jaii! Blog

Der jaii!-Blog mit Themen rund um Spiritualität, Partnerschaft und Liebe. Viel Spaß beim Durchstöbern!

Wohnen im Tiny House - Perfekt für Singles?

Wohnen im Tiny House - Perfekt für Singles?


Tiny Houses werden als Wohnform in Deutschland immer beliebter. In Zeiten von überhöhten Immobilienpreisen und kaum bezahlbaren Wohnraum suchen viele Menschen nach alternativen Wohnenmöglichkeiten. 

Die Häuser in Kleinformat sind aufgrund ihrer Konstruktion sehr flexibel. Ähnlich wie ein Wohnwagen stehen sie auf Rädern und können somit leicht von A nach B transportiert werden. Im Vergleich zu einem Wohnwagen jedoch haben Tiny Houses ein wesentlich angenehmeres Raumklima: in der Regel sind sie auf Basis einer Holzkonstruktion gebaut und haben eine höhere Deckenhöhe als Wohnwagen. Bis zu 25 m² Platz auf zwei Ebenen kann es in einem Tiny House geben. Das hört sich erst einmal wenig an, ist aber in Anbetracht einer perfekten Raumaufteilung und idealen Staumöglichkeiten viel Platz.

Balast abwerfen - auf das wesentliche konzentrieren

Viele Menschen verspüren den Wunsch, den in unserer Gesellschaft gewachsenen Ballast und Verpflichtungen abzuwerfen. Sie sehen nicht mehr ein, z.B. einen Kredit für ein Hauskauf oder -bau auszugeben, der sie die nächsten 20-30 Jahre bindet. Normale Wohnunggrößen von 100-150 m² müssen zudem beheizt, in Stand und sauber gehalten werden. Dem ein oder anderen ist die Zeit zu kostbar, um die Lebenszeit damit zu verbringen, hohe Kredite ab zu zahlen oder Räume zu putzen, in denen sie sich relativ selten aufhalten. Der Trend zu Reduktion und Minimalismus lässt sich auf diesen gewachsenen, von der Gesellschaft gerne propagierten Balast zurückführen. Weniger Eigentum, weniger Größe, weniger Verpflichtungen bedeuten gleichzeitig auch mehr zeitliche, örtliche und finanzielle Freiheit. Tiny Houses bedienen perfekt diese Bedürfnisse. Sie erlauben ein „normales“, gemütliches Leben in den eigenen vier Wänden, ohne dass es finanziell zu stark belastet und zu viel Zeit raubt.

Die große Herausforderung: der Stellplatz

Ist die Idee geboren, in einem Tiny House leben zu wollen, ist die Anschaffung das geringste Problem. Es gibt inzwischen viele Anbieter, die Tiny Houses herstellen. Der Markt an gebrauchten Tanja Häusern wächst stetig. Die große Herausforderung besteht eher darin, einen passenden Stellplatz für sein Tiny House zu finden. Durch das deutsche Baurecht es ist nicht einfach, geeignetes Land hierfür zu finden. In bestehende Wohngebiete können diese nur bedingt aufgestellt werden, da die Art und Weise der Tiny Häuser nicht in die bestehenden Bebauungspläne passen. Die Städte und Bauämter haben größtenteils noch keine passenden Antworten für die Wünsche, Tiny Houses auf normale Baugrundstücke zu setzen. 

Leider kann man so ein Tiny House nicht ohne weiteres in den eigenen Garten stellen. Auch hierfür wird vom Bauamt eine Aufstellgenehmigung benötigt. Diese ist in vielen Wohngebieten leider nicht zu bekommen. Nun möchte man meinen, dass man in seinem Garten aufstellen kann, was man möchte. Sollte man jedoch einen Nachbarn haben, der die Idee nicht so gut findet, kann das Bauamt schneller vor der Haustüre stehen als einem lieb ist.

An manchen Orten entstehen kleine Tiny House Siedlungen, die perfekt für die Bedürfnisse von Tiny Houses eingerichtet sind. Hier gibt es passende Stellplätze mit Anschlüssen für Strom, Wasser und Abwasser. 

Leider sind viele dieser Tiny House Siedlungen an Orten, die relativ weit weg von größeren oder attraktiven Städten liegen. Das Bauland hier ist um einiges günstiger und auch die Bestimmungen und der „Good Will“ der Städte ist wesentlich höher, hat aber den Nachteil, dass man längere Anfahrtswege in Kauf nehmen muss.

Wo ein Wille, da ein Weg

Auch Campingplätze öffnen sich den Trends der Tiny Houses. Leider verbieten einige Campingplätze das aufstellen, da sie wesentlich höher sind als klassische Wohnwagen. Zudem ist die Anmeldung des ersten Wohnsitzes auf einem Campingplatz in der Regel nicht möglich. Das bedeutet zwar nicht, dass man auf diesem Platz nicht dauerhaft in seinem Tiny House leben kann (Ganzjahres-Campingplätze), jedoch erlaubt es einen nicht, zum Beispiel ein Briefkasten für die eigene Post auf zu hängen. Für den ersten Wohnsitz oder die offizielle Meldeadresse braucht es dann einen anderen Ort. Manche melden diese bei den eigenen Eltern an oder machen kurzerhand eine WG mit Freunden auf.

