jaii! Blog

Der jaii!-Blog mit Themen rund um Spiritualität, Partnerschaft und Liebe. Viel Spaß beim Durchstöbern!

Yes he can - Obama und die Atomkraft



Bereits im Januar hatte US-Präsident Barack Obama den Bau einer „neuen Generation sicherer und sauberer Atomkraftwerke“ angekündigt – gestern bestätigte er eine staatliche Kreditzusage von circa 8 Milliarden Dollar (das sind fast 6 Milliarden Euro) zum Bau zwei neuer Atomreaktoren.
Obamas Hauptargumente für das Projekt sind zunächst die lange angestrebte Unabhängigkeit von Ölimporten sowie des Weiteren eine Verringerung der Treibhausgase: "Um unseren wachsenden Energiebedarf zu decken und den schlimmsten Folgen des Klimawandels vorzubeugen, müssen wir unser Angebot an Nuklearenergie vergrößern, so einfach ist das".


Die Grundlage für staatliche Unterstützung privater Atomunternehmen stammt noch aus der Zeit George W. Bushs – unter ihm wurde ein Gesetz verabschiedet, welches Kredite dieser Art legitimisiert, wenn durch das Unterfangen eine Reduktion von Treibhausgas-Ausstoß nachgewiesen werden kann. Obama zufolge wird die geplante Anlage 16 Millionen Tonnen Kohlendioxid weniger ausstoßen, als ein vergleichbares Kraftwerk.


Seit einem Reaktorunfall im Jahr 1979 in Three Mile Island (Pennsylvania) haben die USA Abstand von der Atomenergie genommen – das neuste Kraftwerk ist zwar erst seit 1990 in Betrieb, der Bau begann jedoch schon 1977. In seiner Rede zur Finanzierung der neuen Reaktoren erwähnte Obama auch die „ernsthaften Nachteile“, die die Atomenergie mit sich bringt, wie beispielsweise die Entsorgung der entstehenden Abfälle. Er wies darauf hin, dass er zur Lösung dieses Problems erst kürzlich eine Expertenkommission einberufen habe, die sich mit der Sachlage befasst.


Was haltet ihr von diesen Plänen in der Energiepolitik Amerikas? Wie denkt ihr über Atomkraft  im Allgemeinen? Besser als ihr Ruf oder tickende Zeitbombe? Schreibt uns eure Meinung im Forum.

 

Quelle: afp
Bild: Pixelio / Daniel Bleyenberg

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jaii! bei 1live

radioDer aufmerksame 1live-Hörer hat es vielleicht heute Vormittag im Radio mitbekommen - in einem Bericht über außergewöhnliche Online-Singlebörsen war auch jaii mit von der Partie. Wenn es klappt, stellen wir den Audioclip bald auch hier online, dann kann ihn sich wer mag noch einmal anhören.

Hier geht's zur einslive - Website: www.einslive.de

 

Quelle Foto: Pixelio / "Krümel"

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"Alle gehen mit einem Lächeln davon"

umarmungDer 51-jährige US-Amerikaner Jeff Ondash (Künstlername Teddy McHuggin) hat am vergangenen Sonntag (Valentinstag) in Las Vegas einen neuen Weltrekord im Umarmen aufgestellt.

Bisheriger Rekordhalter (5000 Umarmungen in 24 Stunden) war Siobhan O'Connor.
Diese Vorlage knackte Teddy leicht: Schon in der ersten Stunde umarmte er 700 Menschen, der Stundenrekord liegt sogar bei 1.205. Seine Tochter Carlie zählte in der angesetzten Zeit 7.777 Umarmungen – auch eine körperliche Hochleistung, denn die Aktion wurde an einem Stück durchgeführt, sodass Teddy kaum Zeit zum Essen und gar keine zum Schlafen blieb. Trotzdem war ihm nach dem gelungenen Rekordversuch nicht nach schlafen, sondern eher nach feiern zumute.

Ziel des Drück-Marathons war es übrigens, Geld für die American Heart Accociation zu sammeln; dadurch war das Datum des Valentinstags natürlich noch passender geeignet.
Teddys nächstes Vorhaben ist es, den Rekord im Dauerumarmen zu brechen (aktuell liegt er bei 24 Stunden und einer Sekunde).

Auf Youtube findet ihr auch ein Video, wenn ihr euch ein besseres Bild machen möchtet.

Was haltet ihr von Teddys Massenknuddeln? Peinliches „Auf sich aufmerksam-Machen“ oder spitzen Idee? Sagt uns eure Meinung im Thread zu den jaii!-News.

