jaii! Blog

Der jaii!-Blog mit Themen rund um Spiritualität, Partnerschaft und Liebe. Viel Spaß beim Durchstöbern!

5200 Nackte versammeln sich vor Sydneys Oper



Der New Yorker Fotograf Spencer Tunick, der für seine außergewöhnlichen Installationen oft tausender nackter Menschen bekannt ist, hat sein neustes Werk vor der Oper in Sydney vollendet. Über eine Stunde lang dirigierte Tunick die 5200 "ehrenamtlichen Nackedeis" in die unterschiedlichsten Formatierungen, wobei seine Bilder nicht als Aktfotografie, sondern wie er es sagt als "Landschaftsbilder" betrachtet werden sollen.

Hier geht es zu der Seite von stern.de mit einer Bildergalerie zur Aktion.

 

Quelle: stern.de
Bild: Pixelio / Rolf Handke








 

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Biosprit vs. Regenwald?

Den Blick auf eine saubere Umwelt gerichtet, werden wir mit Technologien bekannt gemacht, die unsere Natur entlasten und aus dem Horrorszenario Klimakatastrophe leiten sollen. Keine einfache Aufgabe, so sollte es dem Betrachter schon komisch vorgekommen sein, wie viele bahnbrechende Erfindungen in den letzten 10 Jahren aus dem Boden schossen. Da Miesmacher aber niemand mag und Lebensgefühle wie „Rettet unseren Planeten“ nur durch eine ordentliche Portion Enthusiasmus getragen werden können, stellen sich nun in einer Ernüchterungsphase nach und nach viele aufgehypte neue Wege als Sackgassen heraus.


Das Ergebnis der neusten Studien zeigt: Biotreibstoffe wie beispielsweise Ethanol und Biodiesel haben deutlich schlechtere Öko- und Klimabilanzen, als fossile Energien.
Der Anbau von Zuckerrohr und Sojabohnen zur Verwertung als Biosprit boomt derzeit vor allem in Südamerika. In Brasilien fahren mehr als 90% der Neuwagen mit Biosprit, er stellt nach Öl die zweitwichtigste Energiequelle des Landes dar.


Das Magazin der Proceedings of the National Academy of Sciences (oder kurz „PNAS“) veröffentlichte kürzlich eine Studie, in der erschreckende Prognosen für Biosprit dargelegt werden. In Zusammenarbeit mit verschiedenen deutschen Universitäten und Instituten sowie dem UN-Umweltprogramm in Nairobi erarbeiteten Experten mit Hilfe von Simulationsstudien folgende Beispiele: Der Zuckerrohranbau (daraus wird Ethanol hergestellt) nimmt in Brasilien momentan etwa 8.000 km² Fläche in Anspruch. Das Anbaugebiet könnte sich bis 2020 allerdings mehr als verachtfachen, damit das bis dahin gesetzte Ausbauziel erreicht wird – es wären dann also 57.200 km² Land eingenommen. Eine noch größere Zahl stellen Sojabohnenfelder dar; hier wird eine auf bis zu 108.100 km² gesteigerte Fläche befürchtet – zusammengenommen ist das etwa halb so viel wie Deutschland.

Worin hier das Problem liegt, wird schnell klar, wenn man eine Ecke weiter denkt. 88% der Anbaugebiete für Soja und Zuckerrohr bestehen aus ehemaligen Viehweiden. Die Rinderzüchter werden somit an den Rand des Amazonas-Regenwaldes gedrängt, wo sie Waldflächen abholzen müssen, damit ihre Tiere weiter weiden können. Nimmt man an, dass die eben genannten Berechnungen der Anbauflächensteigerung zutreffen werden, bedeutet dies, dass in den kommenden Jahren 121.970 km² des Regenwaldes abgeholzt werden wird.
Dazu steht im bizarren Gegensatz das Vorhaben der brasilianischen Regierung, bis 2020 den Rückgang des Regenwaldes um 80% zu vermindern.


Ein diskutierter Lösungsansatz ist die Alternative „Ölpalme“. Ölpalmen sind ertragsreicher als beispielsweise Soja, wodurch die spekulierte Flächenausbreitung in diesem Fall von 108.100 km² auf 4.200 km² reduzieren würde.
Allerdings stößt auch Palmöl nicht nur auf Fans, denn in Indonesien und Malaysia werden bereits jährlich immense Regenwald- und Torfmoorwald-Flächen dafür abgeholzt.
Als Beispiel: Ein Auto, das mit Biodiesel aus Palmöl statt mit fossilem Diesel fährt, stößt zwar 80% weniger CO2 aus, doch durch den Herstellungsprozess werden pro Liter Biodiesel 800% mehr Treibhausgase produziert, als durch fossilen Diesel.

Andere alternative Kraftstoffe, wie Mais, sind vor allem daher problematisch, da zur Verflüssigung eine große Menge Strom gebraucht wird.


