Bedürftig & sexuell ausgehungert? Wie Du unabhängig von Frauen wirst...

jaii - wie Du unabhängig von Frauen wirst Foto von Tiraya Adam auf Unsplash

Sie ist emotional stärker als du und bestimmt die Atmosphäre zuhause und auch, wann, wo und wie ihr Sex habt. Oder aber du schaffst es einfach nicht eine intime Beziehung mit einer Frau aufzubauen und läufst Frauen bedürftig und sexuell ausgehungert hinterher.

Gastbeitrag, Autor: Unbekannt, Quelle: Facebook

 Ich möchte dir hier etwas darüber erzählen, wie du unabhängig von Frauen wirst. Denn jeder Mann träumt davon. Und dies ist ein Thema, was die meisten Männer quält, unabhängig davon ob man Single oder in der Partnerschaft ist. Abhängig und manipulierbar zu sein ist einfach unerträglich und zerstört dein Selbstwertgefühl als Mann. Denn das bedeutet in der Tiefe zu spüren, ich bin nicht wirklich frei. Ich bin in abhängigkeit von der Anerkennung und Aufmerksamkeit von Frauen. So wie du nicht frei bist, wenn du dich von deiner Partnerin trennst. Das weiß jeder, der eine heftige Trennung hinter sich hat. Der Befreiungsprozess ist ein längerer, und genau so wenig bist du frei, wenn du immer nur Affären lebst. Es geht darum, wie kann ich im intimen und auch liebenden Kontakt mit einer Frau frei sein und was genau hindert mich daran. Und es geht darum, sich damit auseinanderzusetzen, nicht nur gedanklich sondern auch emotional. Und ich werde dir auch sagen, was man tun kann, um dich aus diesen Abhängigkeiten zu befreien und ein wirklich unabhängiger, freier Mann zu werden im Kontakt mit einer Frau. Frei sein heißt nicht, ich gehe ins Kloster. Es ist leicht im Kloster zu leben und keine Probleme mit Frauen zu haben – so lange es ein Männerkloster ist. Oder sich emotional überhaupt nicht einzulassen. Ein bißchen Ficki Ficki machen. Du kannst in den Puff gehen und sagen, ich habe keine Probleme mit Frauen. Dann hast du höchstens irgendwann ein finanzielles Problem. Aber vorher hast du wahrscheinlich ein emotionales Problem. Denn für niemanden, der ein bisschen Herz hat, ist das befriedigend. Auch One night stands nicht - ich habe noch keinen Mann getroffen, der auf Dauer damit glücklich gewesen wäre. Dafür muss man schon sehr oberflächlich sein.

Was ist also der Grund, weshalb sich viele Männer von einer Frau abhängig fühlen? Ich habe sehr viel dazu geforscht und verrate dir hier den Ursprung des Problems: Letztendlich hängt dieses Thema mit der eigenen Mutter zusammen. All diese emotionalen Abhängigkeiten haben mit einer mangelnden Ablösung von der Mutter zu tun. Mit einem bestimmten Aspekt deiner Psyche bist du noch ein Mamasöhnchen. Mamasöhnchen heißt, ich bin zwar ein Erwachsener, bin aber emotional immer noch mit der Mama verknüft. Und Mamasöhnchen heißt nicht, dass du ein Loser bist. Du kannst in der Männerwelt durchaus Erfolg haben. Vielleicht im Extremfall sogar sehr maskulin wirken. Es gibt viele echte Machos, bei denen man denkt: so ein James Bond, so ein Frauen-Verführer, so ein echter Typ! Aber er hat dennoch sein Mutterthema nicht gelöst. Denn diese Macho-Persönlichkeit hängt er mit seiner Jacke an den Nagel, wenn er nach Hause zu seiner Frau kommt und zum großen Jungen wird. Mamasöhnchen sind Männer, die ein grundlegendes Thema in ihrem Leben nicht geklärt haben. Mamasöhnchen sind Männer, die in einer extremen Abhängigkeit von Frauen stehen. Wenn du einen Vertrag machst mit einem Mamasöhnchen und die Frau sagt, das geht nicht, dann knickt er ein. Der wird nämlich von seiner Frau ferngesteuert, oder – schlimmer noch - von Mama ferngesteuert. Es ist jemand, der ist nicht integer, der folgt nicht seinen eigenen Werten. Er steht unter der totalen Kontrolle seiner Mutter oder stellvertretend seiner Lebenspartnerin.