Tiny Houses sind daher perfekt für Singles oder Paare: die Raumgröße ist ideal, und die Finanzierung solcher einen Wohnraums ist auch alleine gut zu stemmen. Hinzu kommt die große Flexibilität. Steht ein Jobwechsel an, kann man mit seinen Tiny House an den neuen Arbeitsort wechseln. Wenn die Bewegung der Tiny House-Begeisterten weiter wächst wie bisher, wird es in absehbarer Zukunft überall in Deutschland Tiny House Siedlungen geben, in denen man sich für einen kurzen oder langen Zeitraum einmieten kann.

Wir haben hier eine kleine Liste mit Tiny House Siedlungen oder Aufstellmöglichkeiten zusammengestellt. Du kannst gerne in den Kommentaren weiteren Plätze nennen. 

Stellplätze für Tiny Houses, Bauwagen o.ä. in Deutschland

Das erste Tiny House Village in Deutschland
https://www.tinyhousevillage.de/

Ein Projekt, das in der Entstehung ist
https://tinyhousepark.de/

Ein weiteres Projekt in Planung
http://tiny-house-rheinau.de

Die Tiny House University in Berlin
http://bauhauscampus.org/#tinyhouses

Stellplätze im Bergischen Land nahe Köln
https://www.helios-fsg.de

Ein inspirierender Ort in Berlin Wandlitz
https://www.facebook.com/groups/tinyhousecommunityberlin

Max Green lebt in einem Tiny House und berichtet darüber
http://maxgreen.info

Die Youtuberin Tessa hat ihr eigenes Tiny House gebaut
https://www.youtube.com/watch?v=0xweFUZHz0U

Eine Karte mit möglichen Stellplätze
https://info526885.wixsite.com/tinyhouse-stellplatz

 

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gem1amefarbe
Dem Vorkommentierer kann ich mich nur anschließen, Bedankt auch dafür, und füge hinzug: An Preussens Gedankengut wandelt sich nich... Weiterlesen
Donnerstag, 15. August 2019 15:49
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Updates bei jaii!

kimson-doan-37947-unsplash

Viele von euch werden es bemerkt haben: systembedingt finden gerade einige Updates bei jaii! statt.

Wir nutzen die Gelegenheit, um bestehende Features zu verbessern und an Neuerungen zu arbeiten. Hierzu noch einmal ein großes Dankeschön an jeden in der Community, der uns Feedback schickt/geschickt hat – wir freuen uns immer sehr über eure Hinweise und Anregungen!

Besonders häufig werden die (erweiterte) Suchfunktion sowie bessere Möglichkeiten zur Partnersuche erfragt. jaii! ist immerhin eine Kennenlern-Community – die Kontaktaufnahme soll also leichter werden. Pünktlich zum nahenden Frühling haben wir einige große Arbeiten abgeschlossen.

Die wichtigsten Updates im Überblick:

  • Die Umkreissuche funktioniert wieder einwandfrei
  • Das Private Nachrichten-System wurde überarbeitet und bietet jetzt Funktionen zum Sortieren und Anhänge verschicken sowie einen Melde-Button für unangebrachte Nachrichten
  • Wir haben wieder eine Matching-App! Hier könnt ihr anklicken, welches Mitglied ihr gerne näher kennenlernen – oder mit wem ihr am liebsten direkt auf Tuchfühlung gehen würdet. Dieses Feature befindet sich noch in der Entwicklung, kann also noch Fehler enthalten.
    Ihr findet das Feature oben im Menü unter „Matching App BETA“

Damit die Umkreissuche (klassisch und in der Matching-App) richtig funktioniert, müsst ihr eure Ortsangaben aktualisieren. Ihr findet sie im Profil unter „Ort“.

Um uns auf diese wichtigen Features konzentrieren zu können, müssen wir leider auf einen alt-eingesessenen Teil von jaii! verzichten: Das Forum wird zum 15. März 2019 abgeschaltet. Bis dahin habt ihr die Möglichkeit, eure Beiträge auf euren Rechnern zu sichern. Zum Austausch über unterschiedlichste Themen bleiben der Chat und die User-Blogs bestehen.

Liebe Grüße und viel Spaß mit den neuen jaii!-Funktionen
Michael & Jasmin 

Foto: Kimson Doan via Unsplash

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outofsamsara
Nur noch Spams Ich finde es erschreckend, daß seit ein paar Monaten und insbesondere in den letzten Wochen 100% der Nachrichten, ... Weiterlesen
Dienstag, 16. Juli 2019 14:21
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7 Valentinstags-Aktivitäten mit Kennenlernpotential

dennis-flinsenberg-125579-unsplash

Der Valentinstag bietet Liebenden jedes Jahr die Möglichkeit, einander mit Kommerz und Schmalz ihre Gefühle auszudrücken. Auch, wenn man davon eigentlich wenig begeistert ist, kann einen dieser Tag als Single schon mal runterziehen. Aber warum nicht die Gelegenheit nutzen und daraus etwas Neues und Positives machen? Möglichkeiten, neue Menschen kennenzulernen, lauern schließlich überall!

