jaii! Blog

Der jaii!-Blog mit Themen rund um Spiritualität, Partnerschaft und Liebe. Viel Spaß beim Durchstöbern!

Online-Dating: 5 Tipps für die perfekte erste Nachricht

perfekte-Nachricht


Du meldest dich auf einer Online-Dating-Plattform an und findest ein Mitglied, welches dir auf Anhieb direkt gefällt. Je nach Plattform könnt ihr ein Match haben oder eine Verbindung anfragen. Aber was dann? Einer muss den ersten Schritt machen und die erste Nachricht schreiben! Viele tun sich dabei extrem schwer. Du dich auch? Es ist der erste und alles entscheidende Eindruck, ob er/sie dir antworten wird.

Damit nichts schiefgehen kann, habe ich ein paar Tipps für dich, wie du mit deiner ersten Nachricht definitiv auffällst und die Chance erhöhst, eine Antwort zu bekommen. 

Diese Dating-Fehler solltest du vermeiden

​Genauso wie es Tipps gibt, um eine Nachricht ansprechender zu gestalten, gibt es auch Dinge, die vermieden werden sollten.

Anmachsprüche

Dazu gehören als erstes klassische und stumpfe Anmachsprüche. Erstens kennt man die meisten Anmachsprüche schon und zweitens ist es einfach unangenehm, unpassend und unpersönlich.

Also am besten Sprüche wie..

"Eigentlich bin ich ja kein Typ für eine Nacht, aber für dich würde ich eine Ausnahme machen."

"Ich bin neu in der Stadt, kannst du mir den Weg zu dir nach Hause zeigen?"

"Hat es weh getan, als du vom Himmel gefallen bist?"

"Die Farbe deiner Augen passt super zu meiner Bettwäsche."

.. gerne weglassen!

Ironisch gemeinte, absichtlich schlechte Anmachsprüche können zwar helfen, das Eis zu brechen. Allerdings kann man nicht einschätzen, wie die andere Person den Spruch aufnimmt. Humor ist sehr individuell, also Vorsicht!

Unpersönliche Komplimente

Auch Komplimente können negativ aufgenommen werden. Deine erste Nachricht sollte also nicht unbedingt "Du hast schöne Augen" oder "Du hast einen guten Körper." sein.

Komplimente hört zwar jeder gerne, sie können aber auf einer Dating-Plattform als allererste Nachricht dann doch etwas unpassend sein. Das liegt vor allem auch daran, dass mit Komplimenten schwierig ein Gespräch angefangen werden kann. Das Beste, was du als Antwort bekommen könntest, wäre ein "Danke" oder ein "Danke ebenso" und dann? Du stehst immer noch vor der Frage, wie du am besten eine Konversation beginnst, denn aus einem Kompliment entstehen eher selten ernsthafte Unterhaltungen.

Wenn dir das Foto von jemandem besonders gut gefällt und du darauf eingehen möchtest, kannst du natürlich daran anknüpfen. "Schicker Bizeps, gehst du gerne klettern?" oder "An genau demselben Strand war ich letzte Woche erst", zum Beispiel. 

Langweilige Nachrichten

Als letzten Fehler für die erste Nachricht zähle ich sogenannte langweilige "Standard"-Nachrichten. Dazu gehören zum Beispiel "hey" in allen Arten und Formen (hi, hallo, guten Tag etc.). Solche Nachrichten sind einfach nur langweilig. Der Empfänger bekommt den Eindruck, dass du dieselbe Nachricht an alle möglichen Kontakte verschickt hast. Abgesehen davon kann jeder "hallo" schreiben. Es ist nicht persönlich und auch nicht interessant genug, um auf Dauer zu antworten.

Die meisten Chats, die mit einem "hey" anfangen, sehen so aus:

Er: hey

Sie: hallo

Er: wie geht es dir?

Sie: Gut und dir?

Er: Auch

… und dann? Funkstille!

Also lass dir etwas Kreatives einfallen und sorge für Gesprächsstoff! 

5 Tipps für die perfekte Eisbrecher-Nachricht

​Jetzt, wo wir geklärt haben, was man am besten sein lässt, kommen wir zu dem interessanteren Part. Wie verfasst man die perfekte erste Nachricht? Ich verrate dir, worauf du achten solltest!

Tipp 1: Eine gute Vorbereitung

Du willst weg von den langweiligen Standard-Nachrichten. Du willst auffallen und im Gedächtnis bleiben. Und ganz wichtig: du wünschst dir eine Antwort! Dementsprechend ist eine gute Vorbereitung gefragt. Bevor du deine Nachricht verfasst, guck dir am besten das komplette Profil des anderen an. Je nach Dating-Plattform kann es unterschiedlich ausführlich sein und verschiedene persönliche Angaben haben. Am besten machst du dir erstmal einen Überblick und schaust, welche Angaben der andere gemacht hat und worauf du aufbauen kannst. Vielleicht entdeckst du ja direkt Gemeinsamkeiten.

Bei jaii! kannst du viele individuelle Interessen angeben. Mit der Suchfunktion kannst du nach diesen Interessen filtern und gezielt die Mitglieder kontaktieren, die dieselben Interessen haben wie du. Du interessierst dich zum Beispiel für Reiki? Dann wähle in der Detailsuche einfach "Reiki" aus und jaii! zeigt dir alle Mitglieder an, die sich auch dafür interessieren.

Tipp 2: Sei persönlich, spezifisch und aufmerksam

​Wenn du dir das Profil ordentlich angeguckt hast, bist du perfekt vorbereitet! Jetzt ist nur noch deine Kreativität gefragt. Am besten kommen immer persönliche Nachrichten an. Nachrichten, die zeigen, dass du dich mit dem Profil des anderen auseinander gesetzt hast und aufmerksam warst. So kann sich dein Gesprächspartner sicher sein, dass es keine copy and paste Nachricht ist, die du an alle verschickst. Es wäre zwar am einfachsten, aber nicht am effektivsten.

Tipp 3: Stelle offene Fragen

Du kannst das Gespräch auch mit einer offenen Frage einleiten. Damit meine ich, dass die Fragen nicht mit "ja" oder "nein" beantwortet werden können. Dadurch gibst du deinem Gegenüber die Möglichkeit, eine ausführliche Antwort zu geben, an die du weiter anknüpfen kannst.

Als kleine Hilfestellung kannst du dich dabei an W-Fragen orientieren:

  • Was?
  • Wann?
  • Wo?
  • Wer?
  • Wie?
  • Wozu?
  • Warum?

Wenn du willst, kannst du deine Frage auch noch kurz einleiten. Zum Beispiel hast du festgestellt, dass ihr eine Gemeinsamkeit habt: auf Festivals oder Veranstaltungsmessen gehen. Dann könnte deine erste Nachricht so aussehen:

Einleitung: "Hey [Name] ich habe gesehen, dass du gerne Festivals besuchst."

Mögliche Fragen: "Welches hat dir am besten gefallen?", "Welche Festivals willst du noch besuchen?", "Kannst du ein gutes Festival empfehlen?"

Oder du hast vielleicht festgestellt, dass ihr unterschiedliche Interessen habt, die dich neugierig gemacht haben. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass sich die andere Person für Daoismus interessiert. Dann könnte deine erste Nachricht möglicherweise so aussehen: "Hey ich habe gesehen, dass du dich für Daoismus interessierst. Darüber wollte ich schon immer mal mehr erfahren, gehst du regelmäßig in einen Tempel oder zu Zeremonien?".

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, ein Gespräch mit einer Frage zu beginnen. Am besten eignen sich dafür angegebene Hobbys und Interessen. Bei jaii! kannst du verschiedene Angaben zu deiner Person und deinen Interessen machen. Zum einen gibt es Freitexte, wo du frei entscheiden kannst, wie du deine Interessen mit den anderen Mitgliedern kommunizierst. Und zum anderen gibt es Auswahlfelder mit vorgegebenen Antwortmöglichkeiten. Zudem bietet jaii! auch die Möglichkeit, einen eigenen Blog zu schreiben oder eine Bildergalerie zu erstellen. So hast du definitiv viele Möglichkeiten, bei anderen Mitgliedern nach einem Gesprächsaufhänger zu suchen.

Möchtest du dein Profil selber besser gestalten, damit es anderen leichter fällt, dir zu schreiben? Dann schau doch gerne mal bei unserem Blog zum Thema Das perfekte Dating-Profil für deine Online-Partnersuche vorbei. 

Tipp 4: Kurz und Knackig

Du solltest auf die Länge deiner Nachricht achten. Die andere Person soll sich ja nicht direkt erschlagen fühlen. Ich denke, 1-3 Sätze sind ein gutes Maß für die erste Nachricht. Ganz nach dem Motto: kurz und knackig. Verpacke deine Inhalte aussagekräftig und kompakt.

Allerdings kommt es grundsätzlich immer darauf an, was du auf einer Dating-Plattform suchst. Vielleicht bist du ja auf der Suche nach einem heißen Flirt und bist gar nicht so richtig daran interessiert, andere Mitglieder tiefgreifend persönlich kennenzulernen, sondern eher oberflächlich. Dann willst du wahrscheinlich eher schnell zur Sache kommen und hältst deine Nachrichten eher kurz und knapp. Wenn du allerdings daran interessiert bist, über gemeinsame Interessen zu sprechen, und dein Gegenüber kennenzulernen, dann darf es ruhig etwas mehr Text sein. 

Tipp 5: Achte auf Rechtschreibung

Das klingt jetzt vielleicht bisschen banal, aber Rechtschreibung ist wirklich wichtig! Kleinere Tippfehler passieren jedem mal und das ist auch nicht schlimm. Allerdings für eine erste Nachricht nicht gerade optimal. Es könnte den Eindruck erwecken, dass du dir keine Mühe gibst oder einfach nur schnell eine Nachricht schreiben wolltest. Also nimm dir ruhig die 30 Sekunden und lies dir nochmal deine Nachricht durch, bevor du sie verschickst.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, kannst du auch Add-Ons für den Browser nutzen, die dir Rechtschreibfehler anzeigen.

Valentinstag – wage den ersten Schritt

Heute ist der weltbekannte Valentinstag, der Tag der Liebenden. Vielleicht möchtest du den Tag ja nutzen, um deine Liebe, deinen Seelenverwandten, deinen Herzensmenschen oder Menschen auf deiner Wellenlänge mit denselben Interessen zu finden.

Nur heute kannst du 50% auf unsere PLUS-Mitgliedschaften sparen! Eine Plus-Mitgliedschaft bei jaii! ermöglicht es dir, die erste Nachricht zu verschicken. Das ist eine perfekte Gelegenheit, die 5 Tipps in die Tat umzusetzen.

Achte aber stets darauf, immer du selbst zu bleiben und dich nicht zu verstellen. Du wirst dich auf jeden Fall mit einer persönlichen und kreativen Nachricht aus der Masse hervorheben!

Hast du noch weitere Tipps, die wichtig sind, für eine erste Nachricht? Kannst du das Geheimnis für deinen Dating-Erfolg mit uns teilen? Und was war die beste erste Nachricht, die du jemals bekommen hast? Ich freue mich über einen Kommentar!