 

Quelle: Associated Press / Video über Youtube
Foto: pixelio / Dieter Schütz

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"Avatar" sorgt für Änderungen im Atlas


avatarObwohl die chinesische Regierung vom Erfolg des Blockbusters "Avatar" nicht gerade begeistert ist (der Film darf nur noch in ausgewählten Kinos gezeigt werden), reißt der Siegeszug des Epos nicht ab.

Die Stadtverwaltung von Zhangjiajie in Zentralchina hat beschlossen, einen Berg, der bislang "Himmel-und-Erde-Säule" heißt in "Avatar-Hallelujah-Berg" umzubenennen. Grund hierfür ist, dass besagter Berg für die Produzenten des Kassenschlagers als Inspiration für den wandernden Berg im Film diente.

Was hälst du von Avatar? Ist es angemessen, einen Berg nach einem Kinofilm zu benennen oder geht das einen Schritt zu weit? Sag uns deine Meinung in unserem Thread im Forum (dort findest du auch den Artikel zum Avatar-Verbot in Chinas Kinos).


Quelle: AFP
Foto: imdb.com

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Chat-Treff bei jaii!

Fürs Wochenende haben sich schon einige jaiianer in unserem Chat verabredet! Jeder ist herzlich eingeladen, mitzumachen - am Sonntag ab 18 Uhr geht's los!

Hier kommt ihr zum Chat und hier findet ihr eine kleine Einleitung, wie das mit dem Chatten am Besten klappt.

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Hacker verbreiten Falschmeldung über Tod von Johnny Depp

Johnny DeppWenn ihr in den nächsten Tagen auf eine Meldung über den Unfalltod vom US-Schauspieler Johnny Depp lest, ignoriert sie am Besten - und klickt vor allem nicht auf Links mit angeblichen Informationen und Videos. Eine Gruppe Hacker verbreitet derzeit die Ente, um an Rechner ahnungsloser Besorgter zu kommen. Beim Anklicken der weiterführenden Links wird eine Software, ein Trojanisches Pferd namens Troj/Dldr-DB, auf dem Rechner der Betreffenden installiert, um deren persönlichen Daten und Passwörter auszuspionieren.


Es gilt also auch hier: Keinen unseriösen Seiten folgen und vor allem keine Meldung glauben, bis sie nicht von einer wasserdichten Quelle verbreitet wird. Und zwischendrin Virenprüfung nicht vergessen!

Quelle: dpa 
Foto: Flickr / Caroline Bonarde Ucci

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Kommentar eines Ungläubigen

spirit0210_100Wenn Kalendergläubigkeit zur Massenhysterie ausartet, so wie bei der Jahrtausendwende und jetzt wieder anlässlich 2012, dann haben wir da ein Problem, meint Wolf Schneider, der Herausgeber der Zeitschrift connection Spirit, der diesem Thema in seiner Februarausgabe gerade die Titelstory gewidmet hat.

Viele Kulturen haben Endzeiterwartungen. Wissenschaftlich heißen diese »Eschatologien«, die »Lehren von den letzten Dingen«. Insbesondere die drei westlichen Monotheismen haben solche Vorstellungen, darunter am ausgeprägtesten das Christentum. Aber auch die prächristlichen nordischen Kulturen hatten solche Vorstellungen, in Mittelamerika die Maya, Tolteken und Azteken sowie weltweit viele Stammeskulturen. Was dabei häufig vorkommt, ist der Mythos einer glücklichen Urzeit (Paradies) und einer glücklichen Endzeit (Paradies, Himmel), vor der jedoch eine große Katastrophe steht. Weil wir Menschen offenbar so denken und fühlen, gehört es seit langem zu den Regeln der Drehbuchschreiber unserer Filme (nicht nur aus Hollywood), vor dem Happy End eine große Katastrophe einzubauen, bei der nochmal alles auf die Spitze getrieben wird und alles auseinander zu fallen droht. Da müssen der Held oder die Heldin sich bewähren und über sich selbst hinauswachsen. Dies ist der Höhepunkt des Dramas, der oft als Kampf gegen Gut und Böse inszeniert wird.

Kompletten Artikel lesen...

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Das Unwort des Jahres

zeitungenHeute wurde in Frankfurt am Main das Unwort des Jahres bekannt gegeben.

Ins Leben gerufen wurde die Abstimmung zur fragwürdigen Auszeichnung 1991. In der Jury sitzen vier Sprachwissenschaftler, sowie ein Sozialethiker und der Chefredakteur der „Frankfurter Rundschau“, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Ausdrücke zu suchen und kritisieren, die „sachlich grob unangemessen sind und möglicherweise sogar die Menschenwürde verletzen“.

