jaii! Blog

Der jaii!-Blog mit Themen rund um Spiritualität, Partnerschaft und Liebe. Viel Spaß beim Durchstöbern!

Ein ganz spezieller Weitwurf

Ein ganz spezieller Weitwurf


Derzeit wird ja darüber debattiert, ob die Bundesjugendspiele abgeschafft werden sollten. Hier mal eine neue Idee: Man könnte sie doch auch einfach reformieren! Mein erster Vorschlag für eine neue Disziplin wäre Handtaschen-Weitwurf.

Wie das aussehen kann, wurde dieses Jahr wieder bei der vierten Handtaschen-Weitwurf-Weltmeisterschaft (HTWWWM) im Movie Park eindrucksvoll demonstriert. Dabei wurde sogar ein neuer Weltrekord von 35,32 Metern Weite aufgestellt. Team Österreich holte sich den Pokal das zweite Mal in Folge.

Juror Roberto Blanco kennt sich aus: „Es kommt immer darauf an, im richtigen Moment loszulassen.“ gab er den Werfern mit auf den Weg – so treffen sich Sport und Tiefsinn.

 

Quelle: Mittelbayerische.de
Bild: followtheseinstructions via Flickr

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Mmh, lecker Werbeversprechen

Mmh, lecker Werbeversprechen

Viele von euch haben sicher schon von Foodwatch gehört. Die Nonprofit-Verbraucherorganisation entlarvt u.a. Werbelügen wie „Mit der Extraportion Milch“ und „Aktiviert Abwehrkräfte“. Seit November 2011 läuft eine Aktion gegen Becel pro.aktiv – und diese Woche gab es Neuigkeiten!

Die Margarine Becel pro.aktiv soll laut Hersteller Unilever den Cholesterinspiegel senken. Das Ganze funktioniert, so die Werbung, durch „hochwirksame Pflanzensterine“. Allerdings ist die Wirkungsweise von Pflanzensterinen bisher noch nicht komplett erforscht. Darüber denkt nicht jeder nach, der im Supermarkt zu Becel pro.aktiv greift. Deswegen forderten bisher ca. 30.000 Menschen Unilever auf, die Margarine als Arzneimittel zu deklarieren.

Schon 2008 erklärte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), dass Menschen ohne Cholesterinprobleme die Aufnahme von Pflanzensterinen ‚ausdrücklich vermeiden sollten‘. Die Sicherheit des Konsums ist nicht gewährleistet und einen belegten gesundheitlichen Nutzen gibt es bis heute nicht. Im Gegenteil: Einige Studien legen mittlerweile die Vermutung nahe, dass Pflanzensterine zu Gefäßablagerungen führen.

Inzwischen läuft das Verfahren gegen Unilever in zweiter Instanz. Diese Woche gab das Hanseatische Oberlandesgericht in Hamburg die Urteilsverkündigung für den 01.09.2015 an.

Bei dem Prozess geht es aber nicht um die Wirksamkeit oder Sicherheit von Becel pro.aktiv, sondern darum, ob das in der Werbung geäußerte „senkt aktiv den Cholesterinspiegel“ eine Tatsachenbehauptung oder eine Meinungsäußerung darstellt. Es besteht die Möglichkeit, dass die Aussage als Meinung zugelassen wird und weitere Unternehmen nachziehen. Was das wohl für Folgen haben könnte? McDonald‘s – diese Burger machen schlanker, Coca Cola – stärkt den Zahnschmelz… Wieso nicht? Sind ja nur Meinungen.

Wenn ihr euch für die Aktion interessiert oder selbst eure Unterschrift beisteuern wollt, hilft euch dieser Link weiter.

 

Quelle Bild und Text: Foodwatch

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Walisch für: "Dankeschön"

Walisch für: "Dankeschön"

Wie anstrengend es ist, einen Giganten aus einem Netz zu befreien und wie es aussieht, wenn sich Wale so richtig freuen, könnt ihr in diesem spektakulären Video sehen:

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Frühstück mal anders

Frühstück mal anders

Nichts für zarte Gemüter… Diese Küchenmaschine vereint meisterhaft Ekel und Erotik – und tut dabei ganz harmlos.

Der Egg Master: Schon sein Name erinnert an 50 Shades of Grey. Es handelt sich dabei um einen vertikalen Eierkocher, der in Silikon umhüllt ist (mit Noppen). Schüttet man den Inhalt einiger (Vogel-)Eier in die Öffnung, kommt nach geraumer Zeit eine Eiwurst nach oben gewandert. Auch andere Gourmet-Speisen lassen sich verwirklichen, beispielsweise mit Zutaten wie „Keksteig und Kochschinken“. Das Ganze kann dann elegant am Stiel verspeist werden.