​Bild: Azrul Aziz via Unsplash

Weiterlesen
  728 Aufrufe
  0 Kommentare

Braucht man Liebe, um glücklich zu sein?

liebeleidenschaft

14. Februar, der Tag der Liebenden – Valentinstag.

Was als Legende seinen Ursprung fand, ist heute fester Bestandteil unserer Feiertage und Bräuche. Jedes Jahr aufs neue beurkunden die Menschen an diesem Tag ihre Liebe und verschenken vor allem Blumen, Pralinen und Zuneigung. Auch als Single kannst du deinen Liebsten (Freunde und Familie) eine kleine Aufmerksamkeit und Liebe schenken. Sie werden sich sicherlich freuen!

Braucht ein Mensch Liebe?

​Passend zum Valentinstag, an dem sich alles um die Liebe dreht, möchte ich mich mit der Frage auseinandersetzen, ob der Mensch überhaupt Liebe in seinem Leben braucht.

Was ist Liebe? 

Wissenschaftlich betrachtet ist Liebe das Gefühl von Zuneigung. Es wird oft als das stärkste Gefühl beschrieben, das Menschen empfinden können. Es verbindet dabei viele verschiedene Emotionen. Sowohl positive, (Glücksgefühle, Freude, Motivation, Inspiration, Wärme) als auch negativ behaftete Emotionen (Angst, Eifersucht, Enttäuschung, Trauer und Wut). Und eben, weil sie so viele Emotionen vereint, erscheint die Liebe für uns lebenswichtig.

Die Liebe treibt den Menschen an. Sie kann so stark sein, dass wir eine rosarote Brille aufhaben, richtig von falsch nicht mehr unterscheiden können und wir alle unsere moralischen Hemmschwellen über Bord werfen. Die Liebe ist grenzenlos und so verschieden. Sie kann uns von jetzt auf gleich überrumpeln oder sich erst langsam mit der Zeit aufbauen und genauso kann sich vorhandene Liebe auch verändern. Von dem "Hals über Kopf"-Verliebtsein, über eine starke, leidenschaftliche, ernste und intensive Liebe, hin zu einer tiefen emotionalen Bindung mit unserem Partner. Allerdings kann Liebe, genauso wie andere Gefühle, wieder nachlassen und verschwinden.

Der Mensch ist in der Lage, verschieden Arten der Liebe, abhängig von dem Verhältnis zu einer Person, zu empfinden. Zum Beispiel empfinden wir Liebe für unsere Freunde anders als Liebe für Familienmitglieder oder die Liebe zu unserem Partner. Abgesehen von anderen Menschen können wir Liebe auch genauso für uns selber, unseren Haustieren, unseren Hobbys oder sogar unseren Berufen empfinden. Tatsächlich begegnen uns die verschiedensten Formen der Liebe in weitaus mehr Situationen als wir uns vielleicht vorstellen können. 

Warum ist Liebe wichtig?

Die Liebe begleitet den Menschen mit Beginn der Geburt – die Liebe, die eine Mutter ihrem Neugeborenen schenkt. Wenn wir mal genauer hinschauen dreht sich in unserem Leben fast alles darum. Die Liebe verbindet Menschen miteinander und ist der Schlüssel zum Überleben der Menschheit. Ohne den emotionalen Drang, einem anderen Menschen nahe zu kommen und ohne unsere sexuellen Triebe würde es uns gar nicht mehr geben.

Egal wo man hinschaut, man findet überall Liebe. Sei es in Büchern oder Filmen, in Restaurants, Einkaufsstraßen, Parks oder im näheren Umfeld. Wir alle leben die Liebe und streben danach, jemanden zu finden, der diese Leere in uns mit leidenschaftlicher Wärme füllt. Wir sehnen uns nach einer liebevollen und intimen Verbindung zu einer anderen Person, mit der wir zärtliche und sinnliche Berührungen austauschen können. Auf der Suche nach einem Menschen, der unser Leben besser macht, der uns als Anker dient, wenn die stürmischen Wellen des Alltags versuchen, uns wegzuspülen.

Die Liebe ist ein komplexer Prozess, der uns bei unserer Selbstfindung und -entwicklung unterstützt. Wir erfahren, was Loyalität, Vertrauen, Verzeihen, emotionaler Schmerz und Wiedergutmachung bedeutet. Wir gehen an unsere emotionalen Grenzen, um einen Partner zu finden, der bis an unser Lebensende an unserer Seite bleibt – unseren Seelenverwandten. Eine romantische Beziehung zeichnet sich dadurch aus, dass man seinem Partner so nah wie möglich ist und sich voll und ganz fallen lassen kann. Dabei spielen Intimität und Sex eine wichtige Rolle.

Ob mans glauben mag oder nicht, aber jeder Mensch braucht Liebe in seinem Leben, genauso wie Essen und Trinken. Es unterscheidet sich lediglich die Art der Liebe, die jeder Mensch braucht, dann jeder hat andere Bedürfnisse. Und jeder definiert Liebe für sich ganz individuell.

Was bedeutet für dich Liebe? Kannst du dir ein Leben ohne Liebe vorstellen? – Ich mir nämlich nicht. 

Valentinstag als Single 

Der Tag der Verliebten steht kurz vor der Tür und du weißt noch nicht was du machen sollst? Auch als Single gibt es verschiedene Möglichkeiten, dir einen schönen Tag zu bereiten. Du könntest zum Beispiel den Tag mit Freunden und Familie verbringen. Andererseits könntest du dich auch selbst mal verwöhnen. Mach etwas, was dir richtig gut tut, wofür dir normalerweise die Zeit fehlt. Lass dir zum Beispiel ein schönes Bad ein, verbring einen entspannten Abend auf der Couch oder leb dich künstlerisch und kreativ aus.

Für mich beginnt Liebe mit der Fähigkeit, sich selbst zu lieben. Das stellt allerdings für viele Menschen eine große Herausforderung dar. Selbstliebe bedeutet, sich selbst zu akzeptieren und zu wissen, dass man Glück und Liebe verdient. Richtig gehört – du verdienst es glücklich zu sein und Liebe zu empfinden! Also nutz doch dieses Jahr den Valentinstag, um mal besonders liebevoll zu dir selbst zu sein.

Du willst diesen Valentinstag nicht wieder alleine sein? Dann wird es Zeit – ein paar Tage hast du noch! Vielleicht fragst du deine Herzensdame endlich mal nach einem Date? Genauso auch für die Frauen, habt keine Angst den ersten Schritt zu machen, auch ihr dürft die Männer nach einem Valentinstags-Date fragen. Es kommt bei den Männern sogar sehr gut an, wenn die Frauen mal die Initiative ergreifen! Also probier doch einfach dein Glück. Du hast schließlich nichts zu verlieren!

Nutze den Tag und tu dir selber etwas Gutes! Es wird Zeit, sich selbst zu beschenken und zu belohnen und wer weiß, vielleicht findest du ja deinen Herzensmenschen in unserer Community!

Falls du die Plus-Mitgliedschaft bei jaii! immer schon mal ausprobieren wolltest, habe ich einen Tipp für dich: Am 14.02. gibt es bei uns eine kleine Rabattaktion! Reinschauen lohnt sich :)

Finde deinen heißen Flirt, deine aufregende Liebe oder deinen Seelenverwandten!

​Bild: Aziz Acharki via Unsplash

Weiterlesen
  490 Aufrufe
  0 Kommentare

Das perfekte Dating-Profil für deine Online-Partnersuche

online-dating-tipps

Du hast eine passende Dating-Plattform gefunden und fragst dich, wie du dein Profil gestalten sollst? Oder vielleicht hast du schon ein Profil und fragst dich, wieso sich bei dir keiner meldet?

Dann bist du hier genau richtig! Ich gebe dir Tipps, wie du mit deinem Profil auffallen, Interesse erwecken und Leute auf deiner Wellenlänge kennenlernen kannst.

Dating-Profil erstellen: 5 Insider-Tipps

Ein Dating-Profil zu erstellen hört sich erstmal einfach an. Doch wenn du dich länger damit beschäftigst, wirst du schnell merken, dass es doch schon etwas aufwendiger sein kann, als man denkt. Ein Profil auf einer Dating Plattform ist oftmals relativ begrenzt. Es gibt auch Ausnahmen, doch meistens hast du 1-2 Textfelder, in denen du etwas über dich schreiben kannst. Dein Profil soll dich, deinen Charakter, deine Intentionen und deine Wünsche gut darstellen. Wie du dich präsentierst, entscheidet darüber, wie andere dich wahrnehmen. Sprich: die Gestaltung eines tollen Profils ist das A&O!

Im Folgenden erfährst du in 5 Tipps, wie du ganz einfach dein Dating-Profil aufbessern kannst.

1. Die Bildauswahl 

Wenn du dir ein Profil von jemandem ansiehst – wo guckst du als erstes hin? Richtig: auf das Profilbild. Es ist neben dem Namen und Alter oftmals das Erste und Einzige, was man sieht, bevor man sich dazu entscheidet, ein Profil anzuklicken. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du ein Profilbild von dir hochlädst. Wenn das Foto nicht überzeugt, schauen sich die meisten Nutzer das weitere Profil erst gar nicht an. Ganz nach dem Motto: ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.

Es gibt Dating-Websites, bei denen kannst du nur ein Bild hochladen und bei anderen gleich mehrere. Doch bei allen Plattformen heißt es stets: Klasse vor Masse – Qualität statt Quantität. Im Folgenden gehe ich erstmal davon aus, dass du nur ein Bild als klassisches Profilbild hochladen kannst. Entweder hast du schon ganz viele Fotos auf deinem Handy, Kamera oder Laptop und musst nur ein Bild auswählen, oder du machst für dein Profil extra ein neues Foto. Wichtig, wenn du ein älteres Bild nimmst: achte darauf, dass dein Foto noch zu dir passt. Zum Beispiel solltest du nicht auf deinem Profilbild blond sein, aber mittlerweile schwarze Haare haben. Dein "Ich" auf dem Profilbild sollte dem aktuellen "Ich" im Spiegel gleichen. 

Was macht das perfekte Profilbild aus?

Dein Bild sollte zum einen eine gute Qualität haben. Schließlich kann man auf einem verschwommenen und dunklen Bild nicht viel erkennen. Dafür brauchst du auch nicht unbedingt eine gute Kamera oder das neuste Handy. Wichtig ist eigentlich nur, dass dein Foto gute Lichtverhältnisse hat. Also positioniere dich am besten so, dass du zum Licht zugewendet stehst. Zum Beispiel vor dem Fenster mit Blick nach draußen oder auf einer Wiese im natürlichen Sonnenlicht. Achte darauf, dass dein Profilbild einen guten Eindruck von dir als Person vermittelt. Stelle dir dabei einfach die Frage: Wie sollen mich andere Menschen wahrnehmen? Auf diese Frage gibt es unzählige Antworten, zum Beispiel lustig, herzlich, verspielt, intelligent, sportlich… Wenn du eine Antwort auf die Frage gefunden hast, geht es auf Bildersuche!