Doch noch heißt es, die Hoffnung nicht aufgeben. Biokraftstoffe zweiter und dritter Generation, für die nicht mehr neues Land bebaut werden muss, werden in ein paar Jahren die Statistiken wieder mildern.
Das Thema Klimabilanz bei alterrnativen Kraftstoffen ist und bleibt Streitthema, auch unter Experten. Worin man sich jedoch langsam einig wird ist, dass ein Zertifizierungssystem eingeführt werden muss, ein globaler Standard, nach dem sich alle Länder gemeinsam richten müssen. Neben den Auswirkungen auf die Natur gibt es schließlich auch unmittelbare Nachteile für die Menschen. So beispielsweise treibt derzeit die Nutzung von Mais als Kraftstoff in Mexiko dessen Preise in die Höhe, sodass finanziell Benachteiligte sich ihr Grundnahrungsmittel nicht mehr leisten können und hungern müssen.


Wie denkt ihr über Biosprit und co? Sind die negativen Berichte nur Panikmache oder wurde ein falscher Weg eingeschlagen? Sagt uns eure Meinung im Forum.

 

Quelle: zeit.de
Bild: Pixelio / „Cornerstone“

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Neuer Rekord im Tauchen ohne Hilfsmittel

Der 38-jährige Schweizer Peter Colat stellte letzte Woche einen neuen Rekord im „ statischen Zeittauchen mit vorheriger Sauerstoffinhalation“ auf: Ganze 19:21 Minuten blieb er ohne Luft zu holen unter Wasser. Bereits 2008 hatte er einen Rekord aufgestellt, dieser betrug damals 16:32 Minuten – eine beachtliche Steigerung!

Alle, die jetzt betrübt an ihre einminütigen Tauchversuche in der Badewanne denken, können sich aber damit trösten: Ein professioneller Zeittaucher atmet 10 Minuten, bevor es ins Wasser geht, nur 100%igen Sauerstoff aus einer Sauerstoffflasche – als Amateur ist es also gar nicht möglich, an diese Werte heranzukommen.



Quelle: afp
Bild: Pixelio / "tokamuwi"

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Walfänger per Jetski attackiert

Der Neuseeländer Pete Bethunse hat eine japanische Walfang-Flotte angegriffen, indem er auf seinem Jetski mit Vollgas auf das Sicherheitsschiff der Flotte zufuhr und à la James Bond im richtigen Moment absprang – so landete er tatsächlich an Bord des Schiffs. Dort angekommen war es seine Mission, den Zuständigen eine umgerechnet ca. 2,2 Millionen Euro hohe Rechnung zu überreichen, da die Flotte etwa einen Monat zuvor seinen Trimaran (das ist ein kleines Segelboot) kaputt gemacht hatte – bei einer so spektakulären Aktion hätte man eigentlich etwas selbstloseres erwartet. Aber auch nicht schlecht.

 

Quellen: afp / welt.de
Bild: Pixelio / Dieter Haugk

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Yes he can - Obama und die Atomkraft

Bereits im Januar hatte US-Präsident Barack Obama den Bau einer „neuen Generation sicherer und sauberer Atomkraftwerke“ angekündigt – gestern bestätigte er eine staatliche Kreditzusage von circa 8 Milliarden Dollar (das sind fast 6 Milliarden Euro) zum Bau zwei neuer Atomreaktoren.
Obamas Hauptargumente für das Projekt sind zunächst die lange angestrebte Unabhängigkeit von Ölimporten sowie des Weiteren eine Verringerung der Treibhausgase: "Um unseren wachsenden Energiebedarf zu decken und den schlimmsten Folgen des Klimawandels vorzubeugen, müssen wir unser Angebot an Nuklearenergie vergrößern, so einfach ist das".


Die Grundlage für staatliche Unterstützung privater Atomunternehmen stammt noch aus der Zeit George W. Bushs – unter ihm wurde ein Gesetz verabschiedet, welches Kredite dieser Art legitimisiert, wenn durch das Unterfangen eine Reduktion von Treibhausgas-Ausstoß nachgewiesen werden kann. Obama zufolge wird die geplante Anlage 16 Millionen Tonnen Kohlendioxid weniger ausstoßen, als ein vergleichbares Kraftwerk.


Seit einem Reaktorunfall im Jahr 1979 in Three Mile Island (Pennsylvania) haben die USA Abstand von der Atomenergie genommen – das neuste Kraftwerk ist zwar erst seit 1990 in Betrieb, der Bau begann jedoch schon 1977. In seiner Rede zur Finanzierung der neuen Reaktoren erwähnte Obama auch die „ernsthaften Nachteile“, die die Atomenergie mit sich bringt, wie beispielsweise die Entsorgung der entstehenden Abfälle. Er wies darauf hin, dass er zur Lösung dieses Problems erst kürzlich eine Expertenkommission einberufen habe, die sich mit der Sachlage befasst.


