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Der jaii!-Blog mit Themen rund um Spiritualität, Partnerschaft und Liebe. Viel Spaß beim Durchstöbern!

Bi Erasure im Online Dating: die Unsichtbarkeit der Bisexuellen

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Was ist Bisexualität?

​Bisexualität bezeichnet die sexuelle Orientierung/Neigung zu mehr als einem Geschlecht. Die Silbe „bi" kommt dabei aus dem Lateinischen und bedeutet „zwei", "doppelt" bzw. "beide". Demnach fühlen sich Bisexuelle zu Männern und Frauen hingezogen. Die verspürte Anziehung kommt dabei nicht nur auf sexueller Ebene vor, sondern auch auf emotionaler und romantischer.

Der Unterschied zwischen Bisexualität und Pansexualität

Für einige sind die verschiedenen Sexualitäten und ihre Bedeutungen sehr verwirrend. Die Frage nach dem Unterschied wird vor allem bei Bisexualität und Pansexualität gestellt. Denn gerade dort scheinen für viele die Grenzen zu verschwimmen.

Beide Sexualitäten gehören zu den nicht-monosexuellen Orientierungen. Das bedeutet, beide Orientierungen beziehen sich auf mehr als ein Geschlecht. Dennoch gibt es grundsätzliche Unterschiede. Der größte liegt in der sexuellen Ausrichtung.

Pansexuelle fühlen sich von verschiedenen Geschlechteridentitäten angezogen. Was bedeutet, dass die Anziehung unabhängig vom biologischen oder sozialen Geschlecht ist. Genau das drückt auch die Vorsilbe "pan" aus. Sie bedeutet im Griechischen "alles". Also können Pansexuelle eine sexuelle Anziehung zu allen Menschen jeglichen Geschlechts verspüren. Bei bisexuellen Menschen hingegen bezieht sich die Anziehung lediglich auf Mann und Frau. 

4 Vorurteile gegenüber Bisexualität

​Wie fast jede Sexualität, ist auch die Bisexualität von gewissen Vorurteilen geprägt. Bisexuelle Menschen haben in ihrem Alltag mit vielen Konflikten und Hürden zu kämpfen.

1. Bisexualität ist nur eine Phase

Das erste Vorurteil ist das Bekannteste – bisexuell zu sein, sei nur eine Phase. Menschen, die sich als bisexuell outen, würden sich früher oder später für ein Geschlecht "entscheiden". Oftmals wird ihnen auch der fehlende Mut für ein "richtiges" Coming Out als homosexuell unterstellt. Der Drang von außen, sich entscheiden zu müssen, kann viel Druck erzeugen.

Bisexualität ist keine Phase. Es handelt sich dabei auch um kein Experiment. Auch wenn sich die sexuelle Identität im Laufe des Lebens verändern kann, bedeutet das nicht, dass Bisexualität ein Zwischenstopp in Richtung Homosexualität ist. Sie ist eine eigenständige Sexualität, die auch als diese akzeptiert und wertgeschätzt werden sollte. Dabei sollten Bisexuelle zu ihrer Sexualität stehen und sich nicht von den Kommentaren anderer verunsichern lassen. 

2. Bisexuelle wollen nur Aufmerksamkeit

Besonders jungen Frauen wird oftmals unterstellt, dass sie nur bisexuell sind, um die Aufmerksamkeit von Männern zu bekommen. Es ist kein Geheimnis, dass viele Männer zwei Frauen zusammen attraktiv finden. Das bedeutet aber nicht, dass Frauen, die sich als bisexuell outen, das nur für die Männer machen und nur so tun, als würden sie beide Geschlechter sexuell anziehend finden. Sie fühlen sich schlichtweg einfach zu beiden hingezogen. Das Gleiche gilt auch für zwei Männer, die zueinander finden. Bisexuelle wollen genauso wenig Aufmerksamkeit durch ihre Sexualität erregen wie andere Menschen. Genauso kann auch das Fetischisieren der Sexualität, ähnlich wie bei lesbischen Beziehungen, für bisexuelle Frauen sehr unangenehm sein.

3. Bisexuelle lieben Dreier

Ein weiteres weit verbreitetes Vorurteil ist, dass Menschen, die sich zu beiden Geschlechtern hingezogen fühlen, gerne Dreier haben. Dass das nur einem typischen Klischee entspricht, ist klar. Nur weil jemand sowohl Frauen als auch Männer attraktiv findet, heißt das nicht, dass er mit beiden gleichzeitig Sex haben möchte. Und Menschen, die gerne Dreier mit Frauen und Männern haben, sind nicht gleich bisexuell. Das Konstrukt eines Dreiers beschreibt lediglich eine sexuelle Vorliebe und hat mit der reinen Sexualität überhaupt nichts zu tun.

4. Bisexuelle können nicht monogam leben 

Viele Menschen unterstellen Bisexuellen, sie können nicht monogam leben. Dabei sind das zwei grundlegend verschiedene Dinge. Das eine ist eine sexuelle Orientierung und das andere ein bevorzugtes Beziehungsmodell. Als bisexueller Mensch hat man so gesehen eine höhere Auswahl an potentiellen Partnern, weil beide Geschlechter infrage kommen würden. Heterosexuelle können auch monogam leben, obwohl es auf der Welt viele potentielle Partner gibt und genauso ist das auch bei Bisexualität. Selbstverständlich gibt es auch Bisexuelle, die polyamor leben. Das ist aber nicht die Regel und sollte auch nicht als diese vorausgesetzt werden.

Bisexual Erasure: die Unsichtbarkeit der Bisexualität

Bi Erasure bezeichnet die Unsichtbarkeit von bisexuellen Menschen in der Gesellschaft. Besonders in der LGBTQ+ Szene ist es ein großes Thema. Bisexuelle fühlen sich oft von queeren Veranstaltungen und Themen ausgeschlossen und nicht als zugehörig akzeptiert. Die eben angesprochenen Vorurteile zeigen, dass Bisexuelle von vielen nicht ernst genommen werden, sondern oft als "du könntest auch als hetero durchgehen" abgestempelt werden. Die stärkste Form der Unsichtbarkeit ist die Behauptung, Bisexuelle würde es gar nicht geben. Dadurch wird eine komplette Sexualität verleugnet und mit den Vorurteilen, es wären nur verwirrte, unentschlossene und aufmerksamkeitssuchende Hetero- oder Homosexuelle, unter den Teppich gekehrt. Ein Grund dafür ist das Schwarz-Weiß-Denken, dass Menschen nur ein Geschlecht attraktiv finden und lieben können.

Die Unsichtbarkeit rührt vor allem daher, dass man in diesem Fall als Außenstehender die Sexualität nicht erkennen kann – auch nicht am Partner. Küsst man einen gleichgeschlechtlichen Partner wird man als homosexuell angesehen und wenn man jemanden des anderen Geschlechts küsst wird man als heterosexuell wahrgenommen. Dass jemand bisexuell ist, kann niemand von außen erkennen, solange die Person nur einen Partner hat. Dementsprechend ist die Sexualität für andere unsichtbar. Aus diesem Grund gibt es viele, die sich erst gar nicht als bisexuell outen. Man steht in der Schwebe zwischen dem einen und dem anderen und wird nicht richtig wahrgenommen. Damit man als bisexuell wahrgenommen wird, muss man sich ständig vor anderen erklären und sich jedes Mal aufs neue outen.

Der Bi Visibility Day soll genauso wie der Pride Month Aufmerksamkeit für die Diskriminierung und Unsichtbarkeit der Sexualitäten – in diesem Fall gezielt der Bisexualität – schaffen. Der internationale Tag der Bisexualität wird jedes Jahr am 23. September gefeiert.

Bisexualität und Online-Dating

Eine lange Zeit wurden Bisexuelle auch im Online-Dating nicht wahrgenommen. Gerade da, wo Personen von einem nur kleine Schnipsel über die Persönlichkeit bekommen und die Sexualität eine so große Rolle spielt. Menschen, die sich als bisexuell outen, mussten sich früher für ein Geschlecht entscheiden. Entweder suchten sie nach Frauen oder nach Männern, sprich entweder sind sie jetzt heterosexuell oder homosexuell. Die Möglichkeit bestand auch, sich zwei Accounts mit den beiden sexuellen Orientierungen zu machen. Online-Dating war von Grund auf kompliziert, wenn man bisexuell war. Heutzutage haben viele Dating-Plattformen das Problem der Bi Erasure verstanden und ihr Konzept zu den Sexualitäten angepasst und erweitert. Mittlerweile kann man auf den meisten Dating-Plattformen angeben, dass man bisexuell ist oder das man eben nach Männern und Frauen gleichzeitig suchen möchte. Viele große Plattformen bieten trotzdem weiterhin den Einstieg "Ich suche nach…" mit den einzigen Möglichkeiten "Frau" oder "Mann".

jaii! achtet auf Persönlichkeit und Individualität. Bei uns soll jeder die Möglichkeit haben, sich so darzustellen, wie er möchte. Dazu gehört natürlich auch die Angabe der Sexualität. Unter "So liebe ich" kannst du zwischen verschiedenen Sexualitäten wählen. Sollte deine Sexualität nicht aufgeführt sein, kannst du uns gerne darauf aufmerksam machen, damit wir das ändern können! 

Bild: Omar Lopez via Unsplash

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Tantra und Dating – funktioniert das?

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​Tantra eröffnet auf ganz besondere Weise neue Räume des Fühlens und Wahrnehmens. Das Erleben des eigenen Körpers und der Sinne steht im Mittelpunkt dieser alten indischen Lehre. Sie schlägt eine Brücke zwischen Spiritualität und Sinnlichkeit, und betont die Polarität und deren Vereinigung zur Ekstase. Doch lassen sich Tantra und Dating vereinen?

Die tantrische Philosophie

Der Tantrismus entstand etwa 500 n. Chr. als eine Art Gegenpol zu der religiösen Auffassung, die sich von der Welt abwandte und in ihr einen Ort voller Übel und Pflichten sah. In den Augen der Tantriker hingegen war sie eine Stätte des Genusses und der Körper ein Tempel Gottes. Die weibliche Urkraft erhielt mehr Bedeutung und war der männlichen gleichgestellt. Rituelle Erfahrungen des Genusses, zu denen auch die Verschmelzung zählt, sowie Meditation sollen dem Menschen helfen, die kosmische Kraft in sich zu erwecken und so vollkommen zu werden. Das Bewusstsein wird erweitert und der Fokus auf die Allgegenwärtigkeit Gottes gelegt. Sexualität ist dabei nur ein Bestandteil von vielen in der tantrischen Philosophie.