Es sollte auf keinen Fall ein inszeniertes gezwungenes Bild sein, in dem du dich verstellst. Bei anderen Nutzern kommen am besten sehr natürliche, lockere und witzige Bilder an. Du musst auf deinem Foto nicht aussehen wie ein Model aus einem Katalog. Es geht weniger darum, so gut wie möglich auszusehen und mehr darum, auszustrahlen, wie man als Mensch rüberkommt. Vielleicht hast du Fotos von dir aus deinem letzten Urlaub, auf denen du sorgenlos lachst oder du hast ein Foto von dir, welches dich bei deinem Hobby zeigt. Natürlich sind auch klassische Selfies immer noch total ansprechend. Wenn du Probleme bei der Bildauswahl hast, kannst du deine Freunde nach ihrer Meinung fragen: "Sehe ich so wirklich aus?" oder: "Welches Foto von mir findest du, zeigt am authentischsten, wie ich bin?". Viele Menschen haben, wenn es um Bilder von sich selber geht, eine verzerrte Wahrnehmung. Deine Freunde haben als Außenstehende nochmal einen ganz anderen Blickwinkel auf deine Bilder und können dir sagen, ob dein Foto dich gut darstellt, so wie du bist.

Bei jaii! kannst du selbstverständlich auch ein Profilbild hochladen.

Mit einer Plus-Mitgliedschaft hast du zusätzlich die Möglichkeit, Bilder in einer eigenen Galerie hochzuladen. Dadurch bekommen Nutzer einen noch besseren Eindruck von dir und deinen Interessen. Dort kannst du verschiedene Fotos einstellen, die dich in unterschiedlichen Phasen deines Lebens zeigen. Wie dein kleines persönliches Fotoalbum, mit dem du deine vielen Facetten darstellen kannst.

Wie du dein Profilbild ändern und Bilder hochladen kannst, erfährst die in unseren FAQs unter dem Punkt "Profil". 

2. Persönliche Angaben in deinem Profil 

Bei einigen Dating-Plattformen hast du die Möglichkeit, persönliche Angaben zu machen. Zum einen gibt es die Möglichkeit eines großen "Über mich"-Textes, in den du alles mögliche über dich und deine Person schreiben kannst – zum anderen haben einige Plattformen auch verschiedene weitere Felder, in denen du Angaben über dich machen kannst.

Wie viele persönliche Angaben du in deinem Profil machst und was du über dich preisgeben möchtest, ist selbstverständlich ganz dir überlassen. Allerdings gilt hierbei: ehrlich währt am längsten! Alle Angaben, die du tätigst, sollten der Wahrheit entsprechen. Du hast nichts davon, ein anderes Bild von dir zu vermitteln, als es eigentlich ist. Präsentiere dich so wie du bist. Mit Ehrlichkeit kannst du dir peinliche Situationen beim Treffen ersparen. ("Ich dachte du bist 1,95 m und nicht 1,70 m?")

Auch in anderen Situationen ist eine offene und ehrliche Kommunikation wichtig. Wenn ihr euch nach dem ersten Treffen weiterhin verabredet, ist es wichtig, dass die Person wirklich dich kennenlernt. Nicht, dass du falsche Informationen von dir behauptest, nur um dem anderen dadurch besser zu gefallen. Das ist nicht der richtige Weg. Stell dir vor, du bist Raucher, sagst aber du seist es nicht. Du müsstest dich bei jedem Treffen verstellen, deine Zigaretten ständig verstecken und so tun, als wäre es nicht ein Teil von dir. Genauso kann es auch mit Zukunftsplänen sein. Sei immer offen mit anderen, wenn es darum geht, was du suchst und was du in der Zukunft möchtest. Anstatt zum Beispiel beim Kinderwunsch "nicht sicher" anzugeben, kannst du ruhig ehrlich sein, sofern du dir Kinder wünschst. Ob du eine feste Partnerschaft suchst oder nur lockere Begegnungen: Auch hier ist Ehrlichkeit der beste Weg.

Mach dir keine Sorgen, mit authentischen Antworten Leute zu verschrecken – denn du suchst ja jemanden, der dich genauso mag, wie du bist und deine Vorstellungen vom Leben teilt.

Welche Angaben sind besonders wichtig?

Die meisten Angaben, bei denen geschummelt wird, sind das Alter, die Größe und das Gewicht. Für den einen oder anderen handelt es sich hierbei um sensible Daten. Nicht jeder spricht da gerne drüber. Wenn es bei dir der Fall ist, lass solche Felder einfach leer. Das ist besser, als etwas falsches einzutragen. Bei Plattformen, die nur einen "Über mich"-Text haben, hast du das Problem nicht. Niemand zwingt dich, in deine Beschreibung deine Größe und dein Gewicht reinzuschreiben. Zumal das auch Sachen sind, die man, wenn sie einem wichtig sind, privat im Chat klären kann.

Welche Angabe bei Online Dating-Plattformen mit die wichtigste ist, ist der Wohnort. Normalerweise möchte man ja Menschen in seiner Umgebung kennenlernen. Aus diesem Grund ist die Ortsangabe bei den meisten Plattformen eine Pflichtangabe – logischerweise.

Wenn du bei jaii! deinen Wohnort und deine Postleitzahl in deinem Profil hinterlegst, kannst du mithilfe unserer Mitgliedersuche andere Nutzer in deiner Nähe suchen und andersherum können andere Nutzer dich ebenfalls finden. Mit einer Plus-Mitgliedschaft kannst auch auf du die Detailsuche zurückgreifen und ebenfalls nach anderen Kriterien im Profil suchen. Zum Beispiel nach sexueller Orientierung, Sternzeichen, spirituellen Interessen etc. 

3. Diese Felder solltest du ausfüllen 

Wie schon erwähnt, ist jede Dating-Plattform unterschiedlich aufgebaut. Bei einigen kannst du unfassbar viele Details zu deiner Person eintragen. Bei anderen eher weniger. Daher gibt es auf die Frage, welche Felder du unbedingt ausfüllen solltest, keine direkte Antwort.

Letztendlich ist es dir überlassen, was du über dich sagst und was du ausfüllst und was nicht. Dein Profil ist deswegen nicht schlechter als andere. Behalte aber stets im Kopf, dass du (zumindest bei jaii!) besser von anderen Nutzern gefunden werden kannst, je ausführlicher dein Profil ausgefüllt ist. Es kommt immer auf das Maß an. Achte darauf, dass das wichtigste in deinem Profil steht. Für mich wäre das zum Beispiel: Alter, Hobbys / Interessen, wie man liebt und für welche Art Begegnung man offen ist. So bekommen andere einen guten Überblick und können entscheiden, ob es für sie passen würde und sie einen kennenlernen möchten oder nicht. Genauso gut kann man ebenfalls andere Nutzer besser einschätzen.

jaii! gibt dir viele Möglichkeiten, dein Profil zu erweitern. Neben einem "Über mich"-Text gibt es weitere Felder zum ankreuzen oder selbst ausfüllen zu den verschiedensten Bereichen.

Beispielsweise gibt es alles rund um Spiritualität (z.B. "Spirituelle Interessen", "Interessen und Erfahrung in Heilung"), Denken & Fühlen (z.B. "Was ist mir in einer Beziehung wichtig?", "Was macht meinen Traumpartner aus?") und Sport & Freizeit (z.B. "Mein Lieblingssport", "Im Urlaub fahre ich gerne").

Fülle die Felder aus, die dein zukünftiger Flirt oder Partner – je nachdem was du suchst – über dich wissen sollte.

4. Finde das richtige Maß 

Ob du 3 Sätze oder 10 schreibst, liegt ganz bei dir. Finde das richtige Maß. Vermittle den anderen einen guten Eindruck von dir: Wer du bist, was du magst und was du suchst.

Tipp: Es ist wichtig, dass du etwas über dich als Person sagst, damit du das Interesse in der anderen Person für dich weckst. Aber: bleibe interessant und verrate nicht jedes kleinste Detail über dich direkt in deinem Profil. Schließlich sollt ihr ja auch noch Gesprächsstoff haben!

Zudem wirken lange Texte auf viele eher abschreckend. Je nachdem auf welcher Plattform du dich anmeldest, kann es sein, dass sich die Nutzer nicht die Zeit nehmen wollen, so viel zu lesen. Wir geben unseren Mitgliedern bewusst die Möglichkeit, mehr über sich und beliebige Themen im Forum oder in einem eigenen Blog zu schreiben. 

5. Kontaktaufnahme erleichtern

Mit deiner Profilgestaltung kannst du auch die Kontaktaufnahme beeinflussen und es anderen leichter machen, dich anzuschreiben. Zum Beispiel kannst du einen Aufhänger in deiner Profilbeschreibung platzieren. Wie du das gestaltest ist ganz dir überlassen.

Du könntest zum einen Aufforderungen stellen wie "Frag mich doch..", weil du zu einem Thema direkt eine spannende Story parat hast, über die ihr euch austauschen könnt. Oder du könntest auch selber Fragen in deinem Profil stellen. Zum Beispiel "Schreib mir doch gerne und verrate mir, was dein Lieblingsbuch ist". So müssen andere Nutzer nicht lange überlegen, wie sie dich am besten anschreiben können, sondern du erleichterst die Kontaktaufnahme, indem du ihnen eine direkte Vorlage gibst.

Weitere Aufhänger könnten zum Beispiel auch Hobbys oder besondere Interessen sein, auf die andere reagieren können. Wenn dein Hobby Festivals besuchen ist, könntest du dies in dein Profil schreiben. Andere Menschen, die ebenfalls gerne Festivals besuchen, können direkt daran anknüpfen und schreiben "Ich habe gesehen, dass du gerne Festivals besuchst. Ich war letztes Jahr auf einem richtig guten. Vielleicht magst du mich dieses Jahr begleiten?".

Es gibt so viele verschiedene Ideen, wie du die Kontaktaufnahme für andere erleichtern kannst. Lass dir etwas Kreatives einfallen und heb dich von den anderen ab. Ich wette, so bleibst du definitiv im Gedächtnis der anderen hängen! Sollte dir nichts einfallen, kannst du auch deine Freunde fragen und eine zweite Meinung einholen. Zusammen zu brainstormen ist meist viel lustiger und man kommt oft auf richtig interessante Ideen. Also probiers doch einfach mal aus und frag deine Freunde ruhig um Hilfe!

Tipps und Ideen aus der Community

Das waren meine Tipps zum Thema Dating-Profile aufpeppen! Ich hoffe, ich konnte dir helfen oder dich inspirieren, dein Profil interessant zu gestalten. Vielleicht hast du ja Anregungen oder weitere Tipps zu dem Thema, dann lass es mich gerne in den Kommentaren wissen. Ich würde mich freuen!

Bei Fragen rund um dein jaii! Profil kannst du dich jederzeit bei unserem jaii!-Support (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) melden. Wir helfen dir gerne weiter!

