jaii! Blog

Der jaii!-Blog mit Themen rund um Spiritualität, Partnerschaft und Liebe. Viel Spaß beim Durchstöbern!

WAHRE LIEBE IST, DICH WACHSEN ZU SEHEN, OHNE DICH VERÄNDERN ZU WOLLEN

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Es geht tatsächlich in beide Richtungen. Menschen wachsen, wenn sie echte Liebe erleben. Und diese wahre Liebe ist Liebe ohne jede Agenda.

Wahre Liebe ist, wenn sich zwei Menschen bedingungslos lieben und einander akzeptieren, so wie sie wirklich sind. Nicht nur im Moment, sondern für immer. Diese Menschen akzeptieren nicht nur die Fehler der anderen, sondern sie verlieben sich in sie.

In der Realität haben wir fast alle Menschen zutiefst geliebt und in der gleichen Zeit haben wir erwartet, dass sich diese Person in Zukunft verändert. Die Wahrheit muss gesagt werden, denn das ist keine wahre Liebe. Das ist nur eine Illusion von jemandem.

Dies ist ein Akt der Selbstsucht – wir erwarten, dass sich jemand ändert und so wird, wie wir sie haben wollen.

Es hört sich so falsch an – der Gedanke, dass wir glauben, wir hätten die Macht, die Qualitäten oder Fehler von jemandem zu beseitigen und zurückzunehmen. Als wären wir perfekt und hätten keine. Aber auch wir haben Fehler.

Das ist eine sehr häufige Sache, weil wir uns einen bestimmten Menschen in unseren Köpfen vorgestellt haben. Und es ist praktisch unmöglich.

Oder ist es, weil wir zu ängstlich oder zu schwach sind, jemanden so zu lieben, wie sie wirklich sind?

Anstatt sich einer Beziehung zu nähern mit der Analyse des Partners und nach Fehlern zu suchen und was geändert werden muss – was wäre, wenn wir in sie eintauchen und sie so lassen würden wie sie sind. Lasst uns mit der Zeit zusammen wachsen und gemeinsam weiterentwickeln.

Vielleicht beginnt hier die Revolution – von uns selbst. Vielleicht müssen wir anfangen, die Menschen so zu lieben, wie wir geliebt werden wollen.

Diese Beziehungen sind die Art, wo es keine Regeln oder Bedingungen gibt. Eine Beziehung, in der beide Partner inspiriert werden, auf dem Weg zu wachsen und sich dabei unterstützt fühlen. Wir müssen unser egoistisches Ego beiseite legen und vergessen und uns manchmal auf die Erfahrungen unserer Partner verlassen und sie führen lassen. Und ihnen voll und ganz vertrauen.

Der gleiche Partner wäre für uns da und unterstützt uns gleichermaßen. Sie würden uns nicht immer dazu bringen, uns zu verändern – sondern uns nur helfen, die Person zu sein, die wir wirklich sein wollen und zusammen zu wachsen.

Diese Liebe wird uns helfen, mehr von dem zu werden, was wir wirklich sind.

Doch die Liebe, die wir am häufigsten erleben ist die, in der der Partner nur bestimmte Teile von uns liebt und wir damit einverstanden sind.

Aber bis wir die wahre Freiheit und den Frieden in den Armen unseres Partners fühlen, ist es keine wahre Liebe. Erstwenn wir bereit sind, uns nicht mehr mit Menschen zu teilen, die uns nicht so lieben, wie wir es verdienen.

Die andere Person in ihrer vollständigen Ganzheit zu akzeptieren, ist die wahre Liebe. Und wir sollten nie mit weniger zufrieden sein.

Es ist jedoch nicht so einfach, wie es klingt, denn die Annahme einer Ganzheit bedeutet, alle ihre Ängste und Dämonen zu akzeptieren. Alle ihre Dunkelheit und Wunden anzunehmen. Sie sollen wissen, dass sie sich frei fühlen können, um ihr wirkliches Selbst zu entblößen, ohne Angst vor Ablehnung zu haben. All diese Dinge haben sie zu denen gemacht, die sie wirklich sind.