Es bildeten sich im Laufe der Zeit verschiedene Richtungen des Tantrismus aus. Dazu gehören unter anderem der linkshändige Weg, der von zügellosen Riten geprägt ist, sowie der rechtshändige Weg, in dessen Vordergrund eher die spirituelle Disziplin steht. In den 1970er Jahren machte sich Tantra schließlich auf seinen Siegeszug in den Westen. In Zeiten der New Age-Bewegung fiel die Lehre auf fruchtbaren Boden, doch es bildeten sich auch rasch Vorurteile.

Vorurteile gegenüber Tantra

​Da "Tantra" kein geschützter Begriff ist, wird er häufig in einem Kontext verwendet, der nichts oder nicht viel mit der ursprünglichen Bedeutung zu tun hat. Das hat dazu geführt, dass zahlreiche Vorurteile und Fehlinformationen kursieren. Wenn du tiefer in die Welt dieser uralten Lehre eintauchen möchtest, lies dir vorab gut unsere Beschreibung durch und fühle in dich hinein, ob es stimmig für dich klingt.

Vorurteil 1: Tantra ist nur hemmungsloser Sex

​Viele Menschen denken bei Tantra ausschließlich an hemmungslosen Sex. Geschlechtsverkehr kann durchaus ein zentraler Bestandteil der Tantrapraxis sein, und natürlich kann es auch darum gehen, sich seinen Hemmungen zu stellen. Aber diese Lehre ist noch so viel mehr und vor allem tiefgehender. Es ist Selbsterfahrung, Loslassen, sich öffnen, und zwar auf eine sehr achtsame Art und Weise.

Vorurteil 2: Tantra-Seminare = Gruppensex-Orgien

​Hartnäckig hält sich auch der Gedanke, dass es sich bei Tantra um esoterischen Gruppensex handelt. Die Lehre wird in der Regel zwar in Gruppen unterrichtet, jedoch ist der direkte Geschlechtsverkehr bei seriösen Anbietern kein Bestandteil des Stundenplanes. Die meiste Zeit über sind die Teilnehmer vollständig bekleidet, nur bei einigen Übungen dürfen die Hüllen fallen. Und jeder geht auch nur so weit, wie es sich gut und richtig anfühlt.

Vorurteil 3: Tantriker sind Sektenanhänger

​Die mystische Aura und das Treffen in Gruppen haben sicherlich mit dazu beigetragen, dass Tantra von einigen als Sekte angesehen wird. Hinzu kommt, dass es tatsächlich sektenhafte Ausprägungen gibt und Tantrismus durchaus Bestandteil hinduistischer Sekten ist. Das setzt die Ausübung von Tantra jedoch nicht mit dem Eintritt in eine Sekte gleich. Es ist wie mit vielen Dingen im Bereich der Spiritualität und Esoterik – jeder kann sie auf seine Weise auslegen und erleben. In erster Linie ist und bleibt Tantra eine Lehre, deren Kern es ist, Körper und Seele in Einklang zu bringen und das Leben mit all seinen Facetten zu genießen.

Besserer Sex durch Tantra

​Die tantrische Philosophie lehrt, den Körper bewusster wahrzunehmen und die eigene Sexualität auch aus einem spirituellen Blickwinkel zu erkunden. Tantrismus bietet einen geschützten Raum, wo sich beide Partner auf Augenhöhe treffen, wie ein inniger Tanz von Shiva und Shakti. Vertrauen und sich öffnen können, stehen dabei ganz klar im Vordergrund. Selbstvertrauen und Kommunikation werden gestärkt. Anders als es häufig bei Sex der Fall ist, steht hier nicht die "Performance" im Vordergrund. Tantra lehrt, das Schöne in allem, in jeder bewussten Erfahrung zu sehen und zu erleben. Der Druck, der häufig auf den Partnern lastet – insbesondere am Anfang einer Beziehung – fällt dabei weg. Es geht darum, den eigenen Körper mit seinen Stärken und Schwächen, Wünschen und Begrenzungen als vollkommen kennenzulernen. Diese Wertschätzung gilt natürlich auch dem Partner gegenüber. Du darfst dich in all deiner Verletzbarkeit zeigen, wissend, dass du in einem geschützten Raum geborgen bist. Körper, Seele und Geist dürfen ihren Einklang finden - und ihn in vollen Zügen genießen.

Tantra und Partnersuche

Das Schöne ist, dass du noch nicht einmal einen Partner brauchst, um einen Tantra-Kurs zu besuchen. Ganz im Gegenteil, es gibt sogar Tantra-Kurse nur für Singles und auch in den meisten regulären Kursen ist man solo gerne gesehen. Die Veranstalter achten so gut es geht darauf, dass Geschlechter gleichmäßig verteilt sind. Tantra-Dating ist also durchaus einen Versuch wert. Natürlich sollte man nicht nur an einem Kurs teilnehmen, um den Partner oder die Partnerin für das Leben zu finden, aber man darf sich ruhig dieser Möglichkeit öffnen. Ein Tantrakurs für Singles bietet in jedem Fall ein sehr interessantes Setting dafür. Schließlich begegnet man sich hier selbst auf eine ganz neue Art und Weise.

Die meisten Kurse sind eine Mischung aus Vorträgen und praktischen Übungen, für die auch das Gegenüber gewechselt werden kann. So kann man durchaus potenzielle Partner kennenlernen und sich hineinspüren, ob die Chemie stimmt. Ist das erste Flämmchen entfacht, steht einem näheren Kennenlernen nichts im Wege. Die meisten Kurse gehen über zwei oder auch mehr Tage, sodass auch außerhalb der Veranstaltung ausreichend Zeit für Gespräche bleibt. Im wundervollen Raum, der während eines Tantra-Single-Kurses geschaffen wird, kann der Grundstein für eine liebevolle und ebenbürtige Beziehung geschaffen werden.

Tantrische Rituale für mehr Intimität in der Beziehung

Hast du deinen potenziellen Partner auf diese Weise gefunden, kannst du davon ausgehen, dass ihr einige gemeinsame Interessen und Werte hegt. Tantrische Rituale können eure Beziehung daher auch weit nach dem Kurs bereichern und für eine besondere Intimität und Nähe sorgen. Vielleicht habt ihr im Rahmen des Kurses schon Rituale kennengelernt, die euch beiden zusagen. Gemeinsam als Paar an Tantrakursen teilzunehmen, kann euch noch weiter voranbringen. Das kann dazu beitragen, die Flamme der Liebe lange am Lodern zu halten.

Hast du schon mal bei einem Kurs mitgemacht? Kannst du dir vorstellen, beim Tantra deinen Herzmenschen zu finden?

​Bild: Dainis Graveris via Unsplash

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Die 11 Farben der Aura: Das verrät deine Farbe über dich

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Das Wort "Aura" spielt vor allem innerhalb der Spiritualität eine große Rolle und bezeichnet dabei ein elektromagnetisches Energiefeld, das jeden von uns umgibt. Jeder Mensch hat eine unterschiedliche Aura, die in den verschiedensten Farben sichtbar sein kann. Doch was sind die Farben der Aura und was bedeuten sie?

Wenn du dir die Basics zum Thema "Deine Aura: fühlen, sehen & verstehen" angucken möchtest, dann schau nochmal bei einem unserer letzten Blogbeiträge vorbei! 

Bedeutung der Aura-Farben

Unser Energiefeld ist ein aus Farben bestehendes konstrukt einer bunten Wolke.

Die Auraschichten erscheinen für diejenigen, die die Aura sehen können, in verschiedenen Farben. Dabei spielen die Farben eine wichtige Rolle bei der Wahrnehmung und Interpretation unseres gespiegelten Seelenlebens. Dabei werden die Farben nicht in gut oder schlecht unterteilt. Es ist vielmehr ein Zusammenspiel aus Farbe, Intensität und Struktur, wodurch jede Aura ihre ganz individuelle Bedeutung bekommt. Alle Farben der Aura haben eine positiv assoziierte Lichtseite und eine Schattenseite als Spiegel negativer Eigenschaften. 

Was die Farben über dich aussagen

Ich gebe dir nun einen kurzen Überblick über die 11 Hauptfarben, die deine Aura annehmen kann.

Die Aura-Farbe Rot

Wenn deine Aura rot ist, hast du eine starke Persönlichkeit und bist selbstbewusst und stolz. Deine Aura-Farbe steht für Lebenskraft, Leidenschaft und Abenteuerlust. Du sprühst vor Lebensfreude und Optimismus, bist aktiv und energiegeladen. Deine Äußeres verkörpert aber auch Dominanz und den Wunsch nach Macht. Aufgrund deines ausgeprägten Temperaments fällst du anderen Menschen immer auf. Dein Temperament führt allerdings manchmal auch dazu, dass du schnell aufbrausend wirst und hitzköpfig reagierst.

Ist das Rot deiner Aura sehr intensiv oder dunkel, kann es auf negative Charakterzüge wie Zorn, Hass, Aggressivität, Tyrannei oder Nervosität hindeuten. 

Die Aura-Farbe Orange

​Die Farbe Orange steht für Energie, Gesundheit, Kreativität und Humor. Du bist ständig gut gelaunt, attraktiv, gesellig und strotzt vor Lebensfreude und Neugier. Gesundheit und eine gute Ernährung sind dir sehr wichtig. Du stichst gerne aus der Masse heraus, hast einen unbändigen Wissensdurst und kannst dich schnell für Dinge begeistern, was dir eine gewisse Jugendlichkeit und Frische verleiht. Das hohe Maß an Energie, über das du verfügst, kann zu Rastlosigkeit und Hektik führen. Deine Challenge im Leben ist es, keine vorschnellen, unüberlegten und egoistischen Entscheidungen zu treffen.

Die Aura-Farbe Gelb

​Wenn deine Aura die Farbe Gelb hat, steckst du andere Menschen mit deinem Optimismus und deiner Begeisterung an. Du bist fröhlich, immer gut gelaunt und hast einen sehr starken Willen – eben ein klassischer "Das Glas ist halb voll"-Typ. Du bist ein ziemlich nachdenklicher Mensch mit klarem Geist und hast einen starken Gerechtigkeitssinn. Dein Auftreten ist warmherzig, gibt den Menschen in deiner Umgebung Halt und erinnert an die Wärme der Sonne. Deine kindliche Neugier verleiht dir eine gewisse Frische. Du bist ständig aktiv und gönnst dir nur selten Ruhepausen, was schnell zur Ziellosigkeit und Oberflächlichkeit führen kann. Eins deiner größten Probleme ist es, dass du viele Dinge gleichzeitig anfängst und dann Schwierigkeiten hast, sie zu beenden.