​Bild: Brooke Cagle via Unsplash

Weiterlesen
  462 Aufrufe
  0 Kommentare

Karmische Liebe – so erkennst du sie!

ilie-micut-istrate-PBbASDQC90Q-unsplash

​Karma dient ja bekanntlich dazu, die Seele durch mehrere irdische Leben zu reinigen. So auch karmische Beziehungen. Diese verbinden zwei Menschen, weil es so vom Schicksal vorherbestimmt wurde. In karmischen Beziehungen geht es darum, bestimmte Erlebnisse und Emotionen zu verarbeiten. Wenn sich zwei Personen aus karmischen Gründen begegnen, verarbeitet jede einzelne von ihnen frühere Erlebnisse. Solange, bis sie sich schließlich gegenseitig dabei helfen, ihre Seelen zu reinigen. Aus karmischen Beziehungen lernt man, wo man Fehler gemacht hat und wie man bestimmte Ereignisse im Leben anders hätte erleben oder Entscheidungen anders hätte treffen sollen.

Die Auswirkungen karmischer Liebe

Sowohl Männer als auch Frauen können sich in karmischen Beziehungen befinden. Dennoch bemerken Frauen häufiger, dass es sich um eine solche Bindung handelt. Karmische Beziehungen sind nicht immer mit romantischer Liebe verbunden, obwohl es sehr oft passiert, dass sie mit Liebesbeziehungen verwechselt werden. Grund hierfür ist die starke Anziehungskraft, die man zu der anderen Person verspürt. Oftmals ist die Anziehung zur anderen Person nahezu magnetisch und man fühlt sich von Anfang an, als würde man den anderen schon ewig kennen. Auch die sexuelle Anziehung kann bei solchen Begegnungen sehr ausgeprägt sein. In den meisten karmischen Begegnungen geht es jedoch darum, falsche Entscheidungen zu korrigieren und passende Lösungen für Probleme zu finden.

Karmische Beziehungen gibt es in allen Bereichen des Lebens. Auch im Berufsleben kann es durchaus solche Verbindungen geben. Ein mögliches Anzeichen einer karmischen Beziehung ist zum Beispiel die Erkenntnis, dass einem immer wieder die gleichen Schwierigkeiten im Weg stehen und immer wieder die gleichen Probleme und Hindernisse den Erfolgsweg verhindern. Ziel dieser Beziehung ist es, die gleichen Probleme so oft zu erleben, bis man schließlich gelernt hat, richtig mit ihnen umzugehen.

Eine Beziehung, in der du regelmäßig dieselben Fehler machst, muss allerdings nicht immer automatisch eine karmische Beziehung sein. Auch in einer toxischen Beziehung kommt es zu ständig sich wiederholenden Fehlern. Diese sind keine vom Schicksal vorherbestimmten Beziehungen, die du durchlaufen solltest. Toxische Beziehungen helfen dir, im Gegensatz zu karmischen Beziehungen, nicht dabei, deine Seele zu reinigen. Hör deshalb immer auf dein Bauchgefühl und finde den Mut, diesen toxischen Kreislauf zu durchbrechen, wenn du merkst, dass er dir nicht gut tut. 

Warum wir Fehler in der Liebe mehrmals wiederholen

Besonders in der Liebe folgen wir oft den gleichen Mustern. Die Tatsache, dass wir die gleichen Fehler mehrmals wiederholen, liegt daran, dass wir bestimmte Verhaltensweisen tief im Unterbewusstsein verankert haben. Oft stammen diese auch aus unserer Kindheit, obwohl wir uns dessen nicht bewusst sind. Das führt dazu, dass wir eine bestimmte Person anhand früherer Beziehungen für anziehend halten, obwohl diese offensichtlich nicht der passende Partner ist. Was nur die wenigsten fühlen, ist die karmische Bindung zu einer konkreten Person. Doch, wenn man sich nach dem Grund und Sinn der magnetischen Anziehung zu einer Person fragt, merkt man schnell, dass die Ähnlichkeit und die gemeinsamen Interessen, aber auch die starke sexuelle Anziehungskraft eine tiefere Verankerung haben müssen.

Karmische Beziehungen fühlen sich nicht immer gut an. Sie können schmerzhaft sein, vor allem, wenn man nicht erkennen kann, welche Lektion man aus einem Erlebnis lernen muss. In karmischen Beziehungen zwingt einen das Schicksal, aus den eigenen Fehlern zu lernen. Besonders in der Liebe kann die Tatsache, immer wieder die gleichen Enttäuschungen zu erleben, besonders schmerzhaft sein. Wenn einem immer wieder das gleiche passiert, kann es sein, dass die Verbindung zu einem früheren Leben besteht. Bei solchen karmischen Erlebnissen ist es wichtig, tief in sein Innerstes zu schauen, um zu erkennen, worin die Ursache für das Problem oder ein sich ständig wiederholendes negatives Erlebnis liegt. Erkennt man das nicht, muss man noch viele schmerzhafte karmische Bindungen durchlaufen, bis man seine Lektion gelernt hat.

Karmische Beziehungen in der Liebe erkennen

Viele fragen sich, wie man eine karmische Liebesbeziehung erkennt. Vorerst verspürt man allgegenwärtige Leidenschaft, eine nahezu magische Bindung an eine Person und den inneren Drang, ununterbrochen mit dieser Person zusammen sein zu wollen. Karmische Beziehungen in der Liebe sind schwer aufrecht zu erhalten. Das liegt daran, dass sie nicht dazu gedacht sind, lange zu halten, sondern sie eine Art Lernerfahrung sind. Karmische Liebesbeziehungen dienen zum persönlichen emotionalen Wachstum. Sie bieten außerdem die Möglichkeit, mehr über die eigene Person zu lernen und zu erfahren, welche Vorstellungen man selbst wirklich von einer erfüllenden Liebesbeziehung hat. Karmische Liebesbeziehungen packen beide Partner sehr fest und das ständige Vereinen und wieder Trennen sind sichere Anzeichen dafür, dass die Bindung karmisch ist. Dennoch kann man einer solchen Beziehung nicht widerstehen.

Hast du schon mal Erfahrungen mit karmischen Beziehungen gemacht? Wenn ja, welche Auswirkungen hatten diese auf dich? Glaubst du daran, dass dein Schicksal dir deinen Partner vorherbestimmt? 

​Bild: Ilie Micut-Istrate via Unsplash

Weiterlesen
  565 Aufrufe
  0 Kommentare

Selbstliebe und Partnersuche: Der Weg zum Glück

jackson-david-SrunqRT0A34-unsplash

​Hast du dir schon einmal ganz bewusst selbst gesagt, dass du dich liebst? Vielleicht hältst du das für absurd, oder vielleicht gehörst du auch zu den Menschen, denen die Selbstliebe ganz leicht fällt. Doch für die meisten ist das gar nicht so einfach.

Was ist Selbstliebe eigentlich?

​Selbstliebe bedeutet natürlich nicht, dass du dir jeden Morgen beim Blick in den Spiegel "ich liebe mich" zuflüstern musst. Vielmehr geht es darum, dass du dich mit all deinen Facetten, deinen Stärken und Schwächen, deinem Inneren und Äußeren so annimmst, wie du bist. Die Ausprägung der Selbstliebe kann von Mensch zu Mensch variieren, und je nach Persönlichkeit subtiler oder offensichtlicher sein.

Niemand fühlt sich jeden Tag fantastisch, und auch das ist völlig in Ordnung. Selbstliebe bedeutet, sich selbst Raum für Fehler zu lassen. Eine kleine Stimme in dir, die auch an miesen Tagen sagt: Du bist liebenswert.

Warum haben Menschen Probleme, sich selbst zu lieben?

Die Ursachen für fehlende Selbstliebe können vielfältig sein. Ein häufiger Grund ist in der Erziehung zu finden. Gesunde Selbstliebe wird manchmal mit Egozentrik oder Arroganz gleichgesetzt und vielen in der Kindheit ab-erzogen. Schon von klein auf lernt manch einer, dass es wichtiger ist, die Bedürfnisse anderer über die eigenen zu stellen, und dass es sich nicht schickt, selbstbewusst mit Komplimenten umzugehen.

Auch häufige ungerechtfertigte oder überzogene Kritik und Zurückweisung kann dazu führen, dass die Selbstliebe darunter leidet. Insbesondere wenn sie von einem Menschen kommt, der einem nahe steht, wie die Eltern. Ganz besonders kritisch ist es, wenn die Zurückweisung bereits im Kindesalter erfahren wird, denn in dieser Zeit haben wir noch nicht die psychischen Möglichkeiten, alles richtig einzuordnen. Jede scharfe Kritik, jede Abweisung beziehen wir direkt auf uns selbst und werden dadurch unseren vermeintlichen Unzulänglichkeiten bewusst. Das Fiese an der Sache ist, dass wir meistens gar nicht schuld sind. Ein Kind kann noch nicht erkennen, wenn Eltern ihre eigenen Probleme an ihm auslassen. Das hinterlässt langfristige Spuren im Unterbewusstsein.

Wenn im Kindesalter bereits das Selbstwertgefühl und die Selbstliebe schwinden, dann verfolgt einen dieses Thema häufig bis ins Erwachsenenalter und manchmal sogar ein Leben lang.

Die Krux mit der Partnersuche

Es kann schnell zum Teufelskreis werden, wenn man wenig Selbstwertgefühl ausstrahlt und dadurch potenzielle Partner anzieht, die nach einem vermeintlich Schwachen Ausschau halten. In die alte Kerbe wird dann weiter und weiter eingeschlagen. Das Gefühl, nicht liebenswert zu sein, wird dadurch nur noch verstärkt.

Manch einer neigt auch dazu, Partner zu suchen, um verpasste Aufmerksamkeiten aus der Kindheit wieder aufzuholen. Unterbewusst geht man so immer wieder Beziehungen zu Menschen ein, die ähnliche Verhaltensmuster wie z.B. ein liebloser Elternteil haben. Das tief sitzende Gefühl "ich bin nicht gut genug" verschwindet dadurch aber nicht, sondern wächst immer weiter.

Auch, wenn keine großen Traumata im Spiel sind: Toxische Verhaltensmuster sind in vielen Partnerschaften zu finden. Eifersucht, Verlustängste, Bindungsangst, Fremdgehen – diesen Dingen liegt oft mangelnde Selbstliebe zugrunde. Man jagt einer Bestätigung durch andere hinterher, die nie komplett erfüllt werden kann.

Um diese Spirale zu durchbrechen, ist der erste Schritt, den Fokus auf sich selbst zu lenken. Wer in sich mit Liebe gefestigt ist, kann auch andere frei und gänzlich lieben.

Der Weg zur Selbstliebe

Du kannst dich selbst lieben. Sogar, wenn du das Gefühl hast, niemand anderes liebt dich. Die Wirklichkeit ist, dass du die Liebe anderer vielleicht gar nicht erkennst und dich unbewusst vor ihr versteckst.

Verzeih dir deine Schwächen und Fehler, nobody is perfect.