Mit solchen Männern würde ich dir raten: sei vorsichtig wenn du mit denen Geschäfte machst. Weil sie nicht selbstbestimmt sind, weil sie abhängig sind. Du würdest auch nicht Geschäfte machen mit einem Drogenabhängigen, außer wenn du Drogen kaufst. Oder mit jemandem, der hoch verschuldet ist. Und was ist jetzt genau die Abhängigkeit? Diese sitzt ganz tief. Viele Männer haben das Gefühl, ich habe von Mama nicht genug bekommen. Ich habe nicht genug Liebe gekriegt oder aber es war alles zuviel. Ich bin überbemutttert worden. Meine Mutter hat mir nicht das gegeben, was ich gebraucht habe. Und sie fühlen in ihrer Kindheit oder auch noch in der jugendzeit eine große Abhängigkeit von der Mutter. Je weniger eben der Vater da war, umso größer ist das Gefühl der Abhängigkeit von der Mama. Und das ist für einen Jugendlichen wirklich übel. Es fühlt sich einfach nur mies an. Das heißt, du versucht dich unabhängig von Mama zu fühlen und behandelst sie schlecht. Du bist irgendwie patzg, schlecht gelaunt. Du versuchst dich abzugrenzen. Aber all diese Aktionen bewirken nicht wirklich etwas. Außer, dass es Streit zuhause gibt. Du kannst trotzdem nicht wirklich los von ihr. Und dann hast du das erste Mal Sex, hast eine erste Geliebte und denkst: Hey, endlich bin ich los von Mama. Endlich ist da jemand, die mich so liebt wie ich bin. Und dann bist du vom Regen in die Traufe gekommen. Noch schlimmer. Weil du gar nicht weiß, wie abhängig du bist. Die meisten Männer machen den ersten Fehler, der heisst: „Ich will so geliebt werden wie ich bin.“ Sie denken, wenn ich die richtige Frau treffe, dann liebt die mich so, wie ich bin. Weit gefehlt. Sie liebt dich, weil du sie verführt hast. Oder weil du ein cooler Typ bist, weil du ihr zeigst, wo es lang geht, weil du gut fickst. Weil du über interessante Dinge redest, weil du einen guten Kontakt machst, weil du eine bestimmte Ausstrahlung hast oder aus anderen Gründen. Und das musst du jeden Tag neu beweisen.

Viele Männer sind aber so unterwegs, dass sie glauben, sie werden so geliebt wie sie sind. Das ist ein Bedürfnis, das kommt aus der Kindheit. Mama liebt ihren Sohn, egal wie er ist. Der Sohn kann kriminell werden oder drogenabhängig oder ein totaler Loser. Er kann sich völlig dämlich anstellen. Mama liebt ihn trotzdem. Und diese Sehnsucht übertragen Männer auf die Partnerin. Und wundern sich dann, wo sie landen, denn keine Frau liebt dich so, wie du wirklich bist. Du musst eine Frau immer neu verführen. Und es geht darum, aus diesem Bedürfnis herauszukommen, ich brauche eine Mama die mich liebt und bemuttert. Stellvertretend ist es die Partnerin, die Männer zu ihrer Mutter machen, indem sie sich betüddeln, trösten und führen lassen. Ich kenne viele Männer, die bei einer Frau bleiben, die sie nicht liebt, mit der sie keinen Sex haben und deren Alltag von Streit und Respektlosigkeiten geprägt ist. Sie sind abhängig von ihr, weil sie die Mutterrolle ausfüllt. Sie zu verlassen fühlt sich für diese Männer wie sterben an. Und wenn die Frau dann den Schritt tut, dann stürzen sie emotional ins Bodenlose: das Resultat einer jahrelangen Abhängigkeit von der Mutterfigur.