Viele von uns werden nie eine solche Liebe finden, aber für diejenigen, die immer noch hoffen, gibt es ein Geheimnis. Das Geheimnis ist, zuerst mit uns selbst zu beginnen. Wir müssen uns entscheiden und anfangen zu glauben, dass wir einer solchen Liebe würdig sind. Wir müssen mit der Tatsache in Frieden kommen, dass keiner von uns vollkommen ist – zu verstehen, dass die einzige Liebe, die real ist, die ist, die ehrlich und vollständig ist – nur, wenn man die Fehler anderer Menschen liebt.

Es ist dann, wenn unser Geist erscheint und wir leuchten. Es ist, wenn die Sterne aufeinander treffen und zwei Seelen zusammenkommen, um durch die wahre Liebe zu wachsen. Und das ist es wert. Alle Trennungen und alle Tränen.

Gemeinsam werden wir wachsen und danach streben, um große Dinge tun. Gemeinsam werden wir mit Hoffnung und Glück durch das Leben gehen. Wir würden neue Dinge ausprobieren, neue Erfahrungen sammeln und Abenteuer zusammen erleben, denn dies ist das einzige Leben, das wir haben. Wir werden niemals perfekt sein. Aber wir können uns mit Liebe und Wertschätzung perfekt fühlen.

Weil wir unsere Partner für das, was sie sind lieben, erwarten wir nicht, dass sie sich ändern oder jemand anderes sind. Wir wollen, dass sie wachsen und wir wollen, dass wir mit ihnen zusammen wachsen.

Nur so kann man echte Liebe erleben.


Dieser Artikel ist eine freie und offene Quelle (Autor & Quelle: Erhöhtes Bewusstsein). Du hast die Erlaubnis, diesen Artikel unter einer Creative Commons Lizenz neu zu veröffentlichen mit der Zuschreibung des Autors und Erhöhtes Bewusstsein. Alle Hyperlinks innerhalb des Artikels müssen intakt bleiben.
Bildquelle: Jerzy/pixelio.de

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Meditation zum Beherzen des Geldwesens

Bei einer schamanischen Reise, die ich vor zwei Tagen zu einer Kröte machte, die auf meiner inneren Quelle saß, zeigte sich mir plötzlich ein recht spinnenhaftes und ziemlich dunkles Wesen. Wie immer, wenn mir dunkle Wesenheiten begegnen, fragte ich es, wer es sei und was es wolle.

Es antwortete mir, es sei das Geldwesen. Oder das, was wir Menschen als Kollektiv aus dem Wesen Geld gemacht hätten. Und es war klar, dass das gesamte Menschenkollektiv gemeint war. Das Wesen Geld war dabei nicht böse oder vorwurfsvoll, sondern hat sich eben nur als das gezeigt, was es derzeit für uns ist. Es meinte weiter, dass wir, wie mir die Geister immer wieder sagen, vor langer Zeit beschlossen hätten, die Erfahrungen der letzten Jahrtausende zu machen. Dafür gab es viele Helfer und das Geld sei eben eins davon.

Das Wesen Geld zeigte sich mir auch in seiner natürlichen Gestalt. Ursprünglich ist es ein nährendes Prinzip ähnlich dem des großen Geistes der Rinder. Es fließt dorthin, wo es gebraucht und geschätzt wird und sorgt für Wachstum und Fülle.

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continuum
Geld gehört einfach abgeschafft und damit meine ich jetzt nicht die Abschaffung des Bargeldes um uns alle noch mehr zu kontrollier... Weiterlesen
Sonntag, 30. Juli 2017 13:05
anitram
Wir sind verantwortlich für das was mit dem Geld geschieht. Jeder Einzelne. Einfach ablehnen funktioniert nicht, weil damit nur d... Weiterlesen
Freitag, 04. August 2017 20:04
Bruja oI0Io magic
Geld kann sicher auch sehr nuetzlich sein
Montag, 07. August 2017 00:41
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Eine kleine Übung in Selbstliebe - die Erste

Ich habe beschlossen, immer mal wieder kleine Übungen in Selbstliebe zu veröffentlichen. Diese erste Übung kannst du immer dann nutzen, wenn du Angst hast. Angst z.B. vor dem nächsten Schritt oder einem Mangel, welcher Art auch immer. Du kannst sie oft wiederholen und auch abwandeln, wie du es brauchst. Und jetzt geht es auch schon los.


