden wird“ - quasi Völkerverständigung der anderen Art.
Hier nun also für alle Kicher-Begeisterten der lustigste Witz der Welt:
Ein Einwohner aus Stockholm fährt zur Entenjagd aufs Land. Als er eine Ente sieht, zielt er und schießt. Doch der Vogel fällt auf den Hof eines Bauern, und der rückt die Beute nicht heraus. "Das ist mein Vogel", besteht der Städter auf seinem Recht. Der Bauer schlägt vor, den Streit, wie auf dem Land üblich, mit einem Tritt in den Unterleib beizulegen. "Wer weniger schreit, kriegt den Vogel." Der Städter ist einverstanden. Der Bauer holt aus und landet einen gewaltigen Tritt in den Weichteilen des Mannes. Der bricht zusammen und bleibt 20 Minuten am Boden liegen. Als er wieder aufstehen kann, keucht er: "Okay, jetzt bin ich dran." "Nee", sagt der Bauer im Weggehen. "Hier, nehmen Sie die Ente".
Außerdem im Rennen war auch eine deutsche Einsendung: „Kommt ein Mann zur Wahrsagerin und setzt sich vor die Kristallkugel. "Wie ich sehe, sind Sie Vater von zwei Kindern," meint die Wahrsagerin. "Das glauben Sie," erwidert er. "Ich bin Vater von drei Kindern." "Das glauben Sie," erwidert die Wahrsagerin. „
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Quelle: yahoo! News Blog
Bild: pixelio / Robert Babiak
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