Tu dir regelmäßig etwas Gutes. Gönne dir eine Tantra-Session, kauf dir eine Flasche guten Wein, lauf über einen Barfußpfad – es gibt unendlich viele kleine und große Gesten, mit denen du dein eigenes Dasein zelebrieren kannst.

Es kann auch sehr hilfreich sein, möglichst erst das Gute und Schöne in anderen Menschen zu sehen. Je häufiger du die Liebe zu dir einlädst, desto präsenter wird sie in deinem Leben sein. Aber passt dabei auf, dass du dich nicht aufopferst und selbst hinten anstellst. Lerne, zu anderen auch mal "nein" zu sagen.

Nimm dir Zeit, dich voll und ganz auf dich selbst zu konzentrieren.

Nimm deine Stärken bewusst wahr. Hast du schon mal eine Liste mit deinen Vorzügen gemacht? Welche Dinge an dir findest du toll? Das muss nicht direkt etwas Weltbewegendes sein. Gefallen dir deine Augen? Oder deine Ohrläppchen? Bist du ein guter Zuhörer? Hast du einen grünen Daumen? Wenn du erst einmal anfängst, wird die Liste schneller voll, als du denkst! Solche Sachen solltest du dir in Erinnerung rufen, wenn du dich schlecht fühlst.

Es gibt viele Workshops, Therapie-Ansätze und Seminare zum Thema Selbstliebe. Bietest du selbst etwas in die Richtung an oder hast du sowas schon einmal wahrgenommen? Was hat dir geholfen, dich selbst mehr zu lieben? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Bild: Jackson David via Unsplash

Weiterlesen
  565 Aufrufe
  0 Kommentare

Heute Dates, morgen Kontaktabbruch: Was tun bei Ghosting?

Ghosting

​Du lernst jemanden online kennen, ihr schreibt täglich und auf einmal bekommst du keine Antwort mehr. Die andere Person ist wie vom Erdboden verschluckt. Dieses Phänomen ist längst nicht neu, sondern weit verbreitet und nennt sich Ghosting.

Was ist Ghosting?

Ghosting bedeutet, dass jemand ohne Vorwarnung den Kontakt mit jemand anderem beendet. Es gibt keine Erklärung für den Kontaktabbruch. Der Begriff Ghosting kommt daher, dass die Menschen wie Geister aus dem Leben verschwinden und sich einfach nicht mehr melden. Der Betroffene wird mit so vielen offenen Fragen im Regen stehen gelassen, auf die er keine Antwort bekommen wird.

Ghosting ist der einfachste und bequemste Weg, Menschen loszuwerden. Vor allem in unserer aktuellen Gesellschaft, in der wir mit den meisten unserer Bekanntschaften online kommunizieren. Am häufigsten kommt Ghosting zwischen Menschen vor, die sich nicht persönlich kennen, wie zum Beispiel beim Online-Dating. Der Kontakt besteht nur online, weshalb ghosten noch viel einfacher ist. Es bedarf nur ein paar Klicks, um einen Kontakt zu blockieren und schon ist es so, als hätte es diesen Menschen nie gegeben. Wie sich der andere dabei fühlt, bedenken die meisten gar nicht. Dass es nicht der feine englische Ton ist, jemanden so abzuservieren ist fast allen klar, dennoch ist Ghosting weit verbreitet. Hast du schonmal jemanden geghostet? Wenn ja, wieso?

Welche Gründe gibt es für Ghosting?

​Es gibt viele mögliche Gründe für Ghosting. Wichtig ist, dass du dir klar machst: Es liegt meistens nicht an der Person, die geghostet wird!

Mangelndes Selbstbewusstsein und Unsicherheit

Ein häufiger Grund für Ghosting ist mangelndes Selbstbewusstsein oder Unsicherheiten des Ghosters. Mal eben die Nummer löschen und die Person auf Facebook, Instagram & Co. zu entfernen dauert keine fünf Minuten. Dabei ist die häufigste Unsicherheit die Angst vor dem ersten Treffen. Fast jeder kennt die Aufregung vor dem ersten Date. Manche Menschen tun sich damit eher schwerer und sind von der Angst geplagt, den Erwartungen des anderen nicht gerecht werden zu können. Dabei sind Gedanken wie: "Werden wir uns auch real so gut verstehen wie bisher?", "Was, wenn es schrecklich wird?", "Bin ich gut genug?" oder "Was, wenn er/sie mich gar nicht mag?" besonders geläufig. Gedanken, die einen davon abhalten, sich mit anderen Menschen zu treffen. Einfach weil man an sich selber zweifelt, sodass man beschließt, es wäre das einfachste für einen selber den Kontakt abzubrechen.

Ghoster finden nicht den Mut, dem anderen eine ausführliche Begründung für den Kontaktabbruch zu geben. Weil man nicht einfach sagen möchte "Hey ich kann den Kontakt nicht weiterführen, ich bin nicht selbstsicher genug" ghosted man einfach. 

Kein Interesse

Vielleicht merkt man beim schreiben auch einfach, dass die Chemie zwischen einander nicht stimmt und man verliert das Interesse. Fast jeder weiß, wie schwierig es ist, andere abzuweisen und ehrlich zu sagen "Ich finde irgendwie, das passt nicht zwischen uns". Stattdessen ist es viel leichter, einfach nicht mehr zu antworten. Ganz nach dem Motto: wenn ich nicht mehr schreibe, merkt der andere schon irgendwann, dass ich kein Interesse mehr habe.

Dass der Vibe zwischen zwei Menschen nicht immer passt, kommt häufig vor und ist auch vollkommen in Ordnung. Wichtig ist nur, das offen zu kommunizieren, damit der andere weiß, woran er ist. 

Bindungsängste

​Ein häufig vertretener Grund für Ghosting sind Bindungsängste. Eine typische Situation in der geghostet wird, könnte wie folgt aussehen: Ihr schreibt täglich und versteht euch extrem gut. Ihr macht ein erstes Treffen aus, was total gut läuft. Auf das erste Treffen folgt ein zweites, ein drittes und ein viertes. Ihr kommt euch näher und der andere bemerkt "Oh nein, so langsam wird es ernst". Wie reagiert er? – Er geht dir aus dem Weg und geht auf Abstand, weil er Angst davor hat, sich an jemanden zu binden. Viele merken während der Partnersuche erst, dass sie Angst haben, zukünftigen Erwartungen nicht entsprechen zu können. In solchen Fällen ist es sehr üblich, dass der Kontaktabbruch ohne Vorwarnung passiert, denn Menschen, die so fühlen, fällt es sehr schwer, offen darüber zu reden. Sie tragen den Konflikt lieber mit sich selber aus und ziehen sich aus so einer Situation gerne zurück.

Gefühlschaos und Selbstschutz

Gefühle und Emotionen sind sehr komplex und können einen auch gerne mal überwältigen und ein Gefühlschaos verursachen.

Die Angst vor Enttäuschungen und das Gefühl, nicht genug zu sein, sind meist entscheidende Gründe, wieso Menschen sich von anderen distanzieren. Viele sind von Beziehungs- und Verlustängsten geplagt. Ihnen fällt es sehr schwer, sich auf andere einzulassen und sie haben Probleme, anderen Menschen zu vertrauen. Genauso entscheidend ist auch der Selbstschutz. Wenn jemand sich soweit einem anderen öffnet, dass er die eigene Verletzlichkeit bemerkt, macht derjenige oft einen Rückzieher. Sich selbst und sein Herz zu schützen hat Vorrang und kann einer der Gründe sein, weshalb der Kontakt abbricht.

Ein weiterer Grund für Gefühlschaos kann auch eine frische Trennung sein. Viele, die gerade erst eine Trennung erlebt haben, melden sich auf Online-Dating-Plattformen an, um sich abzulenken. Es kann passieren, dass sie dafür aber noch gar nicht bereit sind. Andere werden dann geghostet, weil sie noch nicht wissen, was sie wollen. Und im schlimmsten Fall ist die Person, die dich ghostet gar nicht single. Es gibt einige Menschen, die besonders mit Online-Dating zweigleisig fahren, bis es zu kompliziert wird und sie die Reißleine ziehen müssen.

Wenn du schon mal jemanden geghostet hast, kannst du dich mit einen dieser Gründe identifizieren oder hast du diese Gründe bei Menschen in deiner Umgebung feststellen können?

Was Ghosting in einem auslösen kann

Dass Ghosting nicht gerade angenehm für den Betroffenen ist, ist keine Überraschung. Nicht zu wissen, woran man bei jemandem ist oder warum sich jemand nicht mehr meldet, fühlt sich schrecklich an und löst in einem viele Emotionen aus. Wenn die Person einem schon etwas näher steht, macht man sich in erster Linie Sorgen, ob etwas schlimmes passiert ist. Es ist ja nicht alltäglich, dass geliebte Menschen einfach so untertauchen.

Wenn man geghostet wird, bekommt man das typische Gefühl "Bin ich langweilig?", "Was mach ich falsch?" oder sogar "Wieso passiert mir das immer?". Dadurch fängt man an, an sich zu zweifeln und sucht die Schuld bei einem selbst. Das kann dazu beitragen, dass man ein gestörtes Selbstwertgefühl entwickelt. Im schlimmsten Fall wird man misstrauisch gegenüber anderen und entwickelt eventuelle Bindungsängste, weil man ständig damit rechnet, dass der andere von heute auf morgen verschwinden und sich nicht mehr melden könnte.

Kurz und knapp: Geghostet zu werden fühlt sich einfach scheiße an. Der Schmerz ist meist langwieriger, als der Schmerz nach einem klärenden Gespräch oder einer eindeutigen Nachricht. Doch wie geht man am besten mit so einer Situation um?

Wie reagiert man am besten auf Ghosting? 5 Tipps für dein Herz

Stelle zuerst sicher, dass du wirklich geghostet wirst. Es besteht ein großer Unterschied dazwischen, ob sich jemand gerade nicht mehr bei dir meldet, weil er vielleicht viel um die Ohren hat oder dir bewusst aus dem Weg geht. Das Beste was du machen kannst, ist einmal nachzuhaken "Hey alles gut bei dir? Du meldest dich momentan so wenig". Wenn die Person deine Nachricht gelesen hat oder online war, kannst du dir nach ein paar Tagen ohne Antwort ziemlich sicher sein – du wirst geghostet.

Keine Antwort ist manchmal eben auch eine Antwort.

Jeder geht mit so einer Situation anders um. Hier sind ein paar grundlegende Tipps, die dir dabei helfen können, über Ghosting hinweg zu kommen. 

​1. Nimm es nicht persönlich

​Ganz wichtig ist es, dass du Ghosting nicht persönlich nimmst. Meist liegen die Gründe überhaupt nicht bei dir, sondern sind einzig und allein das Problem des Ghosters. Deswegen darfst du dich davon nicht verunsichern lassen. Zweifel nicht an dir, nur weil jemand beschlossen hat, sich nicht mehr bei dir zu melden. Du hast etwas und jemand besseres verdient. Alles passiert aus einem bestimmten Grund und manchmal soll es auch einfach nicht sein.