Die Aura-Farbe Grün

​Die Farbe Grün steht für Erdung, Balance, die Verbundenheit zur Natur und den Frieden. Du gehst fast allen Streitigkeiten und Konflikten aus dem Weg, bist aber bemüht, dich um die Schlichtung der Streits zu kümmern, wenn es sich um Personen aus deinem engsten Kreis handelt. Du bist eine ruhige und friedliche Person, die nach einem bewussten und achtsamen Lebensstil strebt. Kleine Dinge im Leben erfüllen dich und machen dich glücklich. Aufgrund deiner ruhigen, ausgeglichenen und entspannten Persönlichkeit gibst du den Menschen, um die du dich gerne kümmerst, ein gutes Gefühl. Achte nur darauf, dass du deine Energie auch mal öfter für dich selber nutzt und du dich nicht ständig für andere Menschen aufopferst. Grün kann ebenfalls als negative Charaktereigenschaften wie Gier, Neid, Eifersucht und Lügen interpretiert werden. Diese Menschen neigen dazu, andere in ihrer Umgebung zu hintergehen und ihnen zu schaden.

Die Aura-Farbe Blau

​Die Aura-Farbe Blau steht für Ehrlichkeit, Vertrauen und Glaubwürdigkeit. Du bist gesellig, charmant und strahlst ein ruhiges Selbstbewusstsein aus. Deine Ausstrahlung ist sehr ruhig und ausgeglichen, wodurch du manchmal reserviert und abweisend wirken kannst. Für dich steht Ehrlichkeit an oberster Stelle. Du bist kommunikativ, kannst gut zuhören und bist sehr einfühlsam. Aufgrund deiner natürlichen und unaufdringlichen Art sorgst du dafür, dass dir andere Menschen schnell vertrauen. In deinem Job gehst du voll und ganz auf, bist ein smarter Problemlöser und besitzt eine ideale Führungspersönlichkeit. Ein schwaches Blau deutet auf Schüchternheit und eine beeinflussbare Persönlichkeit hin, die sensibel ist, sich ständig auf der Suche nach dem Gleichgewicht befindet und von Zukunftsängsten heimgesucht wird.

Die Aura-Farbe Violett

​Eine violette Aura ist besonders mysteriös und geheimnisvoll. Menschen mit dieser Aura-Farbe faszinieren ihr Umfeld und bleiben mit Eleganz und Anmut stets im Gedächtnis der Menschen. Wenn deine Aura violett ist, lässt du dir ungern in die Karten schauen. Du bist kreativ, ehrlich, fantasievoll und wirkst auf andere oft unnahbar und verschlossen. Du hast eine künstlerische Ader und eine spirituelle Persönlichkeit. Geld und Besitz bedeuten dir nicht viel, deshalb lässt du dich nicht so leicht von materiellen Dingen blenden. Trotzdem ist dir Qualität sehr wichtig. Zum Beispiel im Freundeskreis. Du legst Wert auf loyale und ehrliche Freundschaften, auch wenn das bedeutet, dass dein Freundeskreis relativ überschaubar ist.

Die Aura-Farbe Pink

​Die Farbe Pink steht für Liebe, Harmonie, Idealismus, Hilfsbereitschaft und Fürsorglichkeit – kann aber auch Über-Sensibilität und Naivität bedeuten. Wenn deine Aura pink ist, bist du ein sehr fürsorglicher Mensch. Du sehnst dich oft nach Liebe, Anerkennung und Romantik. Menschen mit einer pinken Aura können allerdings auch sehr verletzlich und von Stimmungsschwankungen geplagt sein.

Die Aura-Farbe Weiß

​Eine weiße Aura steht für Klarheit, Reinheit und Vollkommenheit. Sie ist eine sehr seltene Aura-Farbe. Besitzt du eine weiße Aura, kannst du dich wahrscheinlich sehr gut auf dein Bauchgefühl verlassen. Du hast immer den richtigen Riecher und hast eine beneidenswerte Intuition. Du bist ein ausgeglichener Mensch, hast deine innere Ruhe gefunden und hast eine ausgeprägte Wahrheitsliebe, sowie einen großen Drang nach Integrität. Aufregung, Stress und Krisen bringen dich nicht aus der Ruhe, weil du nur so vor positiver Energie strotzt und alles Schritt für Schritt angehst.

Die Aura-Farbe Gold

Die Farbe Gold ist ebenfalls sehr selten. Sie steht für Einzigartigkeit und Individualität.

Wenn deine Aura in einem goldenen Farbton strahlt, gibst du dich ungern mit dem Durchschnitt zufrieden, bist zielstrebig und ambitioniert. Andere Menschen schätzen an dir besonders deine Wärme, dein Charisma und deine Überzeugungskraft.

Die Aura-Farbe Braun

​Besitzt du eine braune Aura, bist du höchstwahrscheinlich sehr fleißig, ordentlich und bodenständig. Man trifft Menschen mit dieser Aura-Farbe beruflich häufig in Führungspositionen an, wo sie sich besonders gut machen. Ist die Aura allerdings dunkelbraun, können die Erfolgsgefühle in Gier und Geiz umschwenken.

Die Aura-Farbe Schwarz

Die Farbe Schwarz steht für das Fehlen von Energie. Du bist oft krank, kraftlos und uninspiriert und leidest unter Angst, Stress oder Ziellosigkeit. Wenn dich eine schwarze Aura umgibt, saugst du den Menschen Energie aus und verursachst Blockaden, Angst und Stress bei anderen. Die Farbe Schwarz tritt oft in Verbindung mit anderen Aura-Farben auf. Mit Rot steht die Aura für Hass, Bosheit und Grausamkeit. Gemischt mit Gelb zeigt sie negative Gedanken an und gemischt mit Grün drückt sie Neid, Untreue, Angst, Energielosigkeit und Hysterie aus.

Die Farben der Aura und ihre Ausprägungen sind genauso vielfältig und individuell wie jeder einzelne von uns. Außerdem kann sich deine Aura farblich leicht verändern und anpassen, je nachdem, in welcher Lebenssituation und Gefühlslage du dich aktuell befindest.

Kennst du die Farbe deiner Aura? Welche Aura-Farbe hättest du gerne, wenn du dir eine aussuchen könntest? 

​Bild: Harry Quan via Unsplash

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Online Dating und Sexualität: Liebe wen du willst!

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Deine Sexualität bzw. deine sexuelle Orientierung spielt beim Dating eine ziemlich wichtige Rolle. Neben deinen biologischen Geschlechtsmerkmalen und deiner Geschlechtsidentität ist deine sexuelle Orientierung ein Teil deiner sexuellen Identität. Dabei bezieht sich die sexuelle Orientierung auf das Begehren einer Person hinsichtlich des Geschlechts. Wen findest du ansprechend/attraktiv, von wem fühlst du dich angezogen und mit welcher Person kannst du dir eine emotionale Verbundenheit, Liebe sowie körperliche/sexuelle Nähe vorstellen?

Die Frage nach deiner Sexualität kann dabei ziemlich verwirrend und überfordernd sein. Es gibt eine Vielzahl an sexuellen Orientierungen, bei denen man schnell den Überblick verlieren kann. 

Welche sexuellen Orientierungen gibt es?

In vielen Köpfen der Menschen ist das klassische Beziehungsmodell von einem Mann und einer Frau verankert. Verantwortlich dafür sind die sozialen Normen. Sie bestimmen, was wir als "normal" empfinden. Nicht nur in unserem persönlichen Umfeld, bekommen wir schon früh vorgelebt, dass eine Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau als selbstverständlich angesehen wird. Auch die Medienwelt trägt ihren Teil dazu bei. Sowohl im Fernsehen, in Filmen auf den unterschiedlichsten Streaming Plattformen oder im Kino werden fast ausschließlich Paare heterosexuelle, monogame Paare gezeigt. Unkonventionelle Beziehungskonstellationen werden dabei oft als "anders" oder "komisch" angesehen.

Die bekannteste beziehungsweise am häufigsten vorkommende Sexualität ist die Heterosexualität. Andere sexuelle Orientierungen weichen demnach von dem, was wir als normal gelernt haben, ab und sind deswegen "anders". Dass diese Ansicht total veraltet ist, sollte mittlerweile eigentlich jedem bewusst sein.

Wir wollen in die tiefe und bunte Vielfalt der Sexualitäten eintauchen, sie leben und genießen! 

Überblick über eine Reihe verschiedenster Sexualitäten

Selbstverständlich lässt sich eine Sexualiät nicht in einem kurzen Satz beschreiben, sondern ist viel komplexer. Aus diesem Grund dient die folgende Aufzählung lediglich als ein kurzer Überblick zum groben Verständnis.

​Asexualität Du verspürst eine geringe oder bedingte sexuelle Anziehung.
Allosexualität​ ​Du empfindest eine grundsätzliche sexuelle Anziehung.
Androsexualität​​Du fühlst dich ausschließlich von Männern und maskulinen Personen sexuell angezogen.
Bisexualität​​Du empfindest sexuelle Anziehung zu den beiden Geschlechtern Mann & Frau.
​Demisexualität​Du musst eine emotionale Bindung zu den Menschen haben, um eine sexuelle Anziehung empfinden zu können.
​Gynosexualität​Du fühlst dich ausschließlich von weiblichen und femininen Personen sexuell angezogen.
​Heterosexualität​Du fühlst dich zum jeweiligen anderen Geschlecht sexuell angezogen.
​Homosexualität​Du verspürst eine sexuelle Anziehung zu Gleichgeschlechtlichen.
​Pansexualität​Du verspürst eine sexuelle Anziehung zu allen Geschlechtern.
​Sapiosexualität​Du verspürst eine sexuelle Anziehung zu Intelligenz.
​Skoliosexualität​Du verspürst eine sexuelle Anziehung zu Personen, die sich weder als weiblich noch als männlich sehen.
​Queer​Bezeichnet jede Sexualität, Orientierung und Identität, die abseits der heteronormativen Norm ist.

​Wichtig: Heterosexuelle Menschen sind nicht "langweilig" und andere, vom ursprünglichen Standard abweichend liebende Menschen, wie zum Beispiel Pansexuelle, sind nicht "anders" nur, weil sie anders empfinden. Jede sexuelle Orientierung ist wertvoll und zu respektieren! Liebe und Sex sind etwas so schönes und wichtiges in unserem Leben, daher sollte jeder sie so ausleben dürfen und können, wie er möchte. Love is Love!

Die Rolle der Sexualität beim Dating

Wie eben schon beschrieben ist das Thema Sexualität und Liebe viel zu komplex. Jeder Mensch ist anders und hat ganz individuelle Bedürfnisse und Prioritäten. Sei es ein romantischer Flirt, ein One-Night-Stand, eine oberflächliche Beziehung, tiefgehende Verbundenheit oder sogar die Liebe fürs Leben. So bunt wie die Farbwelt, so breit gefächert und spektakulär ist auch die Welt der sexuellen Anziehung und Liebe.