Was haltet ihr von diesen Plänen in der Energiepolitik Amerikas? Wie denkt ihr über Atomkraft  im Allgemeinen? Besser als ihr Ruf oder tickende Zeitbombe? Schreibt uns eure Meinung im Forum.

 

Quelle: afp
Bild: Pixelio / Daniel Bleyenberg

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jaii! bei 1live

radioDer aufmerksame 1live-Hörer hat es vielleicht heute Vormittag im Radio mitbekommen - in einem Bericht über außergewöhnliche Online-Singlebörsen war auch jaii mit von der Partie. Wenn es klappt, stellen wir den Audioclip bald auch hier online, dann kann ihn sich wer mag noch einmal anhören.

Hier geht's zur einslive - Website: www.einslive.de

 

Quelle Foto: Pixelio / "Krümel"

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"Alle gehen mit einem Lächeln davon"

umarmungDer 51-jährige US-Amerikaner Jeff Ondash (Künstlername Teddy McHuggin) hat am vergangenen Sonntag (Valentinstag) in Las Vegas einen neuen Weltrekord im Umarmen aufgestellt.

Bisheriger Rekordhalter (5000 Umarmungen in 24 Stunden) war Siobhan O'Connor.
Diese Vorlage knackte Teddy leicht: Schon in der ersten Stunde umarmte er 700 Menschen, der Stundenrekord liegt sogar bei 1.205. Seine Tochter Carlie zählte in der angesetzten Zeit 7.777 Umarmungen – auch eine körperliche Hochleistung, denn die Aktion wurde an einem Stück durchgeführt, sodass Teddy kaum Zeit zum Essen und gar keine zum Schlafen blieb. Trotzdem war ihm nach dem gelungenen Rekordversuch nicht nach schlafen, sondern eher nach feiern zumute.

Ziel des Drück-Marathons war es übrigens, Geld für die American Heart Accociation zu sammeln; dadurch war das Datum des Valentinstags natürlich noch passender geeignet.
Teddys nächstes Vorhaben ist es, den Rekord im Dauerumarmen zu brechen (aktuell liegt er bei 24 Stunden und einer Sekunde).

Auf Youtube findet ihr auch ein Video, wenn ihr euch ein besseres Bild machen möchtet.

Was haltet ihr von Teddys Massenknuddeln? Peinliches „Auf sich aufmerksam-Machen“ oder spitzen Idee? Sagt uns eure Meinung im Thread zu den jaii!-News.

 

Quelle: Associated Press / Video über Youtube
Foto: pixelio / Dieter Schütz

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"Avatar" sorgt für Änderungen im Atlas


avatarObwohl die chinesische Regierung vom Erfolg des Blockbusters "Avatar" nicht gerade begeistert ist (der Film darf nur noch in ausgewählten Kinos gezeigt werden), reißt der Siegeszug des Epos nicht ab.

Die Stadtverwaltung von Zhangjiajie in Zentralchina hat beschlossen, einen Berg, der bislang "Himmel-und-Erde-Säule" heißt in "Avatar-Hallelujah-Berg" umzubenennen. Grund hierfür ist, dass besagter Berg für die Produzenten des Kassenschlagers als Inspiration für den wandernden Berg im Film diente.

Was hälst du von Avatar? Ist es angemessen, einen Berg nach einem Kinofilm zu benennen oder geht das einen Schritt zu weit? Sag uns deine Meinung in unserem Thread im Forum (dort findest du auch den Artikel zum Avatar-Verbot in Chinas Kinos).


Quelle: AFP
Foto: imdb.com

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Chat-Treff bei jaii!

Fürs Wochenende haben sich schon einige jaiianer in unserem Chat verabredet! Jeder ist herzlich eingeladen, mitzumachen - am Sonntag ab 18 Uhr geht's los!

Hier kommt ihr zum Chat und hier findet ihr eine kleine Einleitung, wie das mit dem Chatten am Besten klappt.

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Hacker verbreiten Falschmeldung über Tod von Johnny Depp

Johnny DeppWenn ihr in den nächsten Tagen auf eine Meldung über den Unfalltod vom US-Schauspieler Johnny Depp lest, ignoriert sie am Besten - und klickt vor allem nicht auf Links mit angeblichen Informationen und Videos. Eine Gruppe Hacker verbreitet derzeit die Ente, um an Rechner ahnungsloser Besorgter zu kommen. Beim Anklicken der weiterführenden Links wird eine Software, ein Trojanisches Pferd namens Troj/Dldr-DB, auf dem Rechner der Betreffenden installiert, um deren persönlichen Daten und Passwörter auszuspionieren.


Es gilt also auch hier: Keinen unseriösen Seiten folgen und vor allem keine Meldung glauben, bis sie nicht von einer wasserdichten Quelle verbreitet wird. Und zwischendrin Virenprüfung nicht vergessen!

Quelle: dpa 
Foto: Flickr / Caroline Bonarde Ucci

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