Schließe deine Augen und atme sieben Mal tief ein und aus. Bei jedem Einatmen holst du dich selbst zurück in dein Herz, in welcher Dimension, Zeit, in welchen Räumen, wo auch immer du gerade bist. Beim Ausatmen formst du eine Kugel, die mit jedem Atemzug größer und kraftvoller wird. Fülle sie mit einer Farbe deiner Wahl - einer Farbe, die dir hier und jetzt wohl tut. Spüre, wie allein diese Kugel mit der Farbe dich nährt.

Dann bitte deine Angst, sich zu zeigen. Spüre in deinen Körper hinein. Wo sitzt sie? Wo spürst du sie? Wie genau fühlt sie sich an? Und wie viel Raum nimmst sie ein? 

Begrüße sie und heiße sie willkommen. Sage ihr: "Hallo, meine Angst! Schön, dass ich dich treffe. Vielen Dank für dein Dasein. Du hast ganz sicher einen guten Grund bei und mit mir zu sein. Ich danke dir, dass du mich so lange beschützt hast. Du bist ein Teil von mir und darfst anwesend sein."


Lasse ihr all deine Liebe zufließen, die du hier und jetzt für sie aufbringen kannst. Und spüre noch einmal, wie sie sich jetzt anfühlt. Hat sie sich verändert? Wie hat sie sich verändert?

Ja, die Angst ist ein Teil des Ganzen, also ein Teil von dir. Genauso wie noch andere Gefühle und Qualitäten.

So schaust du nun in dir nach dem Vertrauen und lädst es ein, sich zu zeigen. Spüre in deinen Körper hinein. Wo sitzt dein Vertrauen? Wo spürst du es und wie genau fühlt es sich an? Wie viel Raum nimmt dein Vertrauen ein? Was braucht es, um wachsen zu können?

Begrüße dein Vertrauen und heiße es willkommen. Sage ihm: "Hallo Vertrauen. Wie schön, dass ich dich treffe! Vielen Dank für dein Hiersein! Ich habe dich vermisst, dabei bist du doch ein Teil von mir. Ich komme jetzt oft zu dir und werde dich hegen und pflegen, so dass du wachsen kannst. Bitte sage mir, was du brauchst, damit du kraftvoll wirst!"

Und dann lausche. Lass zu, dass dein Vertrauen mehr Raum einnimmt in dir. Lade die Angst ein, deinem Vertrauen die Hand zu reichen. Wie fühlt es sich an, wenn die beiden sich die Hände reichen? Was verändert sich in deinem Körper?

Dann lade auch deinen Mut ein. Mut braucht die Angst, um sein zu können. Wenn du keine Angst hast, brauchst du den Mut nicht. Dein Mut schätzt deine Angst wert. Er hilft dir, deinen Weg trotz deiner Angst zu gehen. Und beide wissen, dass sie irgendwann sterben werden. Genau zu dem Zeitpunkt, wenn du merkst, dass du die Angst und damit auch deinen Mut nicht mehr brauchst, weil du den nächsten Schritt auf deinem Weg gemeistert haben wirst. Sie sind beide damit einverstanden, denn auch Vater Tod ist ein Teil von dir.

Und so sage dem Mut: "Hallo Mut, wie schön, dass du mir hilfst und mich trägst! Ich danke dir für dein Sein! Du bist ein Teil von mir. Bitte sage mir, was du brauchst, damit du stärker wirst."

Und dann lausche wieder. Lade deinen Mut ein, deiner Angst und deinem Vertrauen die Hände zu reichen. Spüre, wie sie dich gemeinsam und kraftvoll unterstützen.

Wie fühlt sich das an? Wie viel Raum nimmt eine jede Qualität in dir ein? Wo kannst du sie spüren? Schenke ihnen und ihrer Gemeinschaft deine ganze Liebe. 

Was brauchst du noch? Welche Qualität wünschst du dir für dich? Lade sie ein und spüre, wo sie sich in dir befindet. Rede mit ihr, bedanke dich und nimm sie in den Kreis deiner inneren Helfer auf. Mach das mit jeder Qualität, die du brauchst.