Das Unwort des Jahres 2009 ist offiziell „Betriebsratverseucht“ - das hat man zwar bisher kaum gehört, aber die sechs Sprach-Experten hat es anscheinend ziemlich irritiert. In der ARD-Sendung „Monitor“ berichtete ein Baumarkt-Mitarbeiter, dass Abteilungsleiter solche Mitarbeiter als „betriebsratverseucht“ bezeichnen, die von einer Filiale mit Betriebsrat in eine ohne wechseln möchten.

Des Weiteren wurden dieses Jahr zwei Wendungen kritisiert, die vielleicht eher zu den Wahlkriterien passen. Das erste hiervon ist der von Angela Merkel verwendete Begriff „Flüchlingsbekämpfung“, ein wirklich nicht besonders menschenfreundlicher Begriff, der den Anschein erweckt, es ginge um militärische Maßnahmen.
Der letzte Ausdruck, der nach Meinung der Jury abgeschafft werden sollte, ist die Bezeichnung „intelligente Wirksysteme“, hergestellt von der Firma „Gesellschaft für Intelligente Wirksysteme mbH“ - hierbei handelt es sich um technologisch hoch entwickelte Munitionsarten, was durch die verharmlosende Wortwahl vorsätzlich verschleiert wird.

Was ist euer Unwort des Jahres? Stimmt ihr der Jury zu oder könnt ihr die Abstimmung nicht nachvollziehen? Was sind eure Prognosen für das Unwort 2010? Diskutiert mit uns im Forum.

Quelle: AFP
Bild: Pixelio / AngelaL

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Größter Windpark der Welt mit deutscher Beteiligung

windkraftAn der britischen Nordseeküste ist geplant, bis 2020 den weltgrößten Windpark (bestehend aus neun Einheiten) zu bauen – 25% des Energiebedarfs sollen damit abgedeckt werden können. Derzeit steckt man noch in den Verhandlungen – aufgrund der enormen Kosten von etwa 110 Millarden Euro wird nicht nur auf Energiekonzerne, sondern vor allem auf die britische Regierung gesetzt. Premierminister Gordon Brown äußerte sich bereits positiv zu dem Projekt und betonte die Möglichkeit der Schaffung mehrerer Zehntausend Arbeitsplätze.

Die Leistung der gigantischen Anlage soll sich auf etwa 30 Gigawatt Strom belaufen – zum Vergleich: 10 Gigawatt entsprechen der siebenfachen Effektivität eines durchschnittlichen deutschen Atomkraftwerks.


Mit dem Bau soll frühestens 2013 begonnen werden. Deutschland bildet einen essentiellen Teil dieses Vorhabens und hat mit RWE, E.on und Siemens drei international renommierte Spitzenkonzerne am Start.

Was haltet ihr von Windkraft und anderen altenativen Energiequellen? Diskutiert mit uns im Forum.

Quelle: Die Zeit online
Bild: Pixelio / Michaela Weber

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Asteroid fliegt auf die Erde zu

asteroid„2010 AL30“ heißt der kleine Asteroid, der den Weltraumbeobachtern der NASA Anfang dieser Woche einen kurzen Schrecken eingejagt hat – denn er hält direkten Kurs auf die Erde. Aber keine Sorge, wir müssen kein Weltuntergangs-Szenario befürchten („Ist ja auch drei Jahre zu früh!“ rufen da bestimmt einige von euch), um etwa 13:45 Uhr MEZ wird der 11 bis 25 Meter dicke Klumpen knapp an der Erde vorbeirasen. „Knapp“ in Weltraum-Maßen, denn die Distanz zwischen ihm und der Erde wird immer noch etwa ein Drittel der Entfernung betragen, die wir zum Mond haben.

Selbst, wenn er ein wenig von seiner Route abweichen sollte, ist das jedoch kein Grund zur Besorgnis: Asteroiden dieser Größe verglühen mit einem beeindruckenden Feuerspektakel in der Atmosphäre, was übrigens durchschnittlich einmal im Jahr vorkommt.
Erst ab einem Durchmesser von 100 Metern müssen wir unsere Schlafsäcke in Keller tragen, dann ist mit wirklichen Zerstörungen im betroffenen Gebiet zu rechnen – das passiert Forschern zufolge statistisch gesehen etwa alle 2000 Jahre.

Über 100 Einschlagkrater ab einem Durchmesser von 5 km (zusätzlich gibt es noch zahlreiche kleinere) sind auf der Erde zu finden, zum Beispiel in Südafrika, Mexiko und Kanada, wobei diese Einschläge auch bereits mehrere tausend Jahre her sind.


Quelle: dpa / Bild: NASA
Wikipedia: Liste der Einschlagkrater auf der Erde
Allgemeiner Artikel über Einschlagkrater

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