Je nach Sexualität gestaltet sich Dating auch etwas anders. Einige sexuelle Orientierungen sind miteinander kompatibel. Zum Beispiel kann eine heterosexuelle Frau mit einem bisexuellen Mann eine Beziehung führen. Die Frage ist eher bei den "ausgefalleneren", etwas seltener vorkommenden sexuellen Orientierungen, wie man damit umgeht und vor allem wie man seine sexuelle Orientierung kommuniziert, da sie in unserer heutigen Gesellschaft leider noch nicht vollständig anerkannt und akzeptiert werden. Viele Menschen haben Probleme damit, sich einzugestehen und zu akzeptieren, dass sie in dieser Welt "anders" lieben als der Durchschnitt. Oftmals fällt es diesen Menschen schwer, über ihre Sexualität und Bedürfnisse zu reden. Doch wie funktioniert das Ganze beim Dating? Immerhin muss die Sexualität dort thematisiert werden, damit man den passenden Flirt oder Partner für sich finden kann.

Auf Dating-Plattformen hast du grundsätzlich immer die Möglichkeit, deine Sexualität anzugeben. Dabei kommt es auf die Plattform an, welche sexuellen Orientierungen auszuwählen sind. Die Möglichkeit besteht, dass deine Sexualität auf bestimmten Dating-Plattformen nicht zu finden sein wird. Einige Plattformen beziehen nämlich "vom Standard abweichende" Sexualitäten in ihren Profil-Auswahlmöglichkeiten nicht mit ein. Das Gute an dieser Eingabe generell ist aber, dass du direkt nach Leuten suchen kannst, die dasselbe suchen wie du und perfekt zu dir passen. Das ist natürlich einfacher, als auf der Straße jeden anzusprechen mit "Welche Sexualität hast du?". Zumal darauf wahrscheinlich viele Menschen nicht ehrlich antworten würden.

Wenn du dir in deiner Sexualität unsicher bist, dann ist das auch in Ordnung. Es gibt Menschen, die wollen für den Moment gar nichts bestimmtes, sondern wollen lediglich rumexperimentieren, sich ausprobieren, Erfahrungen sammeln und sind offen, in ganz neue Welten einzutauchen. Vielleicht gehörst du ja dazu? Erfahrungen können dich auf deiner Suche nach den Antworten der Fragen "Wer bin ich?" und "Was will ich?" unterstützen und dir dabei helfen, deinen Weg zu dir selbst zu finden.

Wenn du dich bereit fühlst, andere Menschen kennenzulernen, solltest du stets ehrlich zu dir selbst und deinem Partner sein, damit niemand verletzt wird. Sag deinem Date, wenn du dir unsicher bist oder dass du eben noch nicht weißt, was du willst und vor allem mit wem du was willst. Es wird bestimmt einige geben, für die das nichts ist und die jemanden suchen, der genau weiß, was er will. Aber das ist okay. Denn es wird auch Menschen geben, die vielleicht genauso denken wie du und dich verstehen – du musst sie nur treffen!

Sexuelle Orientierungen bei jaii!

Bei jaii! kannst du deine sexuelle Orientierung unter "So liebe ich" angeben. Andere Mitglieder können mit unserer Mitgliedersuche gezielt nach den verschiedensten Sexualitäten filtern und bekommen dann genau die Menschen angezeigt, die zu ihnen passen.

Fast ein Drittel unserer Mitglieder hat diese Angaben nicht ausgefüllt. Du auch nicht? Dann wird es Zeit! Vervollständige dein Profil und erleichtere es anderen, dich zu finden!

Sollte dir eine Sexualität in unserer Profilauswahl, oder auch andere Angaben, fehlen, sprich uns gerne an und schreib uns eine kurze Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder hinterlasse einen Kommentar unter diesem Blogbeitrag.

Wir sind gerne für dich da und freuen uns über jedes Feedback!

​Bild: Ave Calvar via Unsplash

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Walpurgisnacht: Tanz in den Mai der Hexen

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Es ist wieder mal soweit. Wir schreiben den 30. April. In dieser Nacht findet die sogenannte Walpurgisnacht statt. Hexen versammeln sich an Feuerstellen und neben alten Ritualen wird auch noch getanzt. Woher dieses Fest eigentlich kommt und was es mit den Hexen auf sich hat, beantworte ich dir im folgenden Text!

Walpurgisnacht – was ist das?

​Die Walpurgisnacht, auch Freinacht oder Hexennacht genannt, ist ein traditionelles nord- und mitteleuropäisches Fest, welches jedes Jahr in der Nacht vom 30. April auf den 01. Mai gefeiert wird. Die Hexen reiten mit ihren Besen auf den Blocksberg, dem Brocken im Harz, welcher als legendäres Zentrum der Walpurgisnacht bekannt, und einer der beliebtesten Orte für Hexenversammlungen ist. In dieser Nacht passieren viele vermeintlich magische Dinge. Von der verzauberten Maibowle und Hexen, die wild auf ihren Besen durch die Nacht reiten, bis hin zu hinreißenden „Tanz in den Mai"-Festen. Die Hexennacht wird von vielen verschiedenen Bräuchen und Traditionen begleitet. Nach der Volkstradition im Harz treffen sich die verkleideten Hexen auf dem Brocken, um sich dort mit dem Teufel zu vermählen und den Winter zu vertreiben. Mit Kostümen, Masken, Tanz und Gebrüll vertreiben sie mit Fackeln und dem Maifeuer die bösen Geister. Die Hexen schwingen das Tanzbein im Kreis um das Feuer herum, wobei die Flammen symbolisch für die Austreibung böser Dämonen stehen. Zugleich soll das Feuer eine reinigende Wirkung haben und Krankheiten fernhalten.

Die Geschichte der Walpurgisnacht

Es gibt viele verschiedene Geschichten, die den Ursprung der Walpurgisnacht ergründen. Was man aber mit Sicherheit sagen kann ist, dass die Ursprünge bis in die vorchristliche Zeit zurückreichen. Seit über tausend Jahren wurden zum Beginn der Sommerzeit vom 30. April auf den 01. Mai Fruchtbarkeitsfeste mit Freundenfeuern gefeiert. Die Festnacht lässt sich unter anderem auf ein altes europäisches Volksfest zurückführen, an dem durch verschiedene Opfergaben an den obersten Germanengott Wotan, der Frühling begrüßt wurde. Nach der alten germanischen Religion im Harz vertreiben die germanischen Götter Wotan und Freya in dieser Nacht die Winter-Dämonen und zeugen den Frühling. Der Name der Walpurgisnacht lässt sich auf die nach der katholischen Kirche als heilig verehrten Nonne Walburga, eine Heidenheimer Äbtissin, zurückführen. Sie wurde durch Papst Hadrian II. heiliggesprochen und galt als Patronin für das Gedeihen der Feldfrüchte.

Die verschiedensten Geschichten und Legenden haben sich zu dem verbunden, was wir heute unter Walpurgisnacht verstehen und jedes Jahr aufs neue zu dieser Zeit den Winter verabschieden und den Frühling begrüßen. 

Die Walpurgis-Rituale der Wicca

In der Walpurgisnacht muss man zwischen denen Unterscheiden, die wie an Karneval verkleidet die magische Energie des Alkohols spüren wollen und denen, für die diese Nacht eine spirituelle Bedeutung hat. Zum Beispiel für die Wicca. Wicca praktizieren weiße Magie. Die weiße Zauberkunst erlaubt nur Praktiken, die Gutes bewirken und mit der Natur im Einklang stehen. Unter den Wicca ist die Walpurgisnacht als Jahreskreisfest "Beltane" bekannt, welches den Frühling einläutet. Eine Zeit der Fruchtbarkeit, Sinnlichkeit und des Wiedererwachens der Natur. Beltane war ursprünglich ein deltisches oder druidisches Fest des Feuers, bei dem die Vereinigung der Maikönigin und des Herrn des Waldes als Symbol der Fruchtbarkeit gefeiert wurde. Uneingeweihte dürfen an einer offiziellen Beltane-Feier in einem Coven/Zirkel der Wicca nicht teilnehmen. Diese Feiern werden nicht öffentlich, für alle zugänglich, gefeiert.

Die Rituale, die in dieser Nacht stattfinden, laufen immer relativ ähnlich ab, können sich allerdings in den einzelnen Praktiken unterscheiden. Und hierbei spreche ich nicht von Opferung von Tieren und Menschen im Feuer zur Besänftigung der Götter, sondern von Ritualen, um sich mit der Natur zu verbinden und Kraft zu schöpfen. Dabei werden zunächst verschiedene Kräfte gerufen. Darunter sind unter anderem Mutter Erde, die Elemente und Himmelsrichtungen zu verstehen. Mit einer anschließenden Meditationsphase und zu guter letzt mit Gesang, Tanz und einem Grillfest unter Gleichgesinnten wird der Abend ausgeklungen.

Die Walpurgisnacht wird in fast jeder Stadt gefeiert. Wenn du es dir aber lieber gemütlich bei dir zuhause machen möchtest, kannst du dich mithilfe von eigenen Ritualen mit dem Fest verbinden und magische Momente kreieren. Zum Beispiel durch das Verkleiden mit dem Partner, Freunden oder der Familie. Du könntest ein Feuer im Freien, eine Feuerschale im Garten oder ein Räucherstäbchen als symbolisches Zentrum für deine ganz persönliche Walpurgisnacht nutzen.

Wie findest du das Fest? Feierst du die Hexennacht? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen!

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Deine Aura: fühlen, sehen & verstehen

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Wozu solltest du deine Aura verstehen können?

Deine Aura spiegelt jegliches deiner Empfinden nach außen. Wenn du deine Aura spürst und verstehst, kannst du neues über dich erfahren. Das öffnet dir den Weg zu deinem spirituellen Selbst und aktiviert deine innere Schöpferkraft. Du bekommst die Möglichkeit deine Gefühlswelt und deine Energieflüsse besser zu verstehen. Wenn du den ersten Schritt gegangen bist, kannst du noch viel mehr über dich herausfinden. Lerne wie du deine Chakren aktivierst, wie du sie wieder in Einklang bringst und reinigen kannst. Deinem Selbstverständnis und deinem Selbstfrieden steht nichts mehr im Wege. Jeder Mensch hat die Gabe, seine Aura zu lesen – du auch! Alles was dir fehlt, ist der Zugang.

In diesem Blog verrate ich dir, welche Schichten der Aura du erkennen kannst und welche Möglichkeiten es gibt, sie zu spüren und wahrzunehmen!

Was ist eine Aura?