Wenn du das Gefühl hast, gut genährt und versorgt zu sein, dann bitte deine Qualitäten, in alle deine Lebensräume und -bereiche zu fließen. Schau, wie ein wirbelnder Farblichtstrom durch dein ganzes Sein sprudelt, Löcher ausfüllt und Liebe, Mut, Vertrauen, Besonnenheit einfließen lässt. Kannst du die Freude spüren?

Dann verabschiede dich und kehre zurück in dein Herz. Atme noch ein paar Mal tief ein und aus. Spanne deine Muskeln an und entspanne sie wieder. Knete die neuen Energien in jede Zelle deines Körpers hinein. Und dann öffne deine Augen.


Ich hoffe, diese kleine Übung hat dir gefallen und würde mich freuen, wenn du vielleicht Lust hast, deine Abwandlungen mit uns hier zu teilen.

Und hier geht es zur Meditation als Video ... Eine kleine Übung in Selbstliebe

Es grüßt dich herzlich
Tanja
Seelen(t)raum - Selbstliebe als Weg

 

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DerLavendelmann
Danke Tanja. Hier eine super kurz-knapp Version, für unterwegs und überall Ich sage( Innerlich, oder auch hörbar) zu mir: In de... Weiterlesen
Dienstag, 09. Mai 2017 11:57
Delfin
Ganz, ganz süß! Vielen Dank!
Sonntag, 18. Juni 2017 10:18
Zauberin
Sehr gern
Sonntag, 18. Juni 2017 11:18
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Die Sicherheit des Gewohnten

Ich habe eine Klientin, die sehr ehrlich mit sich selbst und mit anderen ist. Nach einer schamanischen Arbeit mit ihr, erzählte sie mir einige Tage später, dass es ihr besser ginge und mit diesem Umstand zu tun hätte. Es würde einige Zeit brauchen, dass sie sich daran gewöhnt.

Dass ihr das so aufgefallen ist und sie es so klar benennen konnte, fand ich großartig.

Ich konnte dieses Phänomen an mir selber und auch an anderen Menschen ebenfalls immer wieder einmal beobachten. Da gibt es Einstellungen, äußere Umstände, alte Emotionen, die uns nicht gut tun oder gar Angst machen und dennoch verändern wir nichts, einfach aus dem Grund, dass wir diese Angst, Emotionen, Umstände kennen. Durch dieses Kennen, durch diese Gewohnheit erfahren wir - so paradox das auch immer sein mag - Sicherheit.

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DerLavendelmann
Als hätte ich dich gefragt, und Du mir geantwortet! Danke. In gewisser Hinsicht stimmt das auch, Ich“ fragte“, oder stellte Überle... Weiterlesen
Sonntag, 30. April 2017 17:29
Zauberin
Lieber Klettermax, ich danke dir (ebenfalls mal wieder) für dein freundliches Feedback! Und wie schön, dass der Beitrag zur rechte... Weiterlesen
Montag, 01. Mai 2017 00:10
Holon
Für die Selbst-Liebe lohnt es sich, Ehrgeiz zu entwickeln. Danke.
Sonntag, 30. April 2017 21:21
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Das wahrhafte Wir

Gestern hatte ich ein Gespräch über meinen "Herkunftssternenraum". Wie ich bereits einige Male erwähnt habe, sind wir dort eine Art Kollektivwesen. Die Grenzen zwischen den Wesen dort sind sehr fließend. Keine/r kann genau sagen, wo er oder sie anfängt oder aufhört. Wir brauchen keine Worte, keine Sprache. Wir wissen einfach, was der andere meint, weil wir die andere sind. Und dennoch gibt es auch individuelle Bewusstseine - einfach, weil wir es so festlegen.

Der Mann, mit dem ich mich gestern unterhielt, meinte, dass wir Menschen ja auch ein Kollektivwesen seien, nur wäre es uns nicht bewusst. Es sei nicht fühlbar. Und er machte mir den Vorschlag, mal zu schauen, welche Strukturen bei uns Sternenwesen für das Spüren des Kollektivs unterstützend wirken, um sie hier, auf der Erde, mit einzubringen.