Rhik Samadder von der englischen Zeitschrift The Guardian hat sich getraut, den Eiermeister auszuprobieren und teilt das traumatische Erlebnis mit uns:

Klick, wenn du dich traust.

"Why is it in the world? Who created it?" fragt sich Rhik – doch bisher ist keine Antwort gefunden.

Na dann guten Appetit!

 

Quelle: The Guardian
Gefunden auf: Amazon

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Win-Win in Sri-Lanka

Win-Win in Sri-Lanka

Mangroven sind wahre Wunder der Natur. Nicht nur, dass sie mit ihren wilden Wurzeln ziemlich abgefahren aussehen, sie können laut Schätzungen der Nationalen Ozean- und Atmosphärenverwaltung (NOAA) auch drei bis fünf Mal mehr Kohlendioxid aufnehmen als Regenwälder. Außerdem sind sie ein Schutz vor Überschwemmungen und ein prima Zuhause für kleine Fische. Trotzdem werden sie immer weiter abgeholzt. In Sri Lanka schrumpfte die Anzahl an Mangroven in den letzten hundert Jahren um die Hälfte.

Jetzt kommen die sri-lankischen Ladies ins Spiel: Im Austausch gegen Mikrokredite oder Ausbildungsstellen bewachen die Frauen der Insel ihre Mangroven. Falls jemand versucht, sich aus einem Baum ein Lagerfeuer zu machen, wird die Regierung verständigt. Für viele ergibt sich daraus die Möglichkeit, der Armut zu entkommen.

Bisher beteiligen sich 15.000 Frauen an der Aktion. Anuradha Wickramasinghe, Vorsitzender der lokalen Umweltschutzorganisation Sudeesa, erklärte Greenpeace: „Wir haben herausgefunden, dass wir für erfolgreiche Projekte die Verantwortung an die Frauen der Gemeinschaft abgeben müssen“.
Drei Millionen Euro werden in das Programm gesteckt, das bestehende Mangrovenwälder auf 8.815 Hektar Land schützen und neue Mangroven auf weiteren 3.885 Hektar pflanzen soll.

 

Quelle: Greenpeace Magazin
Bild: „Mangroves in Puerto Rico“ von Boricuaeddie - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons

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Wenn der Mond 1 Pixel groß wäre...

Wenn der Mond 1 Pixel groß wäre...

Wolltet ihr auch schon immer mal durchs Sonnensystem reisen? Dank dem Mediendesigner Josh Worth könnt ihr euch mit einer Tüte Popcorn an den Bildschirm setzen und durch das Universum scrollen. Einfache Idee, geniale Umsetzung!

Das Modell setzt voraus, dass der Mond einen Pixel groß wäre - so lassen sich die Proportionen ziemlich exakt vergleichen. Hier ist der Link zur Fernreise. In der rechten oberen Ecke könnt ihr auch verschiedene Sprachen einstellen. Die Übersetzungen sind nicht immer richtig, aber dafür manchmal umso lustiger.

Zum Künstler: Josh wohnt in Los Angeles mit seiner Frau und zwei Kindern, einer Katze und einer Schildkröte. In seiner Freizeit versucht er sich als Autor und Kunstkenner. Mehr zu ihm und seinen Projekten findet ihr auf joshworth.com.

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Kritzeln ohne Block und Stift

Kritzeln ohne Block und Stift

Kennt ihr schon Silk?

Mit dem Programm (auch fürs Smartphone erhältlich) kann man digital seine künstlerische Ader ausleben. Das Ganze ist unheimlich entspannend und im Vollbildmodus taucht man richtig ab.

Wenn ihr Beispiele für andere Silk-Zeichnungen (neben dem hier gezeigten umwerfenden Bild) sucht, gebt doch mal in die Google-Bildersuche "weave silk" ein. Unglaublich, was manch einer da hinzaubert.

Fröhliches Rumprobieren!

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Gehen – Rennen – SMS schreiben

Gehen – Rennen – SMS schreiben

Schon mal jemanden umgerannt, weil derjenige unerwartet vor euch stehen blieb, um am Handy rumzufummeln? An der Utah Valley University gibt es seit dem 7.6. eine Extra-Spur für SMS-Schreiber, eingerichtet vom Studentenzentrum. Zumindest auf der Treppe ist so nun für mehr Sicherheit gesorgt! Für Eilige gibt es auch eine eigene Überholspur, allerdings nicht wie gewohnt ganz links.