Ich sage dir auch, was hinter dieser Abhängigkeit steckt: Es ist die tiefsitzende Überzeugung: „Ich bin nicht liebenswert.“

Die Welt mal anders!
"Dir geht’s wohl zu gut" - über den Arsch in mir
 

Kommentare 15

Sri Neem Karoli Baba am Sonntag, 27. Oktober 2019 00:39

No comment. Sehr unreifer Autor. Einseitig. Gibt es eine schönere Abhängigkeit als die zu einer geliebten Frau? Wer lieben kann, ist glücklich! Der Autor hat noch was zu lernen übrig.

No comment. Sehr unreifer Autor. Einseitig. Gibt es eine schönere Abhängigkeit als die zu einer geliebten Frau? Wer lieben kann, ist glücklich! Der Autor hat noch was zu lernen übrig. :)
Delighter am Sonntag, 27. Oktober 2019 11:16

Was gibt es schöneres als Abhängigkeit zu einer Frau?
Frei zu sein. In sich selbst zu ruhen. Sich selbst zu lieben. Sich selbst genug zu sein und die Frau als das I-Tüpfelchen.

Was gibt es schöneres als Abhängigkeit zu einer Frau? Frei zu sein. In sich selbst zu ruhen. Sich selbst zu lieben. Sich selbst genug zu sein und die Frau als das I-Tüpfelchen.
Gerold am Dienstag, 29. Oktober 2019 23:39

Ich denke, wirkliche Selbstliebe (nicht Narzismus) ist die Voraussetzung für eine glückliche Beziehung, sonst sucht man im Anderen immer etwas, das man nur bei sich selbst finden kann. Damit meine ich ein Bewusstsein für die eigenen Bedürfnisse und für die Verletzungen, die jeder in sich trägt. Wenn man sich dieser eigenen Anteile nicht bewußt ist, kann eine Beziehung sehr leicht zerbrechen, weil man dann den Partner für die eigenen Probleme verantwortlich macht. Das gilt für Männer wie für Frauen.

@Marcella Maria
Insofern finde ich es nicht falsch, was dieser "Guru" sagt, den du zitierst, zumindest nicht die ersten beiden Sätze. Er scheint dann halt nur zu übersehen, dass Liebe sich nur durch Beziehung ausdrücken kann.

Das sind meine unvollständigen Gedanken dazu...

Ich denke, wirkliche Selbstliebe (nicht Narzismus) ist die Voraussetzung für eine glückliche Beziehung, sonst sucht man im Anderen immer etwas, das man nur bei sich selbst finden kann. Damit meine ich ein Bewusstsein für die eigenen Bedürfnisse und für die Verletzungen, die jeder in sich trägt. Wenn man sich dieser eigenen Anteile nicht bewußt ist, kann eine Beziehung sehr leicht zerbrechen, weil man dann den Partner für die eigenen Probleme verantwortlich macht. Das gilt für Männer wie für Frauen. @Marcella Maria Insofern finde ich es nicht falsch, was dieser "Guru" sagt, den du zitierst, zumindest nicht die ersten beiden Sätze. Er scheint dann halt nur zu übersehen, dass Liebe sich nur durch Beziehung ausdrücken kann. Das sind meine unvollständigen Gedanken dazu...
Gezeitenmann am Dienstag, 12. November 2019 01:38