Das Wort "Aura" kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet "Lufthauch". Das beschreibt es ganz gut, denn die Aura ist wie ein Energiefeld, das unseren Körper umgibt. Umgangssprachlich ist die Aura bzw. die Energie eines Menschens auch als die Ausstrahlung bekannt. Je nach Energie strahlt der Mensch etwas anderes aus.

Wichtig ist die Abgrenzung zur Aura bei Migräne. Dabei sind mit dem Begriff Aura visuelle Symptome einer Migräne gemeint, die sich unter anderem in Bildstörungen äußern kann. Diese Aura hat allerdings nichts mit der Aura zutun, die in diesem Blog thematisiert wird.

Du hast dich schon immer gewundert, wieso dein erstes Bauchgefühl bei einem Menschen richtig war? Hier kommt die Antwort: wir sind in der Lage, die Aura einer anderen Person zu spüren und einzuschätzen, ob sie für uns gut oder schlecht ist. Das bedeutet, dass du meist unterbewusst die Energie von Menschen in deiner Umgebung wahrnimmst und liest. Zum Beispiel lernst du jemanden neu kennen und hast direkt im Gefühl, das ist eine liebe und vertrauenswürdige Person oder du hast ein ganz komisches Bauchgefühl. Irgendwie wirkt die Person auf dich bedrohlich und du kannst dir nicht erklären, woher dieses Gefühl kommt. Genau das ist die Aura, unsere Lebenskraft, die wir weit über unseren sichtbaren Körper ausstrahlen. Einige Menschen können die Aura eines Menschens sogar in Form eines Lichtschimmers sehen, der den Körper umgibt. Gehörst du dazu? Vielleicht hattest du bei einem Date schon mal ein komisches Bauchgefühl und hast unterbewusst die Aura deines Dates wahrgenommen? 

Die 7 Schichten der Aura 

Unsere Aura besteht aus insgesamt 7 unterschiedlichen Schichten, die sich wie Zwiebelschichten übereinander entlang unseres Körpers befinden. Dabei hat jede Schicht eine unterschiedliche Bedeutung. Jedem Aurakörper wird ein Chakra zugeordnet. Das Chakra ist dein Energiezentrum, in dem sich deine spirituelle Kraft befindet.

Die 7 Schichten deiner Aura von innen (am nächsten an deinem Körper) nach außen (am weitesten von deinem Körper entfernt): 

1. Physischer Körper

Der physische Körper ist die Auraschicht, die unserem Körper am nächsten ist und den Zustand unseres physischen Gesundheit widerspiegelt. Das bedeutet, dass die Aura deines physischen Körpers, wenn du gesund bist, ein klares, leuchtendes Hellblau haben sollte. Sind in dir Unstimmigkeiten und Blockaden, ist diese Auraschicht verfärbt.

Chakra: Wurzelchakra – Muladhara Chakra 

2. Emotionalkörper

Die Aura unseres Emotionalkörpers ist schwieriger zu erkennen, als die des ätherischen Körpers. Je nachdem, wie offen du mit deinen Gefühlen umgehst, sie verstehst und nach außen trägst, sind verschiedene Farben zu erkennen. Negative Emotionen spiegeln sich durch dunkle Farben und Flecken wider, positive hingegen durch lichtvolle und klare.

Chakra: Sakralchakra – Swadhisthana Chakra

3. Mentalkörper

Der Mentalkörper ist die Auraschicht oberhalb des Emotionalkörpers. Diese Schicht ist für andere wieder besser zu erkennen. Er ist für Geübte als leichter Luftwiderstand zu spüren, genau da, wo die Schicht an unserem Körper beginnt. Dieses Energiefeld speichert all unsere Gedanken ab. Dabei spielt es keine Rolle, ob deine Gedanken dunkel, zerstörerisch, positiv oder kreativ sind. Der Mentalkörper wird oft von Linien und Mustern durchzogen – genauso wirr wie unser Gedankennetz selber.

Chakra: Solarplexus – Manipura Chakra 

4. Astralkörper

Dein Astralkörper ist die Hülle des Mentalkörpers und spiegelt deine gesamte Gefühlswelt wider. Er zeigt am ehesten, wie es in dir aussieht und wie du dich fühlst – egal, ob positive oder negative Emotionen. Aufgrund der ausgedehnten Gefühlsnatur beherrscht er oft die gesamte Aura der nebenliegenden Äther- und Mentalkörper. Der Astralkörper kann sich positiv weiterentwickeln, wenn du ihn trainierst. Hierzu werden oft Meditationsübungen empfohlen.

Chakra: Herzchakra – Anahata Chakra

5. Ätherkörper

Der Ätherkörper ist als genaues Doppel unseres physischen Körpers zu verstehen. Er versorgt dich mit Lebensenergie. Anhand der Farbe deines Ätherkörpers kannst du deinen Gesundheitszustand abschätzen. Die Farben variieren von einem silberweißen Schimmer bis zu einem lebendigen Rosa. Bist die gesundheitlich angeschlagen, verfärbt sich die Aura deines Ätherkörpers zu einem gräulichen Farbton. Zudem steht dieser Körper häufig im Einklang mit dem Mentalkörper und dem Astralkörper.

Chakra: Halschakra – Vishuddha Chakra

6. Himmlische Körper

Der Himmlische Körper wird deinem dritten Auge zugeordnet. Er ist dafür verantwortlich, dass du Eins mit dir selber bist. Wenn du diese Auraschicht richtig lebst, existierst du im Hier und Jetzt und hast deinen Seelenfrieden gefunden.

Chakra: Stirnchakra – Ajna Chakra

7. Ketherische Körper

Die letzte und äußerste Schicht ist der ketherische Körper. Er stellt unsere Verbindung zum Himmel dar und umgibt uns mit goldenen Lichtstrahlen.

Chakra: Kronenchakra – Sahasrara Chakra

In welchen Farben die verschiedenen Auren vorkommen können und was sie bedeuten, erfährst du in einem unserer nächsten Blogs! 

Aura wahrnehmen und spüren

​Nachdem du jetzt weißt, welche verschiedenen Schichten der Aura es gibt, wird es Zeit, sie zu spüren. Insgesamt gibt es drei verschiedene Methoden, wie du deine Aura wahrnehmen kannst.

Mit den Händen die Aura ertasten

​Zum einen kannst du die Aura mit den Händen ertasten, wenn du deine Hände langsam entlang deines Körpers gleiten lässt und immer mal wieder den Abstand zu deiner Haut vergrößerst und verkleinerst. Besonders die ersten drei Schichten sind für Ungeübte gut zu fühlen. Es fühlt sich wie ein elektromagnetisches Feld an, welches du mit deinen Händen leicht durchdringst, wie eine kleine Barriere zwischen deinem Körper und deiner Hand. Du kannst die Übung auch mit anderen Menschen ausprobieren.

Aura sehen

​Des Weiteren ist die Aura für einige Menschen auch in verschiedenen Farben deutlich sichtbar. Dafür braucht man ein Gespür und einen geübten Blick. Auch das kannst du üben, indem du dich oder einen Partner für eine längere Zeit anguckst, bis sich dein Bild verzerrt und du leichte Farbveränderungen wahrnehmen kannst. Energien sehen zu können ist allerdings sehr schwer. Also habe Geduld und sei nicht frustriert, wenn es nicht auf Anhieb funktioniert.

Mit Meditation die Aura spüren

Die letzte Methode ist das Meditieren. Wenn du deine Augen schließt und dich in den Zustand der Meditation begibst, kannst du dich mit deiner geistigen Wahrnehmung auf deine Aura konzentrieren und sie spüren. Genauso gut kannst du auch die Energiefelder von Anwesenden spüren. Diese Methode fällt den meisten leichter, als das Wahrnehmen der Aura mit dem bloßen Auge oder den Händen.

Vielleicht auch eine Idee für dein nächstes Date? Gemeinsam versuchen die Aura des Gegenübers zu spüren, zu ertasten und zu sehen, ist definitiv eine Möglichkeit, einander näher zu kommen, und sich auf einer anderen , viel tieferen Ebene, zu verbinden.

Kanntest du die 7 Schichten der Aura schon? Und kannst du die Aura von dir oder anderen Personen wahrnehmen? Wenn ja, mit welcher Methode?

Lass mich gerne wissen, wenn du mehr über die Aura, Chakren oder Reinigung und Heilung erfahren möchtest!

​Bild: Adam Flockemann via Unsplash

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Asexualität und Partnersuche - Wo liegt der Unterschied zur platonischen Liebe?

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​Wer asexuell ist, muss nicht zwangsläufig nach einer platonischen Beziehung suchen. Und wer sich in einer platonischen Beziehung befindet, muss nicht unbedingt asexuell sein. Oft verlaufen die Grenzen zwischen asexueller und platonischer Beziehung. Man kann den Unterschied in vielen Fällen nicht genau definieren.

Asexualität

Menschen, die sich als asexuell identifizieren, fühlen sich zu keinem Geschlecht hingezogen und verspüren kein sexuelles Verlangen. Sexuelle Zuneigungen und Körperlichkeiten werden als nicht schön, störend, langweilig oder als nicht notwendig/überflüssig empfunden. Das bedeutet aber nicht, dass du asexuell bist, nur, weil du gerade keine Lust auf Sex hast. Dafür gibt es weitaus mehr Gründe, als deine Sexualität. Unter anderem könnte der Auslöser psychische Ursachen wie Stress, hoher Alkohol- oder Drogenkonsum, medizinische Ursachen oder hormonelle Veränderungen sein.

Für Asexualität gibt es keine klare wissenschaftliche Definition. Jeder Mensch hat individuelle Bedürfnisse. Die einen haben Lust auf Sex und die anderen eben nicht. Oft wird Asexualität im Mainstream als "Krankheit" wahrgenommen. Asexuelle Menschen werden dementsprechend des öfteren mit Phrasen wie: "Du hast keinen Sex? OMG", "Du hattest wahrscheinlich einfach noch nie guten Sex", "Gib mir eine Chance und ich änder es", " Wie hältst du das nur aus" oder "Fehlt dir nicht etwas?" bombardiert. Dass solche Fragen unangebracht und unhöflich sind, ist hoffentlich jedem bewusst. Asexuelle Menschen leben bewusst enthaltsam und haben einfach eine andere Sichtweise auf Sex als der "Durchschnittsmensch". Einige Menschen entscheiden sich auch aus spirituellen Gründen für die Enthaltsamkeit und leben in Askese, obwohl sie nicht asexuell veranlagt sind. 