Für mich ist das eine echte Herausforderung, da wir recht strukturlos sind. Wir erfahren Grenzenlosigkeit, weil wir keine Strukturen erschaffen, keine bzw. kaum Grenzen gesetzt haben. Das Schöne daran ist, dass wir auch keine Strukturen bzw. wenig davon benötigen, um leben zu können. Wir müssen nicht essen auf unserem Planeten, wir müssen uns auch nicht vor Kälte schützen und solche Dinge. Wir müssen nicht wirklich arbeiten. Wir haben keine Rechtsstreitigkeiten, weil es bei uns kein Recht gibt. Wozu auch? Wir spüren doch, was der "andere" fühlt, wünscht und braucht, weil wir der andere selbst sind.

Der Nachteil davon ist, dass recht wenig "los ist" bei uns. Wir lieben Geschichten und Abenteuer, weil wir sie selbst so wenig erleben. Und auch das ist ein Grund dafür, dass wir immer wieder auch in andere Sternengefilde ausziehen und uns in Abenteuer stürzen. Wir haben nicht einmal Jahreszeiten bei uns! Und dann freuen wir uns auch wieder auf die Stille, die bei uns herrscht und den Frieden, die wunderschöne Flora und Fauna, mit der wir in engem Kontakt sind, weil auch sie als Teile unserer selbst wahrgenommen werden.

Da ich also kaum über Strukturen berichten kann, berichte ich über meine Wahrnehmung dessen, was sonst noch helfen kann, hier auf der Erde die Einheit des Seins wahrzunehmen und ein wahrhaftes Wir zu etablieren und zu erfahren.

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DerLavendelmann
Es ist Interessant dich zu lesen Zauberin, danke dir für deine Offenheit. Ich freue mich schon wenn Du etwas mehr über deine Heim... Weiterlesen
Samstag, 08. April 2017 12:36
Zauberin
Das freut mich, lieber Klettermax! Und vielen Dank!
Mittwoch, 12. April 2017 11:03
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Der Weg der Mitte

Folgenden Beitrag schreibe ich mit Zustimmung der Frau, um die es hier geht. Vielen Dank für diese Erlaubnis!

Ich schreibe aus dem Gefühl heraus, dass es nicht nur ihr so geht, sondern die eine oder andere Mutter und vielleicht ja auch der eine oder andere Vater vor ähnlichen Herausforderungen steht.

Vor einiger Zeit hatte ich ein Gespräch mit einer Frau, die meine Meinung hören wollte. Es ging um sie und ihren inzwischen jugendlichen Sohn. Ich sagte ihr, ich hätte keine Kinder und wäre mir daher nicht sicher, ob ich die richtige Ansprechpartnerin für sie sei. Doch sie meinte, dass ich vielleicht gerade deswegen die Richtige sein könne.

So erzählte sie mir, dass sie ihren Sohn sehr tolerant erzogen habe. In fast alle Entscheidungen war er schon als kleines Kind mit einbezogen. Inzwischen, so sagte sie mir, wäre ihr klar, dass Kinder in so jungen Jahren auch mächtig überfordert sein können, wenn sie alles mitentscheiden sollen. Es ist gut, als Elternteil auch einfach mal kurz und klar die Richtung anzugeben.

Es ist wie es ist. Das ist die Vergangenheit und nicht mehr zu ändern. Und nun hat sie mit den Auswirkungen zu tun. Ihr Sohn ist es gewohnt, seine Entscheidungen selbst zu treffen und darin unterstützt zu werden. Er hat nicht gelernt, dass es Grenzen gibt bzw. seine Mutter welche setzt. Jetzt wollte er etwas tun, was ihr gar nicht gefällt und wollte ihre Zustimmung und Mithilfe. Sie war nun also in der Situation, dass sie nicht mehr umhin konnte, etwas zu tun, was sie seit vielen Jahren zu vermeiden versuchte: Sie musste "Nein" zu ihrem geliebten Sohn sagen.