2. Lauf dem Ghoster nicht hinterher

​Gefühle können sehr stark sein und beeinflussen zum Großteil unsere Entscheidungen und Handlungen. Wenn jemand Abstand von dir sucht oder mit dir den Kontakt beenden möchte, ist das schlimmste was du eigentlich machen kannst, 1000 Nachrichten zu schreiben oder Telefonterror zu betreiben. Es ist sehr schwer, ohne eine Erklärung den Kontaktabbruch zu akzeptieren, aber in den meisten Fällen bekommst du dadurch auch keine Antwort. Also spar dir die Zeit und die Kraft und konzentrier dich besser auf dich selbst.

3. Gefühle anerkennen und loslassen

Es ist ok, wenn du traurig, enttäuscht oder wütend bist, wenn dir so etwas passiert. Du kannst dich ganz bewusst mit deinen Emotionen auseinandersetzen, sie verstehen, anerkennen und vor allem auch rauslassen. Nur am besten nicht bei der Person, die für deine negativen Emotionen verantwortlich ist.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten deine Emotionen auszudrücken. Schreib oder triff dich mit Freunden und wein dich bei ihnen aus. Schreib dem Ghoster einen Brief mit allem was du ihm sagen möchtest. Lass alles einmal raus und danach zerreiß den Brief, verbrenn ihn oder schmeiß ihn einfach weg. Was auch immer du magst, solange der Brief nicht den Ghoster erreicht. Dasselbe kannst du natürlich auch mit einer Nachricht online machen, solange du sie nicht abschickst, sondern wieder löschst. 

4. Negative Energien loswerden

Wenn du dir deiner Emotionen bewusst bist und sie losgelassen hast, musst du nur noch die negativen Energien loswerden. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel gemeinsame Erinnerungen soweit wie möglich zu verbannen. Es gibt einen Song, der dich an die Person erinnert? Dann hör ihn erstmal nicht mehr. Ihr habt gemeinsame Fotos? Dann kannst die sie löschen, damit du sie nicht mehr siehst. Ganz nach dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn. Entferne die Person komplett aus deiner Kontaktliste, aus den Sozialen Medien und auch auf Dating Plattformen. So läufst du nicht Gefahr, dich wieder bei dieser Person zu melden. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, negative Energien loszuwerden. Unter anderem könntest du deine Wohnung mit Salbei räuchern oder ein Klangschalenritual abhalten. Was hilft dir negative Energien loszuwerden?

5. Lenk dich ab

Es ist wichtig, sich mit seinen Emotionen und Gefühlen auseinanderzusetzen. Aber: es ist auch wichtig, auf andere Gedanken zu kommen. Triff dich mit anderen Leuten oder mach etwas, das dir Spaß macht.

Geh laufen, tanzen oder im Wald spazieren…

Mach Sport oder Yoga…

Leb dich künstlerisch aus... male ein Bild oder erstelle eine Skulptur…

Geh auf einen Flohmarkt…

Lass dich von der Natur und anderen schönen Orten inspirieren…

Unternimm etwas, das dir und deinem Geist gut tut und dich von negativen Gedanken und Gefühlen befreit!

Ghosting kann sehr verletzend sein. Also wenn du dich vielleicht selber mal dabei erwischst, wie du jemanden ghostest, geh am besten den Schritt und kläre den anderen darüber auf. Du musst dabei nicht ins kleinste Detail gehen. Ein "Ich muss mich momentan auf mich konzentrieren und brauche Zeit allein. Das hat absolut nichts mit dir zu tun" reicht auch aus. Alles ist besser, als zu ghosten. Natürlich wäre eine zusätzliche Erklärung optimal, aber das ist ganz und gar dir überlassen. Versuch dich einfach nur in die Situation des anderen zu versetzen. Was würdest du wollen, was man dir sagt?

Wenn du von Ghosting betroffen bist, musst du wohl oder übel akzeptieren, dass der andere keinen Kontakt mehr möchte. Akzeptiere auch, wenn er dir dafür keine Erklärung geben möchte. Du kannst niemanden zwingen und wenn er darüber reden möchte, wird er das früher oder später machen.

Wichtig: wenn du schon mal geghostet wurdest und dich das verunsichert hat, sollte es dich nicht davon abhalten, offen für neue Bekanntschaften und Beziehungen zu sein!

Hast du bereits Erfahrung mit Ghosting gemacht? Wie stehst du dazu? Und wenn du schon mal Ghosting erfahren hast, dann lass mich gerne wissen, wie du dich dabei gefühlt hast und was dir geholfen hat, damit abzuschließen. Vielleicht hast du ja noch Tipps für andere!

​Bild: Stefan Spassov via Unsplash

Weiterlesen
  626 Aufrufe
  0 Kommentare

Weihnachts-Verlosung 2021

Xmas-Verlosung_quer

Es ist schon wieder so weit: Die Feiertage stehen vor der Tür und jaii! macht eine kleine Verlosung. Du wolltest immer schon mal die PLUS-Mitgliedschaft ausprobieren? Jetzt ist die perfekte Gelegenheit!

Dieses Jahr kooperieren wir mit dem Online-Shop Harzelein. Bei Harzelein findest du einzigartige Kunstharz-Kreationen – handgemacht in Deutschland und teilweise personalisierbar! Deko-Artikel, Lesezeichen, Schmuck und vieles mehr findest du hier mit viel H(a)erz für dich angefertigt.

Zu gewinnen gibt es:

🎁 3 Wertgutscheine für den Online-Shop Harzelein im Wert von 20 Euro
🎁 3 x 1 Monat PLUS-Mitgliedschaft bei jaii!

Schau mal auf unserer Facebook-Seite vorbei! Die Verlosung läuft bis 16.12.

Viel Glück wünscht dir
dein jaii!-Team

Weiterlesen
  526 Aufrufe
  0 Kommentare

Schlangenträger: das 13. Sternzeichen – Mythos oder Realität?

Schlangentrager

Seit einiger Zeit herrschen rege Diskussionen, ob ein neues Sternzeichen eingeführt werden soll und welche Auswirkungen das hätte. Fast jedem sind die aktuellen 12 Sternzeichen bekannt: Steinbock, Wassermann, Fische, Widder, Stier, Zwilling, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion und Schütze. Allerdings behaupten jetzt einige, es müssten eigentlich 13 Sternzeichen sein. Das angeblich fehlende Sternzeichen ist der Schlangenträger, lateinisch Ophiuchus.

Das Sternbild des Schlangenträgers wurde nicht neu entdeckt, sondern ist schon seit der Zeit der Babylonier bekannt. Doch wie kommt es dazu, dass ausgerechnet jetzt das Thema des fehlenden Sternzeichens aufkommt? Wo hat der Mythos seinen Ursprung und was gäbe es für Konsequenzen, wenn der Schlangenträger zu den Sternzeichen gehören würde?

Was ist der mythologische Ursprung des Schlangenträgers?

In der griechischen Mythologie ist Asklepios, der Schlangenträger, der Sohn von Apollon und Koronis.

Noch während der Schwangerschaft von Koronis tötete Apollon seine Geliebte aus Eifersucht, ohne von der Schwangerschaft zu wissen. Als Koronis im Sterben lag, verriet sie Apollon, dass sie sein Kind in sich trägt und ihm gelang es, das Kind noch rechtzeitig zu retten.

Apollon gab seinen Sohn Asklepios in die Obhut des Zentauren Cheiron (Schütze), welcher ihn in Medizin unterrichtete. Asklepios wurde ein hervorragender Arzt und vollzog verschiedene Studien an einer Schlange. Dabei entdeckte er ein Mittel, mit dem es ihm möglich war, Tote wieder zum Leben zu erwecken. Asklepios nutzte sein erlangtes Wissen und half dem Jäger Orion, als dieser von einem Skorpion gestochen wurde. Dies verärgerte den Gott der Unterwelt, Hades, welcher sich schon auf die neue Seele gefreut hatte. Um Hades zu beruhigen, erschlug Zeus Asklepios mit einem Blitz. Zeus setzte anschließend Asklepios als Schlangenträger zusammen mit einer Schlange in den Himmel, um Apollon zu beschwichtigen.

Seither gilt Asklepios als Gott der Heilkunst und sein Stab, der Äskulapstab, ist bis heute ein Symbol der Medizin.

Das Sternbild Schlangenträger

​Der Schlangenträger ist eines von 88 Sternbildern und gehört zu den alten Sternbildern der Antike. 

Neben dem Schlangenträger befindet sich das Sternbild der Schlange. Der Schwanz der Schlange befindet sich links neben dem Schlangenträger und der Schlangenkopf rechts. Daher sieht es so aus, als würde sich die Schlange um den Schlangenträger wickeln. 

Das Sternbild befindet sich oberhalb von Skorpion und Schütze. Zu sehen ist er mit Blick in Richtung Süden. Am besten kann man den Schlangenträger im Sommer mit einem klaren Nachthimmel erblicken. Seine Sterne leuchten nicht so hell wie andere, daher ist es oftmals schwer ihn zu finden. Hast du den Schlangenträger schon mal am Himmel entdecken können? 

Der Schlangenträger und seine Eigenschaften

Menschen, die zwischen dem 30. November und 18. Dezember auf die Welt gekommen sind, sind laut den Astronomen eigentlich im Zeichen des Schlangenträgers geboren. Damit würden die Geburtsdaten des Schlangenträgers genau zwischen denen der Sternzeichen Skorpion und Schütze liegen.

Man sagt auch, dass der Schlangenträger deshalb die Eigenschaften der beiden Sternzeichen vereinen soll. Ist da was dran?

Mit dem Schützen hat der Schlangenträger seinen Optimismus gemeinsam. Er ist ein Visionär und weltoffen. Zudem gelten sowohl der Schlangenträger als auch der Schütze als sehr selbstbewusst und charakterstark. Die Ähnlichkeit mit dem Sternzeichens Skorpion sind unter anderem die Leidenschaft und Eifersucht. Schlangenträger sind durch und durch leidenschaftlich, ob in der Liebe, im Hobby oder im Beruf. Allerdings können sie genauso stark Schmerz und Hass empfinden, wie sie auch Liebe fühlen, weshalb sie als eines der eifersüchtigsten Sternzeichen gelten würden. Genauso wie der Skorpion.

Wenn man sich mit den Eigenschaften der drei Sternzeichen auseinandersetzt, fällt einem auf, dass der Schlangenträger in gewisser Weise schon eine Mischung aus Schütze und Skorpion ist

Überblick über die Eigenschaften von Schlangenträgern

positive Eigenschaften

​weltoffen, idealistisch, leidenschaftlich, diszipliniert, visionär, intelligent, tiefgründig

negative Eigenschaften

​eifersüchtig, aufbrausend, übergroßer Ehrgeiz, rachsüchtig

Verändert sich dein Sternzeichen?

Wenn der Schlangenträger als 13. Sternzeichen anerkannt werden würde, würden sich die Abschnitte der Sternzeichen im Tierkreis verschieben. Das würde bedeuten, dass die Sternzeichen alle neue Daten bekommen, weshalb sich für viele Menschen das Sternzeichen ändern würde!