Asexuelle Beziehungen

Asexuelle verspüren zwar kein Verlangen nach Sex, was aber nicht gleich heißt, dass sie keinen Körperkontakt wollen. Es gibt viele Asexuelle, die sehr gerne tiefe Beziehungen eingehen und Händchen halten, küssen und kuscheln möchten. Da ist allerdings jeder unterschiedlich. Wichtig ist wie in jeder Beziehung eine offene Kommunikation. Wünsche und Bedürfnisse sollten mit dem Partner besprochen werden, damit eine glückliche Beziehung entstehen kann. Kompliziert kann es werden, wenn das Gegenüber eine hohe Lust verspürt. In diesem Fall müssen beide für sich gucken, was sie glücklich macht. Viele Paare vereinbaren klare Regeln, damit jeder seine Bedürfnisse befriedigen kann. Ein Beispiel wäre zum Beispiel die Trennung von emotionalen und sexuellen Beziehungen. Das bedeutet, dass der Partner den Sex außerhalb der Beziehung suchen dürfte.

Es gibt aber auch Asexuelle, die trotzdem Sex haben. Ihr Körper funktioniert genauso, wie der von anderen und sie erfahren genauso sexuelle Erektion. Einige, die Sex nicht abstoßend finden, sondern denen er lediglich "nichts gibt", haben mit ihrem Partner trotzdem Sex. Sie genießen dabei nicht die Ekstase und Befriedigung, sondern die Nähe und Intimität, die zum Partner entstehen. Sex kann etwas sehr gefühlvolles, intensives und tiefgreifendes sein, was auch asexuelle Menschen mögen können. 

Platonische Liebe

Der Terminus "platonisch" geht auf den altgriechischen Gelehrten und Denker Platon zurück, der es als bereichernd empfand, immer oder möglichst häufig Frauen um sich herum zu haben, die eine komplett asexuelle, aber dafür sehr innige Beziehung zu ihm pflegten. Eine platonische Beziehung bezeichnet demnach eine Liebesbeziehung ohne Körperlichkeiten. Platons platonische Frauenfreundschaften zeichneten sich häufig durch eine sehr enge Vertrautheit, wie bei einer sehr tiefgreifenden Freundschaft oder Familie, aus. Genau das gilt in vielen Fällen auch für heutige platonische Beziehungen. Eine platonische Liebe ist dementsprechend wie eine tiefe Freundschaft, ohne leidenschaftliches oder sexuelles Verlangen. Das bedeutet, dass im Vergleich zu einer asexuellen Beziehung Körperlichkeiten, wie zum Beispiel das Küssen, wegfallen. Beide Personen empfinden einander platonische Liebe ohne ein sexuelles Interesse für den jeweils anderen zu verspüren. Das bedeutet aber nicht, dass platonisch liebende Menschen asexuell sein müssen. Man empfindet für diese eine Person starke Liebe, aber keine sexuelle Anziehung.

Paare, die platonisch lieben, haben häufiger eine besonders tiefgründige Beziehung miteinander. Sie sind auf einer ganz anderen Ebene miteinander verbunden und verstehen sich blind. Im Vergleich zu einer normalen Freundschaft besteht bei einer platonischen Liebe eine gewisse emotionale Abhängigkeit. Es ist wie mit Seelenverwandten. Findest du sie, willst du sie nie wieder gehen lassen. Aber: die meisten platonischen Beziehungen beginnen mit einer klassischen Freundschaft, solange bis man merkt, dass man eine ganz besondere, intensive emotionale Bindung zueinander hat. 

jaii! - dein sicherer Hafen 

Bei jaii sind asexuelle Menschen und solche, die an platonischen Beziehungen interessiert sind, natürlich herzlich willkommen. In den Profileinstellungen unter dem Reiter "So liebe ich" kannst du – neben weiteren – die Punkte "asexuell" und "enthaltsam" auswählen. Bei der Detailsuche kann man die angezeigten Treffer auch nach diesen Punkten filtern lassen und so nur die zu einem selbst passenden Menschen finden. Natürlich kannst du die Trefferliste auch nach Geschlechtern filtern. Es ist ja nicht automatisch gesagt, dass platonische oder asexuelle Beziehungen nicht unbedingt nur zwischen heterosexuellen Partnern bestehen müssen. Es sind da einige mögliche Konstellationen denkbar. Natürlich gilt für alle Mitglieder von jaii! neben den AGBs und den Regeln der Netiquette auch die klassische Regel: "Alles kann, nichts muss!" Ganz ungezwungen und nach deinem eigenen bevorzugten Tempo können sich hier auch platonische und asexuelle Beziehungen finden und anbahnen.

Manche Menschen haben eine sehr geringe Libido. Trotzdem haben diese Menschen Bedürfnisse. Bedürfnisse der zwischenmenschlichen, spirituellen oder körperlichen Art.

Was immer du genau suchst, gib dir selbst einen Ruck! Es könnte Ungeahntes passieren!

Bild: Cathy Mü via Unsplash

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Frühlingsgefühle: Herzklopfen & Schmetterlinge – Zeit für das perfekte Date!

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Das dunkle Grau der letzten Monate vergeht, die Tage werden heller, der Himmel blauer und die Farben bunter. Am frühen Morgen zwitschern die Vögel, das Gras wird grüner und die Blumen fangen an zu blühen. Der Frühling beginnt und die Natur erwacht. Wir räumen endlich unsere dicken Wintermäntel wieder in den Schrank und holen unsere Übergangs-Klamotten für den Frühling raus.

Gerade zu dieser Jahreszeit verzeichnen viele Menschen ein Stimmungshoch. Man fühlt sich wacher, man ist produktiver und motivierter. Fast so, als wäre man aus einem langen Winterschlaf erwacht und ist nun bereit für das Leben. Auch unsere Gefühle und Bedürfnisse erwachen. Im Frühling spielen unsere Hormone verrückt. Wir fangen an, uns nach dem Kribbeln und den Schmetterlingen im Bauch zu sehnen. Und viele bekommen Lust, sich zu verlieben oder ein aufregendes Abenteuer zu erleben. Dieses Phänomen ist uns bekannt als Frühlingsgefühle. 

Wie entstehen Frühlingsgefühle?

Mehrere Studien haben bewiesen, dass das Sonnenlicht eine positive Auswirkung auf unser Wohlbefinden und unsere Psyche hat. Wenn die ersten Sonnenstrahlen auf unserer Haut kribbeln, produziert unser Körper Vitamin D. Sonnenstrahlen sorgen unter anderem dafür, dass unser Gehirn vermehrt Endorphine/Glückshormone ausschüttet. Deshalb vermutet man, dass Vitamin D-Mangel eine Rolle bei der Entstehung von Depressionen spielt. Das würde erklären, wieso viele Menschen im kühlen, tristen Winter ohne Sonnenschein schlechter gelaunt sind, als im Frühling. Im Jahreszeitenwechsel von Winter zu Frühling wird das Hormon Melatonin unterdrückt, welches vermehrt in den dunkleren Jahreszeiten produziert wird. Es ist unter anderem für Müdigkeit zuständig. Im Gegensatz dazu wird im Frühling vermehrt das Hormon Serotonin ausgeschüttet, wodurch wir uns wacher und lebendiger fühlen.

Im Frühling braut sich sozusagen ein Cocktail aus Hormonen und Neurotransmittern in uns zusammen. Zu den Zutaten gehört zum einen der Glücksbotenstoff Dopamin. Er versetzt uns in einen rauschhaften Zustand. Hinzu kommen die Hormone Adrenalin und Noradrenalin, die mit ihrer euphorisierenden Wirkung das Bauchkribbeln und Herzklopfen in uns verursachen. Und als letzte Zutat sorgt der Botenstoff Serotonin dafür, dass unser Antrieb, unsere Stimmung und unsere Impulsivität steigen. Dazu gehört auch der Anstieg unserer Libido. Bei den Männern steigt im Frühling sogar der Testosteronspiegel um bis zu 30% an. Das sorgt zum einen dafür, dass Männer sich zu der Jahreszeit wohler fühlen und zum anderen für die Steigerung der Lust. Frauen sind von solch einer hormonellen Veränderung nicht betroffen.

Nicht nur unser Verlangen nach Liebe und Befriedigung wächst. Die Auswirkungen des Frühlings zeigen sich ebenfalls in anderen Lebensbereichen. Die einen fangen mit dem klassischen Frühjahrsputz an, die anderen sind motivierter, an ihrer Bikinifigur zu arbeiten, suchen sich ein neues Hobby oder verspüren in der Arbeit einen Motivationsschub. Es ist interessant, was gutes Wetter und ein wenig Sonnenstrahlen in uns auslösen können. 

Das perfekte Date im Frühling 

Passend zum neu erweckten Tatendrang, möchte ich dir ein paar Dating-Ideen für den Frühling verraten. Du hast Lust, neue Leute kennenzulernen? Du willst flirten? Und du hast richtig Lust dich zu verlieben? Dann wird es Zeit für ein Date. Lass dich inspirieren!

Die Tage werden länger, das Wetter wird besser – die perfekte Voraussetzung für einen klassischen Spaziergang. Egal, ob am Wasser, im Park, beim Sonnenuntergang oder durch die Stadt. Spaziergänge sind bei gutem Wetter perfekt geeignet, um den anderen besser kennenzulernen. Vielleicht verlegt ihr euren Spaziergang an einen Ort, an dem ihr beide noch nicht wart. Dann könnt ihr gemeinsam neues entdecken. Wenn ihr eine Pause braucht, könnt ihr einen kleinen Abstecher im Café, im Eisladen oder sogar auf einem Flohmarkt machen.

Neue Orte zu entdecken kann für euch beide sehr aufregend sein. Wenn du es etwas entspannter haben und das Ruder übernehmen möchtest, kannst du deinem Date auch einfach deinen Lieblingsort zeigen. Zum Beispiel "Hier gibt es das beste Eis der Stadt".

Beim Daten muss es nicht unbedingt ein Besuch im Gourmet-Restaurant mit 3-Gänge Menü sein. Auch ein ganz einfaches Date wie ein oldschool Picknick, abseits vom Mainstream, selbst gemacht und mit Persönlichkeit, kann dein Gegenüber verzaubern. Such dir einen schönen, ruhigen Ort aus und gesell dich mit deinem Date auf eine Decke mit paar Snacks und einem Wein, je nachdem was ihr bevorzugt. Für zusätzlichen Spaß oder Gesprächsstoff könnt ihr eine Frisbeescheibe, Karten, eine Gitarre oder sonstiges mitnehmen.

Sind du und dein Date-Partner von der sportlichen Sorte, könnt ihr eine Sportart ausprobieren. Mit dem Volleyball an den Strand, vielleicht Minigolf spielen, Stand Up Paddling oder Tandem fahren.