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Von alten Jungfern, neuen Singles und der großen Liebe

51hmDjSdHILWo sind Mr. Right und Lady Perfect? Offensichtlich halten sie sich gut versteckt, denn die Welt ist voll von Männern und Frauen, die nach ihnen suchen. Doch die Wahrheit ist: Mr. Right und Lady Perfect sind eine Erfindung der Dichter. Und auch wenn wir das alles schon längst ahnen, hält es uns nicht davon ab, weiter den idealen Partner zu suchen. Und das kann zu einem wahren Abenteuer werden. Aber vielleicht hilft uns ja auch ein Blick in die Vergangenheit, denn die Suche nach dem Traumpartner ist keineswegs eine Erscheinung unserer heutigen Zeit. Nur die Vorstellung davon hat sich im Laufe der Zeit geändert.


Annegret Braun nimmt den Leser mit auf einen bunten Streifzug durch die Geschichte und die verschiedensten Aspekte der Partnersuche – von der Brautschau bis zum Online-Dating – und erzählt amüsante, tragische, berührende Geschichten. Und gerade diese vielen unterschiedlichen Geschichten zeigen, wie viele Wege es gibt, den Mann oder die Frau fürs Leben zu finden.

Über die Autorin:

Annegret Braun ist promovierte Kulturwissenschaftlerin. Sie lehrt Volkskunde/Europäische Ethnologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Als Projektleiterin der Geschichtswerkstatt im Landkreis Dachau forscht und schreibt sie über Nachkriegsgeschichte und konzipiert Ausstellungen dazu. Nebenbei wird sie für zahlreiche Zeitungen (z.B. Süddeutsche Zeitung) für Artikel zum Thema Alltagsbräuche, Glück und Frauen gebucht.

Hier geht es zum Buch

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Happy Valentines Day!!

 

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Einfach mal da sein...

Einfach mal da sein...

Wie wichtig doch Liebe und "da sein" in der Familie ist... ♥

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Stressfreies Weihnachten

Stressfreies Weihnachten

Eigentlich ist Weihnachten eine feine Sache, ob man christlich ist oder nicht. Ich zumindest freue mich mindestens das halbe Jahr auf die Weihnachtszeit – auf Kekse, Musik, funkelnde Lichter, den Duft von Zimt und Orangen und natürlich auf jede Menge Festtagsessen. Wenn dann aber erst mal Dezember ist, habe ich kaum einen Moment, um die Feiertage richtig zu genießen.

Für alle, die eine Pause von Einkaufsstress, nervigen Verwandten und/oder Weihnachtsblues brauchen, habe ich ein paar Tipps zusammengesammelt.

Die Sache mit der Zeit

An Weihnachten kommt man selbst irgendwie meistens zu kurz. Ständig ist man zu spät, zu langsam, zu verpeilt – und dreht sich so im Zeit-Stress-Kreis. Auch, wenn du normalerweise kein großer Planer bist: Die Feiertage sollten eine grobe Struktur haben. Nimm dir Zeit für dich und plane ein paar Minuten mehr ein, zum Beispiel um dich für die nächste Feier fertig zu machen.

Frühaufsteher können sich den Wecker eine halbe Stunde früher stellen und die Zeit genießen, bevor Telefon und Türklingel wie wild anfangen zu bimmeln. Nachtaktive machen einfach ab 21 Uhr das Handy aus und gehen den nächsten Tag schon mal im Kopf durch. Denn:

Vorbereitung ist die halbe Miete

Für Generve und Trübsal musst du gewappnet sein. Stelle dir selbst ein kleines Care-Paket mit einigen deiner Lieblingsdinge zusammen. In diese Kiste kannst du greifen, wenn dir gerade einfach alles zu viel wird. Hier ein paar Ideen zur Inspiration: mp3-Player mit Lieblingsliedern, Weihnachtsschokolade, DVDs zur Ablenkung, Kuschelpulli, Lieblingsduft.