Tatsächlich handelt es sich eher um ein Kunstprojekt, das die Studenten zum Kommunizieren anregen soll. Manche halten sich an die Einteilung, andere ignorieren sie gekonnt.

Matt Bambrough, Leiter des Projekts, erklärt: „Wenn man auf einem Campus voller ans Smartphone gefesselter 18- bis 24-jähriger ist, läuft man fast automatisch irgendwo in jemanden rein. So ist die Welt heutzutage. Aber das ist nicht der Grund, wieso wir es gemacht haben – wir haben diese Tatsache genutzt, um unsere Studenten zu involvieren. Um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen und sie wissen zu lassen, dass wir verstehen, wer sie sind. Die Leute sollten über das Projekt eher lachen, als dass wir tatsächlich den Verkehr steuern wollten.“

Hier gibt’s noch einen englischsprachigen Bericht der Today Show.

Was haltet ihr von der Handy-Schneckenspur?

 

Quelle: TheDailyWh.at

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Wer nicht fragt, bleibt dumm

Wer nicht fragt, bleibt dumm

Ende der 60er Jahre wurde die Sesamstraße zum ersten Mal in den USA ausgestrahlt. Anfangs bekamen wir in Deutschland noch synchronisierte Folgen zu sehen, dann wurde auch eine deutsche Variante der Kindersendung entwickelt. Für viele ist die Sesamstraße ein Stück Kindheit, das sich neben Bobby-Cars, Sandwich-Eis und Muschel-Planschbecken in unseren Erinnerungen einreiht. Aber ist Fernsehen für Kinder überhaupt eine gute Idee?

Eine amerikanische Studie zeigt jetzt zumindest: Die Sesamstraße macht schlau. Besonders Kinder aus sozial benachteiligten Familien konnten ihre Leistung was Lesen und Schreiben angeht im Vergleich zu Nicht-Sesamstraßlern verbessern. Doch nicht nur bei Kindergarten- und Grundschulkindern ließ sich ein Unterschied feststellen. Die langfristigen Studienergebnisse zeigen, dass auch in späteren Schuljahren die Sesamstraßen-Gucker im Schnitt besser mitkamen.

Über die Jahre wurden die Inhalte der Sesamstraße immer mehr ausgebaut: Anstatt sich auf Zahlen und Buchstaben zu beschränken, kamen Aspekte des Sozialverhaltens zum Programm hinzu. Daraus lässt sich eine positive Auswirkung auf die Lernbereitschaft feststellen – besonders schön ist auch das Krümelmonster als Beispiel für Impulskontrolle.

Wer jetzt Lust bekommen hat, in Erinnerungen zu schwelgen, kann mal auf der Erwachsenen-Seite der Sesamstraße rumstöbern. Dort gibt es auch jede Menge Infos zu Geschichte und Entstehung der Sendung.

 

Quelle: Gabriella Bassu via FAZ.de
Bild: „Hey Ernie!“ von Tom Conger via flickr

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Mal eben 4 Tütchen rollen

Mal eben 4 Tütchen rollen

In dieser Woche wurde die internationale Drogenbefragung Global Drug Survey veröffentlicht. Auch die ZEIT hat beim Sammeln von Umfragedaten geholfen und präsentiert ihre Ergebnisse zusammen mit dem internationalen Vergleich. Noch nie zuvor wurden in Deutschland so viele Aussagen über den Konsum von Drogen gesammelt.

Auf den ersten Blick finden sich viele Informationen, mit denen man schon gerechnet hat. Am häufigsten konsumiert werden Alkohol, Tabak und Cannabis. Doch bei genauerem Hinschauen finden sich zahlreiche interessante Details. Beispielsweise sind Energydrinks fast gleichauf mit Nikotinkonsum, auch Koffeintabletten werden vermehrt eingeworfen.

Ein Blick auf die Ergebnisse lohnt sich in jedem Fall. Neben Statistiken und Fakten zu den verschiedenen Drogenarten gibt es schließlich auch Tipps zum sicheren Konsum. Diese Studie geht das Thema mal erfrischend anders an, ohne erhobenen Zeigefinger.

Glücklichmacher oder Suchtmagnet? Wie geht ihr mit dem Thema Drogen um? Ich bin gespannt auf eure Meinung!

 

Quelle: ZEIT.de
Bild: Steve Rotman „Drugs“ via flickr

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