Wenn du etwas aufgeregt, schüchtern und zurückhaltend bist und es dir anfangs immer schwer fällt, ein flüssiges Gespräch zu führen, dann wähle am besten als erstes Date etwas, wo du nicht der Entertainer sein musst, der verkrampft versucht neue Gesprächsthemen zu finden. Wahrscheinlich habt ihr beim Schreiben ja schon einige Gemeinsamkeiten und gleiche Interessen festgestellt. Dann könnte ein gutes Date zum Beispiel sein, einen Kurs gemeinsam zu belegen (Töpferkurs, Kunstkurs etc.) oder in ein passendes Museum zu gehen. Vielleicht findet in deiner Gegend demnächst auch ein alternatives Festival oder eine Veranstaltung statt, die ihr gemeinsam besuchen könnt. Dort wird euch der Gesprächsstoff definitiv nicht ausgehen und ihr sammelt gemeinsam neue Erlebnisse, die ja bekanntlich verbinden!

Verrate mir doch gerne, was für dich das perfekte Frühlingsdate ausmacht! 

​Bild: Joanna Nix-Walkup via Unsplash

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Slow Dating: 3 Tipps zum langsamen Kennenlernen

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​Du hast noch nie Gefallen an den gängigen Dating-Plattformen gefunden? Du bist von der heutigen Oberflächlichkeit und Schnelllebigkeit beim Daten genervt und sehnst dich nach etwas Tiefgründigerem, etwas Echtem? Du hast den Wunsch nach Achtsamkeit und Bewusstsein bei der Partnersuche? Dann solltest du auf jeden Fall mal Slow Dating ausprobieren!

Warum Online-Dating immer schwerer wird

Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Das ist das Problem der meisten Dating-Portale. Es gibt online eine viel zu große Auswahl an Singles, die wir schnell auf einen Blick sehen und swipen können. Alles ist für das schnelle und unkomplizierte Kennenlernen ausgelegt. Das bedeutet, dass man sich so schnell wie möglich mit einer großen Anzahl an Singles vernetzt. Dabei erfährst du über die Menschen wenig, meistens sieht man nur ein Foto und den Namen, das Alter und vielleicht ein paar Hobbys. Das Problem dabei liegt daran, dass wir nur aufgrund von Oberflächlichkeiten entscheiden. Wir gucken uns wenige Sekunden ein Bild von einer Person an und treffen dann unser Urteil – optisch ansprechend oder eben nicht. Ein nicht gut getroffenes Bild kann sehr täuschen und unsere Wahrnehmung der Person negativ beeinflussen. Wir befassen uns nicht lange mit den Profilen, sondern sind einfach nur darauf aus, schnell mit jemandem zu matchen, der eventuell für einen ansprechend ist. Nach dem Swipe haben wir die vorherige Person auch schon wieder vergessen, weil direkt danach der nächste auf uns wartet. Wir wollen uns nicht die Zeit nehmen, um jedes Profil ausführlich anzugucken und wir wollen uns schon gar nicht auf eine Person, die wir kaum kennen, festlegen.

Diese Dating-Form ist weit verbreitet und in unserer Gesellschaft zur vermeintlichen Normalität geworden. Allerdings funktioniert diese Art und Weise zu daten nicht für jeden von uns. Zum Glück gibt es den passenden Gegenpol: Slow Dating. 

Neuer Trend Slow Dating

Slow Dating ist ein Dating-Trend, der sich auf das langsame Kennenlernen einzelner Personen konzentriert. Das bedeutet, dass du dich viel mehr mit den einzelnen Singles beschäftigst. Dabei liegt der Fokus auf Klasse statt Masse. Statt gleichzeitig 5 Personen halbherzig zu daten, nimmst du deinen Dating-Partner im Ganzen und bewusst wahr. Du gibst dir und deinem Gegenüber die Chance, einander besser, tiefgreifender und echter kennenzulernen, um festzustellen, ob es zwischen euch passt.

Übrigens: Die Möglichkeiten zur Profilgestaltung sind bei jaii! absichtlich besonders flexibel gehalten. Unsere Mitglieder sollen sich so individuell und tiefgehend wie möglich kennenlernen – so fast oder slow, wie so mögen. Slow Dating ist momentan im Trend, aber an sich keine neue Idee! 

3 Tipps: So fängst du mit Slow Dating an

1. Bewusstsein und Entscheiden

Jeder Mensch hat andere Bedürfnisse. Der eine sucht schnelle Befriedigung, der andere die wahre Liebe und viele suchen irgendwas dazwischen. Bevor du dich also ins Universum des Slow Datings stürzt, musst du dir erstmal bewusst werden, was du möchtest. Dabei gibt es drei Schlüsselfragen, die du dir durch den Kopf gehen lassen solltest:

  1. Was erwartest du von dir?
  2. Was erwartest du von dem anderen?
  3. Wie stellst du dir deine Zukunft vor?

Denn nur wenn du weißt, was du möchtest, kannst du offen, ehrlich und vor allem fair daten. Schließlich willst du dich vollständig auf dein Gegenüber einlassen. Solltet ihr dabei zwei unterschiedliche Verbindungen anstreben, wird definitiv ein Herz gebrochen. Ob deins oder das des anderen sei mal dahingestellt. Gebrochene Herzen sind für niemanden gut. Also nehme Rücksicht auf dein Gegenüber und kläre am besten im Vorfeld, auf welcher Ebene du etwas suchst bzw. was du möchtest und brauchst.

Wenn du weißt was du möchtest, fehlt dir nur noch die richtige Dating-Plattform. Mittlerweile gibt es unzählige Dating- und Kennenlern-Plattformen, da ist es gar nicht mal so einfach, die passende für dich zu finden. Mein Tipp: gib auch kleineren Plattformen mal eine Chance und probier dich aus!

Besonders alternative Dating-Plattformen, die nicht zu den heutigen "Standards" gehören, geben dir die Möglichkeit, dich auf einer bewussten und achtsamen Art und Weise zu vernetzen. Denn wenn du Plattformen abseits des Mainstream benutzt, ist die Chance höher, dass du Gleichgesinnte findest. Leute, die auch bewusst auf der Suche nach etwas anderem als dem klassischen, oberflächlichen "Liken und Swipen" sind. Du findest solche Websites, indem du das Internet durchstöberst und rumprobierst oder du schaust auf Vergleichsportalen nach einer passenden Plattform für dich. 

2. Bleib immer du selbst

Was ist das wichtigste, wenn du eine neue Person kennenlernst? Richtig: die Wahrheit. Achte darauf, dass du dich niemals verstellst, um deinem Gegenüber besser zu gefallen. Auch wenn du vielleicht Angst hast, dass ein Makel an dir die andere Person abschrecken könnte. Bleibe dir selbst immer treu. Die richtige Person an deiner Seite wird genau diese Dinge lieben. Besonders bei tiefgründigen Beziehungen baut die Leidenschaft gerade auf solchen Kleinigkeit auf. Eben weil du anders bist, bist du was Besonderes. Eben weil du nicht perfekt bist, bist du einzigartig. Wenn du dir Zeit nimmst, wirst du dein passendes Gegenstück finden!

Gib den Menschen die Möglichkeit, dich kennenzulernen, öffne dich und dein Herz so weit wie du dich damit wohlfühlst und es sich richtig anfühlt! Dabei ist es wichtig, dass du nichts erzwingst. Alles kann, nichts muss! Egal, wie sehr wir etwas wollen, wir müssen lernen, dass man nichts erzwingen kann. Besonders bei zwischenmenschlichen Beziehungen ist diese Erkenntnis wichtig. Du kannst weder deine Gefühle noch die Gefühle anderer Personen steuern oder beeinflussen. Wenn es sich nicht richtig anfühlt, soll es nicht sein. Dann ist die Person nicht die richtige für dich.

Gerade Slow Dating lebt davon, auch mal Abstand vom Dating-Trubel zu nehmen. Manchmal verrennt man sich einfach und sieht nicht mehr klar. Dann nimmst du am besten eine kurze Auszeit und fokussierst dich wieder auf das, was du willst. 

3. Liebe auf den x-ten Blick

Viele von uns möchten gerne die perfekte Lovestory haben, die in unendlich vielen Filmen vorgelebt wird. Du lernst durch Zufall jemanden kennen, ihr versteht euch verwunderlich gut und es passt einfach. Liebe auf den ersten Blick! Was die wenigsten aber wissen, ist, dass Liebe auf den 2., 3. oder 4. Blick viel schöner und intensiver sein kann. Also lass dich nicht verunsichern, wenn beim ersten Date nicht direkt die Funken sprühen. Was nicht ist, kann noch werden!

Jeder Mensch fängt unterschiedlich an zu lieben. Bei dem einen schlägt die Liebe wie ein Blitz ein und bei dem anderen entwickeln sich die Gefühle erst langsam. Beim letzteren braucht es Zeit, damit Gefühle entstehen und sich entwickeln können. Dementsprechend gibt es Menschen, die brauchen nur ein Date um sich zu verlieben und dann gibt es die, die viele Dates brauchen um Gefühle, Zuneigung oder Anziehung für eine andere Person aufbauen zu können. Wenn du zu den Personen gehörst, die sich eher langsam vergucken bzw. verlieben, dann ist Slow Dating genau das richtige für dich! 

Slow Dating bei jaii!

Es gibt eine Reihe von alternativen Dating-Plattformen, die sich perfekt für Slow Dating eignen. Dazu gehört auch jaii!

Wir möchten, dass unsere Mitglieder sich so präsentieren können, wie sie wirklich sind und sich die Zeit nehmen, die sie brauchen, um ihren Herzensmenschen zu finden!

Bei jaii! gibt es viele Möglichkeiten, dein persönliches Profil zu gestalten. Genauso ausführlich können auch die Profile anderer Mitglieder ausgefüllt sein. So ist es dir möglich, direkt einen besseren Eindruck von anderen Mitgliedern zu bekommen und nach den verschiedensten Profilangaben in der Detailsuche zu filtern.

Hier findest du Tipps wie du dein Profil ansprechender gestalten kannst.

Für alle Slow Dating Fans bietet jaii! die Möglichkeit einer 12-monatigen PLUS-Mitgliedschaft! Alle Informationen zu den PLUS-Vorteilen findest du hier.

Wie findest du den neuen Dating-Trend? Bist du Team Speed Dating oder Slow Dating?

Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn du einen Kommentar hinterlässt und wir uns zu dem Thema gemeinsam austauschen können!

Bild: Henry Lai via Unsplash

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Online-Dating: 5 Tipps für die perfekte erste Nachricht

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Du meldest dich auf einer Online-Dating-Plattform an und findest ein Mitglied, welches dir auf Anhieb direkt gefällt. Je nach Plattform könnt ihr ein Match haben oder eine Verbindung anfragen. Aber was dann? Einer muss den ersten Schritt machen und die erste Nachricht schreiben! Viele tun sich dabei extrem schwer. Du dich auch? Es ist der erste und alles entscheidende Eindruck, ob er/sie dir antworten wird.