Abstand nehmen

Ob du bei Freunden oder Familie einquartiert bist, Besuch bekommst oder auch die Feiertage alleine verbringst – irgendwann fällt einem immer die Decke auf den Kopf. Eine gute Gelegenheit zum Abbauen von Anspannung, ist ein gelegentlicher Spaziergang, zum Beispiel in den Wald. Entweder du nutzt die Gelegenheit für etwas Sport oder du genießt einfach die Einsamkeit und Natur um dich herum. Die frische Luft und Bewegung helfen gegen Kopfschmerzen und Anspannung. Du kannst den Ausflug mit kleinen Achtsamkeitsübungen versehen und dich ganz auf die Details um dich herum und deine eigene Atmung konzentrieren, oder du führst ein kleines Selbstgespräch.

Auch ein bisschen fluchen, schreien, heulen kann man in dieser Zeit gut unterbringen – aber lieber im Auto auf dem Weg zum Wald, damit man keine Tiere verstört.

Wenn es dir schwer fällt, einen Moment alleine gelassen zu werden, kannst du einfach einen Einkauf vorschieben und dabei „spontan“ einen kleinen Umweg machen.

Lass es raus

Wenn du keine Gelegenheit für Selbstgespräche hast, kannst du trotzdem miese Gedanken rauslassen. Schreibe in einem Notizbuch, deinem Handy oder Blog auf, was dir gerade durch den Kopf geht.

Nicht alles, was man schreibt, muss ein literarisches Meisterwerk für die Augen anderer sein. Hier geht es ganz um dich, deine Einträge können auch nur aus „Tante Agate, du bist echt die nervigste Planschkuh des Universums! HAU AB!“ bestehen. Allerdings solltest du dir genau überlegen, wo du deine geheimen Gedanken niederschreibst, damit Tante Agate sie nicht zufällig liest.

Sexy time

Sexuelle Betätigung produziert im Körper Endorphine, die vor allem in Stress-Situationen wie natürliche, kleine Antidepressiva wirken. Wenn gerade niemand zum Knutschen und Matratzensport verfügbar ist, heißt es eben: Selbst Hand anlegen, zum Wohle der Gesundheit.

Kleine Helfer der Natur

Alkohol ist eine beliebte Feel-Good-Droge an Weihnachten, aber Vorsicht: Durch die leeren Dopamin- und Serotoninspeicher nach übermäßigem Alkoholkonsum fühlt man sich am Tag danach noch deprimierter, als vorher. Also besser zu anderen Mitteln greifen, beispielsweise Schokolade mit hohem Kakaogehalt, Ginsengextrakt oder Melissetee.

Auch ätherische Öle können helfen, die Stimmung zu heben und zu beruhigen, zum Beispiel Lavendel oder Vanille (was man zur Weihnachtszeit ja praktischerweise an jeder Ecke schnuppern kann).

Fake it 'til you make it

Lächeln macht glücklich! Unsere Gesichtsausdrücke zeigen nicht nur, wie wir uns fühlen, sondern sie bestimmen auch unsere Emotionen. Wenn du ein paar Minuten am Tag lächelst (sogar ohne Grund), denkt sich dein Gehirn „Irgendwas scheint lustig zu sein, dann sind wir mal gut drauf“. Ein Aufkleber am Badspiegel, zum Beispiel ein kleiner Smiley, als Erinnerung kann nützlich sein, um dich an deinen kleinen Trick zu erinnern. Beginne den Tag mit einem Lächeln und schon wirkt alles halb so schlimm.

Was sind deine Tipps gegen miese Stimmung an den Feiertagen? Oder gehörst du etwa zu den wenigen Glücklichen, die Weihnachten von vorne bis hinten genießen? Lass mir doch einen Kommentar da, ich bin gespannt! :)

 

Bild: Kevin McShane „Freelancer Holiday Party“ via Flickr
Quellen: Praxisvita, Angst Auskunft, RD, Zeitjung, Scientific American

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continuum
Weihnachten geht gar nicht, allein schon aus ethisch-moralischen Gründen! Einer der größten Lügen unserer Gesellschaft. Ich kann n... Weiterlesen
Montag, 26. Dezember 2016 18:59
Jasmin von jaii
Da hat jemand nur ein Kohlestück vom Weihnachtsmann bekommen ... Weiterlesen
Mittwoch, 28. Dezember 2016 18:51
stephmary123
Hab ich gerne gelesen
Montag, 26. Dezember 2016 19:02
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