Der Text enthält durchaus richtige Analysen, die in der frühkindlichen Entwicklungen liegen. Allerdings betrifft diese Problematik nicht nur Männer, sondern auch sehr viele Frauen.
Liebe ist mit einem hohem Maß an Empathie und Uneigennützigkeit verbunden!
Liebe ist die Fähigkeit, einfühlend beim anderen sein zu können, ihn so zu verstehen und anzunehmen, wie er wirklich ist (und nicht, wie er sein soll). Liebe ist also übertragungsfrei (keine Idealisierung, keine Projektionen) – es werden an den anderen keine Erwartungen gestellt und keine Enttäuschungen übermittelt.
Die Verliebtheit dagegen ist ein Zustand veränderten Bewusstseins mit Verzerrung der Wahrnehmung und Einschränkung der kritischen Reflexion. Man sieht sich das “Liebesobjekt“, respektive den Partner schön (Idealisierung)!
Im Zustand des Verliebtseins wird der Partner mit unbewussten Wünschen und Phantasien besetzt, deren Realisierung in Form von Gesten, Worten und Taten erhofft wird, aber letztlich nie eintreten können. Letztlich ist Verliebtheit der drängende Wunsch, endlich jemanden gefunden zu haben, der alles gut werden lässt und ausgleicht, was Vater und Mutter offengelassen oder gar verbrochen haben (Leerstelle). Beim dem Wunsch vom Ausfüllen der eigenen Leerstellen unterscheiden sich viele Frauen von Männern nicht. Sie idealisieren und projizieren genauso wie Männer, deshalb kommt es nach der Verliebtheitsphase oftmals zum bösen Erwachen. Die Lösung liegt für beide Geschlechter in der konsequenten Selbstreflexion und der versöhnlichen Annahme der eigenen frühkindlichen emotionalen Behinderung. Eine offene Kommunikation mit dem Partner über diese Problematik kann hilfreich sein.

Der Text enthält durchaus richtige Analysen, die in der frühkindlichen Entwicklungen liegen. Allerdings betrifft diese Problematik nicht nur Männer, sondern auch sehr viele Frauen. Liebe ist mit einem hohem Maß an Empathie und Uneigennützigkeit verbunden! Liebe ist die Fähigkeit, einfühlend beim anderen sein zu können, ihn so zu verstehen und anzunehmen, wie er wirklich ist (und nicht, wie er sein soll). Liebe ist also übertragungsfrei (keine Idealisierung, keine Projektionen) – es werden an den anderen keine Erwartungen gestellt und keine Enttäuschungen übermittelt. Die Verliebtheit dagegen ist ein Zustand veränderten Bewusstseins mit Verzerrung der Wahrnehmung und Einschränkung der kritischen Reflexion. Man sieht sich das “Liebesobjekt“, respektive den Partner schön (Idealisierung)! Im Zustand des Verliebtseins wird der Partner mit unbewussten Wünschen und Phantasien besetzt, deren Realisierung in Form von Gesten, Worten und Taten erhofft wird, aber letztlich nie eintreten können. Letztlich ist Verliebtheit der drängende Wunsch, endlich jemanden gefunden zu haben, der alles gut werden lässt und ausgleicht, was Vater und Mutter offengelassen oder gar verbrochen haben (Leerstelle). Beim dem Wunsch vom Ausfüllen der eigenen Leerstellen unterscheiden sich viele Frauen von Männern nicht. Sie idealisieren und projizieren genauso wie Männer, deshalb kommt es nach der Verliebtheitsphase oftmals zum bösen Erwachen. Die Lösung liegt für beide Geschlechter in der konsequenten Selbstreflexion und der versöhnlichen Annahme der eigenen frühkindlichen emotionalen Behinderung. Eine offene Kommunikation mit dem Partner über diese Problematik kann hilfreich sein.
Gäste - Sylvi am Dienstag, 19. November 2019 23:39

Danke Mike. Sonst sehen dies immer nur die Frauen so. Und interessant die ganzen Reaktionen wo jeder meint, er/sie/es hätte die Wahrheit für sich gepachtet. Da kommen die ganzen Kinder- und kritischen Erwachsenenstimmen zu Wort. Eine Bestätigung für deinen Artikel.

Danke Mike. Sonst sehen dies immer nur die Frauen so. Und interessant die ganzen Reaktionen wo jeder meint, er/sie/es hätte die Wahrheit für sich gepachtet. Da kommen die ganzen Kinder- und kritischen Erwachsenenstimmen zu Wort. Eine Bestätigung für deinen Artikel.
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