Damit nichts schiefgehen kann, habe ich ein paar Tipps für dich, wie du mit deiner ersten Nachricht definitiv auffällst und die Chance erhöhst, eine Antwort zu bekommen. 

Diese Dating-Fehler solltest du vermeiden

​Genauso wie es Tipps gibt, um eine Nachricht ansprechender zu gestalten, gibt es auch Dinge, die vermieden werden sollten.

Anmachsprüche

Dazu gehören als erstes klassische und stumpfe Anmachsprüche. Erstens kennt man die meisten Anmachsprüche schon und zweitens ist es einfach unangenehm, unpassend und unpersönlich.

Also am besten Sprüche wie..

"Eigentlich bin ich ja kein Typ für eine Nacht, aber für dich würde ich eine Ausnahme machen."

"Ich bin neu in der Stadt, kannst du mir den Weg zu dir nach Hause zeigen?"

"Hat es weh getan, als du vom Himmel gefallen bist?"

"Die Farbe deiner Augen passt super zu meiner Bettwäsche."

.. gerne weglassen!

Ironisch gemeinte, absichtlich schlechte Anmachsprüche können zwar helfen, das Eis zu brechen. Allerdings kann man nicht einschätzen, wie die andere Person den Spruch aufnimmt. Humor ist sehr individuell, also Vorsicht!

Unpersönliche Komplimente

Auch Komplimente können negativ aufgenommen werden. Deine erste Nachricht sollte also nicht unbedingt "Du hast schöne Augen" oder "Du hast einen guten Körper." sein.

Komplimente hört zwar jeder gerne, sie können aber auf einer Dating-Plattform als allererste Nachricht dann doch etwas unpassend sein. Das liegt vor allem auch daran, dass mit Komplimenten schwierig ein Gespräch angefangen werden kann. Das Beste, was du als Antwort bekommen könntest, wäre ein "Danke" oder ein "Danke ebenso" und dann? Du stehst immer noch vor der Frage, wie du am besten eine Konversation beginnst, denn aus einem Kompliment entstehen eher selten ernsthafte Unterhaltungen.

Wenn dir das Foto von jemandem besonders gut gefällt und du darauf eingehen möchtest, kannst du natürlich daran anknüpfen. "Schicker Bizeps, gehst du gerne klettern?" oder "An genau demselben Strand war ich letzte Woche erst", zum Beispiel. 

Langweilige Nachrichten

Als letzten Fehler für die erste Nachricht zähle ich sogenannte langweilige "Standard"-Nachrichten. Dazu gehören zum Beispiel "hey" in allen Arten und Formen (hi, hallo, guten Tag etc.). Solche Nachrichten sind einfach nur langweilig. Der Empfänger bekommt den Eindruck, dass du dieselbe Nachricht an alle möglichen Kontakte verschickt hast. Abgesehen davon kann jeder "hallo" schreiben. Es ist nicht persönlich und auch nicht interessant genug, um auf Dauer zu antworten.

Die meisten Chats, die mit einem "hey" anfangen, sehen so aus:

Er: hey

Sie: hallo

Er: wie geht es dir?

Sie: Gut und dir?

Er: Auch

… und dann? Funkstille!

Also lass dir etwas Kreatives einfallen und sorge für Gesprächsstoff! 

5 Tipps für die perfekte Eisbrecher-Nachricht

​Jetzt, wo wir geklärt haben, was man am besten sein lässt, kommen wir zu dem interessanteren Part. Wie verfasst man die perfekte erste Nachricht? Ich verrate dir, worauf du achten solltest!

Tipp 1: Eine gute Vorbereitung

Du willst weg von den langweiligen Standard-Nachrichten. Du willst auffallen und im Gedächtnis bleiben. Und ganz wichtig: du wünschst dir eine Antwort! Dementsprechend ist eine gute Vorbereitung gefragt. Bevor du deine Nachricht verfasst, guck dir am besten das komplette Profil des anderen an. Je nach Dating-Plattform kann es unterschiedlich ausführlich sein und verschiedene persönliche Angaben haben. Am besten machst du dir erstmal einen Überblick und schaust, welche Angaben der andere gemacht hat und worauf du aufbauen kannst. Vielleicht entdeckst du ja direkt Gemeinsamkeiten.

Bei jaii! kannst du viele individuelle Interessen angeben. Mit der Suchfunktion kannst du nach diesen Interessen filtern und gezielt die Mitglieder kontaktieren, die dieselben Interessen haben wie du. Du interessierst dich zum Beispiel für Reiki? Dann wähle in der Detailsuche einfach "Reiki" aus und jaii! zeigt dir alle Mitglieder an, die sich auch dafür interessieren.

Tipp 2: Sei persönlich, spezifisch und aufmerksam

​Wenn du dir das Profil ordentlich angeguckt hast, bist du perfekt vorbereitet! Jetzt ist nur noch deine Kreativität gefragt. Am besten kommen immer persönliche Nachrichten an. Nachrichten, die zeigen, dass du dich mit dem Profil des anderen auseinander gesetzt hast und aufmerksam warst. So kann sich dein Gesprächspartner sicher sein, dass es keine copy and paste Nachricht ist, die du an alle verschickst. Es wäre zwar am einfachsten, aber nicht am effektivsten.

Tipp 3: Stelle offene Fragen

Du kannst das Gespräch auch mit einer offenen Frage einleiten. Damit meine ich, dass die Fragen nicht mit "ja" oder "nein" beantwortet werden können. Dadurch gibst du deinem Gegenüber die Möglichkeit, eine ausführliche Antwort zu geben, an die du weiter anknüpfen kannst.

Als kleine Hilfestellung kannst du dich dabei an W-Fragen orientieren:

  • Was?
  • Wann?
  • Wo?
  • Wer?
  • Wie?
  • Wozu?
  • Warum?

Wenn du willst, kannst du deine Frage auch noch kurz einleiten. Zum Beispiel hast du festgestellt, dass ihr eine Gemeinsamkeit habt: auf Festivals oder Veranstaltungsmessen gehen. Dann könnte deine erste Nachricht so aussehen:

Einleitung: "Hey [Name] ich habe gesehen, dass du gerne Festivals besuchst."

Mögliche Fragen: "Welches hat dir am besten gefallen?", "Welche Festivals willst du noch besuchen?", "Kannst du ein gutes Festival empfehlen?"

Oder du hast vielleicht festgestellt, dass ihr unterschiedliche Interessen habt, die dich neugierig gemacht haben. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass sich die andere Person für Daoismus interessiert. Dann könnte deine erste Nachricht möglicherweise so aussehen: "Hey ich habe gesehen, dass du dich für Daoismus interessierst. Darüber wollte ich schon immer mal mehr erfahren, gehst du regelmäßig in einen Tempel oder zu Zeremonien?".

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, ein Gespräch mit einer Frage zu beginnen. Am besten eignen sich dafür angegebene Hobbys und Interessen. Bei jaii! kannst du verschiedene Angaben zu deiner Person und deinen Interessen machen. Zum einen gibt es Freitexte, wo du frei entscheiden kannst, wie du deine Interessen mit den anderen Mitgliedern kommunizierst. Und zum anderen gibt es Auswahlfelder mit vorgegebenen Antwortmöglichkeiten. Zudem bietet jaii! auch die Möglichkeit, einen eigenen Blog zu schreiben oder eine Bildergalerie zu erstellen. So hast du definitiv viele Möglichkeiten, bei anderen Mitgliedern nach einem Gesprächsaufhänger zu suchen.

Möchtest du dein Profil selber besser gestalten, damit es anderen leichter fällt, dir zu schreiben? Dann schau doch gerne mal bei unserem Blog zum Thema Das perfekte Dating-Profil für deine Online-Partnersuche vorbei. 

Tipp 4: Kurz und Knackig

Du solltest auf die Länge deiner Nachricht achten. Die andere Person soll sich ja nicht direkt erschlagen fühlen. Ich denke, 1-3 Sätze sind ein gutes Maß für die erste Nachricht. Ganz nach dem Motto: kurz und knackig. Verpacke deine Inhalte aussagekräftig und kompakt.

Allerdings kommt es grundsätzlich immer darauf an, was du auf einer Dating-Plattform suchst. Vielleicht bist du ja auf der Suche nach einem heißen Flirt und bist gar nicht so richtig daran interessiert, andere Mitglieder tiefgreifend persönlich kennenzulernen, sondern eher oberflächlich. Dann willst du wahrscheinlich eher schnell zur Sache kommen und hältst deine Nachrichten eher kurz und knapp. Wenn du allerdings daran interessiert bist, über gemeinsame Interessen zu sprechen, und dein Gegenüber kennenzulernen, dann darf es ruhig etwas mehr Text sein. 

Tipp 5: Achte auf Rechtschreibung

Das klingt jetzt vielleicht bisschen banal, aber Rechtschreibung ist wirklich wichtig! Kleinere Tippfehler passieren jedem mal und das ist auch nicht schlimm. Allerdings für eine erste Nachricht nicht gerade optimal. Es könnte den Eindruck erwecken, dass du dir keine Mühe gibst oder einfach nur schnell eine Nachricht schreiben wolltest. Also nimm dir ruhig die 30 Sekunden und lies dir nochmal deine Nachricht durch, bevor du sie verschickst.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, kannst du auch Add-Ons für den Browser nutzen, die dir Rechtschreibfehler anzeigen.

Valentinstag – wage den ersten Schritt

Heute ist der weltbekannte Valentinstag, der Tag der Liebenden. Vielleicht möchtest du den Tag ja nutzen, um deine Liebe, deinen Seelenverwandten, deinen Herzensmenschen oder Menschen auf deiner Wellenlänge mit denselben Interessen zu finden.

Nur heute kannst du 50% auf unsere PLUS-Mitgliedschaften sparen! Eine Plus-Mitgliedschaft bei jaii! ermöglicht es dir, die erste Nachricht zu verschicken. Das ist eine perfekte Gelegenheit, die 5 Tipps in die Tat umzusetzen.

Achte aber stets darauf, immer du selbst zu bleiben und dich nicht zu verstellen. Du wirst dich auf jeden Fall mit einer persönlichen und kreativen Nachricht aus der Masse hervorheben!

Hast du noch weitere Tipps, die wichtig sind, für eine erste Nachricht? Kannst du das Geheimnis für deinen Dating-Erfolg mit uns teilen? Und was war die beste erste Nachricht, die du jemals bekommen hast? Ich freue mich über einen Kommentar!

​Bild: Azrul Aziz via Unsplash

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