Die neuen Sternzeichen würden wie folgt aussehen:

Steinbock: 21. Januar bis 16. Februar
Wassermann: 17. Februar bis 12. März
Fische: 13. März bis 18. April
Widder: 19. April bis 14. Mai
Stier: 15. Mai bis 21. Juni
Zwillinge: 22. Juni bis 20. Juli
Krebs: 21. Juli bis 10. August
Löwe: 11. August bis 16. September
Jungfrau: 17. September bis 31. Oktober
Waage: 1. November bis 23. November
Skorpion: 24. November bis 28. November
Schlangenträger: 29. November bis 17. Dezember
Schütze: 18. Dezember bis 20. Januar

Mein Sternzeichen würde sich von Stier zu Widder verschieben. Wie sieht es bei dir aus? Bleibt dein Sternzeichen gleich oder bekämst du auch ein neues?

Wird das 13. Sternzeichen anerkannt? – Astronomie vs Astrologie

Astronomie, auch Sternkunde genannt, ist die Wissenschaft der Himmelskörper. Sie erforscht die Position, Bewegung und Eigenschaften der Objekte im Universum. Die Astrologie hingegen ist die Deutungskunst der Himmelskörper und wird oft als Pseudowissenschaft betitelt. Sie betrachtet, welchen Einfluss Sterne und Planeten auf die Menschen und ihr Schicksal haben. Dazu gehören ebenfalls die Sternbilder und Sternzeichen.

Das Thema des fehlenden Sternzeichens wurde von Astronomen aufgebracht. Die Erde umkreist innerhalb eines Jahres die Sonne. Dabei durchläuft die Sonne auf ihrer Bahn verschiedene Sternbilder. Genau genommen sind es 12 Sternbilder, die uns als die 12 Sternzeichen bekannt sind. Mit der Zeit verschiebt sich die Laufbahn der Sonne. Grund dafür ist eine Verschiebung der Erdachse, welche durch die Anziehungskraft des Mondes entsteht. Die Astronomen haben festgestellt, dass eigentlich ein weiteres Sternbild in den Tierkreis aufgenommen werden müsste, weil die Sonne während der Verschiebung der Erdachse durch das Sternbild des Schlangenträgers läuft.

Astrologen sind da aber ganz anderer Meinung. Sie halten an dem tropischen Tierkreis fest. Dieser enthält einen Messkreis von 360 Grad und wird in 12 verschiedene 30 Grad-Abschnitte unterteilt. Der tropische Tierkreis richtet sich nach den vier Jahreszeiten. Demnach werden jeder Jahreszeit drei Sternzeichen zugeordnet. Der Beginn des Tierkreises liegt bei 0 Grad. Das entspricht genau dem Punkt, in dem die Sonne zu Frühlingsbeginn steht. Aus diesem Grund ist der tropische Tierkreis nicht von der Schwankung der Erdachse betroffen. Die Tierkreiszeichen wurden unabhängig von den Sternbildern entwickelt, weshalb sich die meisten Astrologen weigern, den Schlangenträger als 13. Sternzeichen anzuerkennen.

Das bedeutet für uns, wir können vorerst alle unser Sternzeichen behalten. So schnell wird kein neues dazukommen!

Würdest du zu dem Sternzeichen Schlangenträger gehören? Wie fändest du es, wenn es ein 13tes Sternzeichen geben würde?

​Bild: Museums Victoria via Unsplash

Weiterlesen
  616 Aufrufe
  0 Kommentare

Beziehungen zwischen Kopfmenschen und Herzmenschen

Kopf- und Herzmensch

Zum Scheitern verurteilt oder die perfekte Ergänzung?

Es gibt bekanntlich zwei verschiedene Arten von Menschen. Solche, die sich von ihren Gefühlen leiten lassen und solche, die sich bei jeder Entscheidung auf ihren Verstand verlassen. In jedem von uns stecken – bis zu einem gewissen Grad – beide Seiten. Allerdings sind die charakterlichen Eigenschaften der einen Seite oft präsenter als die der anderen.

Auch in der Liebe spielt es eine wichtige Rolle, ob du ein Kopfmensch oder ein Herzmensch bist. Und wie sieht es mit der Partnersuche aus? Ergebt ihr sofort das perfekte Paar oder habt ihr aufgrund eurer charakterlichen Unterschiede Probleme bei der Kommunikation?

Wenn du noch nicht weißt, ob du zu den Herzmenschen oder den Kopfmenschen gehörst, finde es heraus!

Bin ich ein Herzmensch oder ein Kopfmensch?

Der typische Herzmensch: Stärken und Schwächen

Herzmenschen sind lebhaft und leidenschaftlich. Sie wissen häufig, was sie wollen und treffen ihre Entscheidungen nach ihrem Bauchgefühl.

Du gehörst zu den Herzmenschen, wenn du eine gute Verbindung zu deinen Gefühlen hast, sie nicht versteckst und keine Angst davor hast, einem anderen Menschen Einblicke in deine Gefühlswelt zu geben. Sobald dir dein Herz sagt, dass dein Gegenüber der/die Richtige ist, verlierst du keine Zeit!

Auf andere wirkst du manchmal naiv, weil du offen mit deinen Gefühlen umgehst und schneller als andere Menschen dein Herz verschenkst. Dabei liebst du lediglich aus ganzem Herzen und bist bereit, für die ganz große Liebe ein Risiko einzugehen!

Menschen in deiner Umgebung beschreiben dich als sensibel, impulsiv und emotional. Du besitzt viel Mitgefühl und kannst dich gut in Situationen hineinversetzen – vor allem, wenn es um tiefe Gefühle geht. Es kommt ab und zu vor, dass du dich von deinen Gefühlen überwältigen lässt. Einige Herzmenschen sind hochsensibel und nehmen die verschiedensten Eindrücke intensiver wahr. Unseren Blogbeitrag zum Thema "Hochsensibilität in der Partnerschaft" kannst du hier nochmal nachlesen.

Vielleicht hast du ja auch schon mal während eines Liebesfilms geweint, weil das Ende so tragisch oder die Lovestory einfach zu schön war? Du lässt dich schnell von den Emotionen anderer anstecken? Wenn Familienmitglieder oder Freunde anfangen zu weinen, kannst du nicht anders und dir laufen selber die Tränen? Auf die aktuellen Nachrichten reagierst du manchmal emotional und gehst ihnen bewusst aus dem Weg, weil du dich zu sehr in die negativen Emotionen reinsteigerst? Du nimmst dir vieles zu Herzen, auch wenn du weißt, dass es eigentlich gar nicht persönlich gemeint ist?

Wenn du dich von diesen Fragen angesprochen fühlst, bist du höchstwahrscheinlich ein Herzmensch!

Woran erkennt man einen Kopfmenschen?

Kopfmenschen sind eher rationale und durchdachte Menschen. Sie treffen den Großteil ihrer Entscheidungen und Handlungen auf Basis ihres Verstandes.

Du gehörst zu den Kopfmenschen, wenn du Emotionen und Gefühle nur beiläufig zu deinen Entscheidungen hinzuziehst. Im Kampf Kopf gegen Herz gewinnt fast immer dein Verstand. Du versuchst, jede Situation erst mal rational zu betrachten und suchst für alles Gründe und Erklärungen. Daher brauchst du länger, um Entscheidungen zu treffen. Während andere sich direkt sicher sind, was sie wollen, überlegst du noch, welche Vor- und Nachteile und vor allem welche Konsequenzen Entscheidungen mit sich bringen würden. Das muss aber nicht immer negativ sein. Sich eine wichtige Entscheidung genauer zu überlegen und abzuwägen, kann dich davor beschützen, eine Impulshandlung zu tätigen, die du eventuell irgendwann bereuen könntest.

Vor allem in der Liebe verhältst du dich sehr bedacht und nachdenklich. Große Entscheidungen, wie den Schritt zur Beziehung, Zusammenziehen, Heiraten und Kinder bekommen fallen dir besonders schwer. Das drückt sich oftmals als Bindungsangst aus. Entscheidungen, die das ganze Leben verändern, sind für den Kopfmenschen eine große Herausforderung. Schließlich kann man nicht in die Zukunft schauen und wissen, wie sich die Dinge entwickeln. Also kannst du dich nicht wie gewohnt auf Analysen, Pro-/Contra-Listen und co. verlassen, sondern musst ganz auf deine Intuition bauen. Das fällt dir häufig schwer. Dennoch bist du der Idee einer langfristigen Partnerschaft nicht abgeneigt. Du brauchst nur den richtigen Partner und genügend Zeit.

Für Menschen in deiner Umgebung kannst du manchmal verkopft oder distanziert rüberkommen, dabei wägst du Situationen einfach nur gerne rational ab. Du bist niemand, der gerne über seine Emotionen redet. Du bist davon überzeugt, dass auf deinen Verstand immer Verlass ist, während dein Herz deine Wahrnehmung täuschen kann.

Liebesfilme gehören nicht zu deinen Lieblingsgenres? Du empfindest in solchen Filmen vieles als unrealistisch? Dir fällt es schwer, über deine tiefsten Emotionen zu reden? Du machst dir gerne einen ausführlichen Plan, bevor du eine Entscheidung triffst? Und in der Liebe bist du eher vorsichtig, statt etwas zu überstürzen?

Wenn du dich von diesen Fragen angesprochen fühlst, bist du höchstwahrscheinlich ein Kopfmensch!

Wie zeigen Kopfmenschen ihre Liebe?​

Welche Wege gibt es für den Kopfmenschen, seine Liebe und Zuneigung einem anderen Menschen gegenüber zu zeigen, wenn er nicht gerne über seine Gefühle redet?

Gefühle und Zuneigung lassen sich auf viele verschiedene Arten zum Ausdruck bringen. Zum einen wären da die 5 Sprachen der Liebe – Lob und Anerkennung, Zweisamkeit, Geschenke, Hilfsbereitschaft und Zärtlichkeit. Jeder Mensch besitzt seine eigene love language und braucht andere Dinge, um sich geliebt zu fühlen. Finde heraus, welche Sprache der Liebe dein Partner spricht, dann weißt du ganz genau, wie du deinem Partner das Gefühl von Liebe schenken kannst. Unseren Blogbeitrag zum Thema "5 Sprachen der Liebe – auf einer Welle kommunizieren" kannst du bei Interesse nochmal hier nachlesen.

Zum anderen sind Kopfmenschen sehr aufmerksam, sie hören gut zu und zeigen ihre Zuneigung gerne mit kleinen Gesten. Jeder Mensch ist individuell und zeigt seine Liebe ganz unterschiedlich. Aber wenn der Kopfmensch es tut, dann merkt man das auch!

Beziehungen zwischen Kopfmensch und Herzmensch

Mal angenommen, du gehörst zu den Herzmenschen und fängst an, jemanden zu daten. Du bemerkst währenddessen, dass dein Gegenüber ein Kopfmensch ist. Während du einfach genießt, wie du dich in seiner/ihrer Gegenwart fühlst und dich ganz deinen Gefühlen hingibst, analysiert dein Date die Situation und denkt viel zu viel nach. Eure charakterlichen Unterschiede sind nicht zu übersehen. Es funkt aber trotzdem heftig zwischen euch. Du bist dir sicher, dass du einen potentiellen Partner gefunden hast und bist bereit, endlich den nächsten Schritt zu machen und eine Beziehung einzugehen. Doch kann eine Beziehung zwischen zwei so unterschiedlichen Menschen überhaupt funktionieren oder ist sie von Anfang an zum Scheitern verurteilt?

Eure Beziehung hat auf jeden Fall das Potential, etwas ganz besonderes zu werden. Ganz nach dem Motto "Gegensätze ziehen sich an", findest du in deinem Partner Eigenschaften, die deine perfekt ergänzen!

Ein Kopfmensch kann für den Herzmenschen eine emotionale Stütze sein, wenn er sich mal wieder von seinen Gefühlen überwältigen lässt. Kopfmenschen sind Problemlöser und betrachten die Situation aus einem ganz anderen Winkel und können dem Herzmenschen helfen, seine Probleme rational zu bewerten.

Auch ein Kopfmensch zieht aus einer Beziehung mit einem Herzmensch seine Vorteile. Er ist bekannt dafür, jede Kleinigkeit zu analysieren und darüber nachzudenken. Dabei kann er sich schnell in seinen Gedanken verlieren und vergisst, dass es manchmal auch gut sein kann, auf sein Bauchgefühl zu vertrauen. Ein Herzmensch ist für ihn der perfekte Ausgleich. Ihnen ist es wichtig, wie es den Menschen in ihrer Umgebung geht. Sie sorgen sich um ihren Partner und merken schnell, wenn etwas nicht stimmt. Aufgrund ihrer tiefen Verbindung mit ihren inneren Gefühlen, ist es für sie gar kein Problem, über emotionale Angelegenheiten zu sprechen. Sie neigen dazu, ihren Partner mit Liebesbekundungen zu überhäufen, was dem Kopfmensch zugute kommt und ihm Sicherheit gibt. Er braucht diese Bestätigung von seinem Partner, um zu wissen, dass alles gut ist. Allerdings muss man mit etwas Feingefühl rangehen, denn zu viel davon kann den Kopfmenschen auch nerven. Der richtige Partner für dich hat aber meist ein perfektes Händchen für die richtige Dosis Liebe, die er dir schenken muss.

Kopf und Herz müssen in einer Beziehung Hand in Hand gehen. Eine gute Mischung aus Gefühlen und Verstand in einer Partnerschaft ist die perfekte Basis, um gemeinsam zu wachsen! Vielleicht findest du mit deinem Partner die perfekte Symbiose aus Kopfmensch und Herzmensch, die du alleine niemals erreichen könntest. Hast du schon mal von Dualseelen gehört? Wenn du auf deine Zwillingsseele triffst, werdet ihr euch gegenseitig herausfordern und euch eure Schwächen aufzeigen. Daran wachst ihr beide, individuell und in eurer harmonischen Einheit.

Warum es dir hilft, dich selbst zu kennen

Wenn du weißt zu welcher Art von Mensch du gehörst, ob zu den Kopfmenschen oder den Herzmenschen, fällt es dir leichter, dein eigenes Verhalten in Bezug auf andere zu verstehen. Deine subjektiven Schwächen, an denen du arbeiten möchtest, werden dir vielleicht dadurch bewusst. Du kannst viel besser deine Handlungen reflektieren. Sowohl beim Dating als auch in einer Partnerschaft. Lernst du gerade einen neuen Menschen kennen der zum Beispiel ein Kopfmensch ist, kann dir die Erkenntnis, zu welcher Art Mensch er gehört, helfen ihn zu verstehen. Sein Verhalten kann dich dann nicht mehr so leicht verunsichern. Anstatt dir zu denken "Wieso ist er so distanziert? Mag er mich vielleicht nicht?" ziehst du dann auch in Erwägung "Vielleicht fällt es ihm einfach schwerer, seine Zuneigung zu zeigen".

Sowohl für dich als auch für deinen Gegenüber kann die Kenntnis der zwei Arten von Menschen sehr wertvoll sein. Ganz wichtig ist aber, nie zu vergessen, dass der beste Weg eine gute Kommunikation ist! Bist du dir unsicher? Dann frag einfach!

Wo ordnest du dich ein? Bist du ein Herzmensch oder ein Kopfmensch? 

Hast du als Herzmensch schon mal negative Erfahrungen in einer Beziehung mit einem Kopfmenschen gemacht – oder andersrum? Vielleicht hast du aber auch sehr positive Eindrücke einer solchen Beziehung und bist ganz gezielt auf der Suche nach deinem Gegenstück, das dich ergänzt.

Ich würde mich freuen, wenn wir uns in den Kommentaren gemeinsam über unsere Erfahrungen austauschen!

​Bild: Andrik Langfield via Unsplash

Weiterlesen
  968 Aufrufe
  0 Kommentare

Ernährung und Partnerschaft: Wie man an Unterschieden wachsen kann

Ernährung und Partnerschaft

​Du bist also auf Partnersuche und stellst fest, dass es bereits beim ersten Chatten heftig funkt. Es soll mehr daraus werden, ihr trefft euch zum ersten gemeinsamen Abendessen und der Schock ist groß, denn auf dem Teller findet ihr keinen gemeinsamen Nenner. Ob vegetarisch, vegan, paleo, keto oder ohne spezielle Ernährungsweise: das Essen macht einen wichtigen Teil unseres Alltags aus. Wie wichtig ist die gemeinsame Ernährung bei der Partnersuche?

Du bist, was du isst – Ernährung und Partnersuche 

Ernährungsweisen sind ein großes und komplexes Thema, das weißt du sicherlich unabhängig davon, wie du dich persönlich ernährst. Ob du mit deiner Familie schon einmal aneinander geraten bist, weil es zu Weihnachten keine vegane Alternative zur Gans gab oder du beim Feierabendumtrunk auf Bier und Pommes verzichtest, während die Kolleg*innen ordentlich zulangen: Gemeinsam zu essen verbindet – und wenn man an diesem Ritual nicht teilnehmen kann, ist man schnell außen vor. Das kann vor allem bei der Partnersuche problematisch werden, denn mit dem Partner teilt man große Teile vom Alltag.

Manche lieben Weißwein, andere lieben Rotwein... Doch ganz so einfach ist es mit der Ernährungsweise nicht. Wenn ihr Essen geht oder bestellt, ist eine unterschiedliche Ernährungsweise oft kein Problem, schließlich gibt es meisten genügend Auswahl im Restaurant. Spätestens beim gemeinsamen Kochen oder beim Frühstück nach einer leidenschaftlichen Nacht fallen die Unterschiede auf. "Wie, bei dir gibt's kein Nutella?!". Kann man sich so richtig wohlfühlen, wenn man für den anderen auf sein Lieblingsessen verzichtet?

Jeder hat individuelle Gründe für seine Ernährungsweise – so auch du. Verzichtest du aus ethischen Gründen auf Tierprodukte? Bist du deiner Fitness wegen Paleolaner? Bist du auf bestimmte Lebensmittel allergisch oder hast du Unverträglichkeiten? Magst du ketogene Ernährung, weil dein Körper sich ohne Kohlenhydrate besser anfühlt?

Vor allem, wenn du dich aus ethischen Gründen für eine vegane oder vegetarische Ernährung entschlossen hast, werden Paleo-Partner*innen es vermutlich in deiner Nähe schwer haben. Und umgekehrt.

Es gibt natürlich Ernährungsweisen, die besser zueinander passen. Vegane und vegetarische Ernährung beispielsweise finden meistens Kompromisse und für viele Vegetarier*innen ist es auch kein großer Schritt mehr, ganz auf tierische Produkte zu verzichten. Besonders, wenn es nur das gemeinsame Essen betrifft. Auch vegane und ketogene Ernährung haben definitiv Schnittmengen, selbst Paleo und vegane Ernährungsweise können gemeinsam lecker kochen. Allerdings solltest du dich schon fragen, ob es dauerhaft angenehm ist, mit Partner*innen zusammen zu sein, für die Fleisch ein Grundbestandteil der Nahrungspyramide ist, wenn du beispielsweise Veganer*in oder Vegetarier*in bist.

Kommunikation ist der Schlüssel

Kochen ist ein kreativer und sinnlicher Akt einer Partnerschaft. Damit die Harmonie, trotz verschiedener Ernährungsweisen, am Herd bestehen bleibt, ist es wichtig, Kompromisse einzugehen. Das heißt, bevor du dich mit der Ernährungsweise deines Partners beschäftigst, musst du dir darüber bewusst werden, welche Kompromisse du bereit bist, für deinen Partner und eure Beziehung einzugehen. Dabei ist es besonders wichtig, dass jeder essen soll, wie und was er möchte. Niemand sollte sich verstellen oder sich gezwungen fühlen, anders zu essen, nur weil der Partner andere Dinge bevorzugt. Du solltest dich nicht anpassen müssen, sondern wenn überhaupt, dich anpassen wollen. So lässt sich aus euren Gemeinsamkeiten und Unterschieden in der Ernährung die richtige Balance finden.

Ihr beide habt einen total individuellen Geschmack und eine unterschiedliche Vorstellung vom perfekten Mittagessen? Wie in fast jeder Situation ist hier gute Kommunikation der Schlüssel. Beim Essen auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, ist gar nicht mal so schwer, wie es sich vielleicht anhört. Wichtig ist, dass ihr miteinander redet und versteht, wieso euer*e Partner*in sich so ernährt, wie er/sie es tut. Vielleicht merkt ihr dann, dass eure Essvorlieben doch besser zueinander passen, als ihr es vorerst angenommen habt. Demnach muss eine unterschiedliche Ernährungsform kein Ausschlusskriterium für eine Partnerschaft sein, sondern kann durchaus positive Auswirkungen haben.

Ganz gleich, wie du dich ernährst: Es kommt stets auf die richtige Mischung an. Nur wenn du auf eine ausgeglichene Ernährung achtest, bleiben Körper und Geist im Einklang. Unterschiede in euren Ernährungsweisen können euren Horizont erweitern und euch ganz neue Wege aufzeigen. Neue Rezepte und Abwechslung in der Küche, können neuen Schwung in euer Leben bringen – ganz ungezwungen und erfrischend. Und was verbindet letztendlich mehr, als ein gemeinsames neues Lieblingsessen zu entdecken?

Wart ihr schon in Beziehungen mit unterschiedlichen Ernährungsweisen? Habt ihr für eure Freundin mit Zöliakie eure geliebten Donuts aufgegeben? Oder hat euch eine Partnerschaft vielleicht sogar dazu motiviert, gesünder zu leben? Ich freue mich auf eure Kommentare!

​Bild: Spencer Davis via Unsplash

Weiterlesen
  616 Aufrufe
  0 Kommentare