In Finnland z.B. ist der Tag, der in vielen anderen Ländern Blumenhändler in Schnappatmung verfallen lässt, der „Tag der Freundschaft“. So bekommen auch Freunde, Verwandte, einfach liebe Menschen einen netten Satz, eine Aufmerksamkeit. Davon inspiriert haben wir einige Möglichkeiten gefunden, die Dir helfen, Valentinskitsch zu überwinden und dabei neue Menschen kennenzulernen.

Valentinstag mal anders - 7 Tipps und Inspirationen für eine bessere Welt

Liebe spenden? Anderen Helfen? Etwas fürs Klima tun? Wir haben die richtige Inspirationen mit Kennenlernpotential!

Ein Tier adoptieren
Die Adoption eines Tieres muss gut überlegt sein. Ob Hund, Katz oder Maus, es bringt niemandem etwas, wenn die Umstände nicht passen und alles überstürzt wird. Nach einem Gespräch mit Mitbewohnern, Partnern und Freunden steht fest, ob das Tier genug Auslauf bekommt und ob mal jemand mit der Pflege einspringen kann. Dein Tierheim in der Nähe kann bei Fragen weiterhelfen. Mit einem vierbeinigen Begleiter hast Du einen guten Eisbrecher an deiner Seite - sofern das Tier zufrieden und gesund ist!

Obdachlosen helfen
Ein warmes Getränk, ein 10-Euro-Schein oder eine Wolldecke/Winterjacke: Obdachlose haben es vor allem in den winterlichen Temperaturen schwer. Anstatt dass auf die wachsenden Zahlen eingegangen wird, werden sie meist von Behörden aus den Innenstädten vertrieben, um kein „unschönes Bild“ zu erzeugen. Tue heute etwas Gutes und spare Dir Gerede darüber, dass eventuelle Spenden bloß nicht für Alkohol ausgeben werden sollen.

Plogging
Valentinstag ist Ploggingtag! Ob allein, mit Freunden oder bei einem Facebook-Event: Jogge durch Parks und sammle Müll! Der Trend kam 2016 in Schweden auf und verbreitet sich zum Wohle der Natur in ganz Europa. Neben guten Laufschuhen und passender Kleidung sollte auf Gummihandschuhe und Greifer nicht verzichtet werden. Bei der Aktivität triffst du sicher interessierte Gesprächspartner, mit denen Du beim nächsten mal Joggen oder Recyclen gehen kannst.

Den Stromvertrag prüfen
Hand aufs Herz: nur wer die Lampe ausschaltet, schont die Natur wirklich. Schlimmer ist es allerdings, wenn der Stromvertrag mit Kontingenten aus Atom- oder Kohleenergie zusammengesetzt ist. Strom kommt zwar immer aus dem nächstgelegenen Kraftwerken – mit dem Signal, grünen Strom zu kaufen, werden allerdings zukünftige Planungen beeinflusst. Romantisch gedämmtes Licht soll mit grünem Strom nicht nur zum Valentinstag wärmer strahlen.

Mit Fremden reden
Sprich einen Fremden an und frage Menschen auf der Straße, wie es ihnen geht. Der kurze Plausch wird überraschende Ergebnisse zeigen und Sie positiv stimmen. Wähle für die Annäherungsversuche öffentliche Plätze. Nur Mut! Vielleicht ist ja auch ein ganz besonderer Mensch dabei, schließlich trifft man Partner nicht nur auf Dating-Apps!

Themenabend
Statt einfach nur einen Filmabend zu veranstalten, bietet der Themenabend zum Valentinstag eine Einheit aus Kostümen, Themenfilmen, Musik und Speisen. Natürlich dürfen auch Pärchen kommen – wenn sich diese am Valentinstag benehmen. Mit der Option, noch jemanden mitzubringen, wird der Themenabend zur Kennenlernrunde mit Potential für Schmetterlinge im Bauch.

Auf eine Demo gehen
Die Welt wird nicht besser, wenn wir es nicht selbst in die Hand nehmen. Auch am Valentinstag finden sich Demos in der Nähe und Ferne. Eine Zugfahrt gibt dem Demobesuch noch ein Roadtrip-Feeling. Auf der Demo findest Du sicher Menschen, mit denen Du einige Ansätze teilst, die bei einem Kaffee danach vertieft werden wollen.

Erlebnisse schaffen es in die Zukunft, Blumen nicht

Viele Studien haben bewiesen, dass materielle Geschenke schnell in Vergessenheit geraten. Das neue paar Schuhe oder Kopfhörer wird nach kurzer Zeit als normal wahrgenommen. Erlebnisse schaffen es dagegen, lange für Freude zu sorgen, ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern und den Valentinstag unsterblich werden zu lassen... Ob allein, mit Freunden oder Partner.

Wenn Du nicht auf den Zufall vertrauen möchtest, findest Du auf Treffen aus unserem Veranstaltungskalender sicher schnell neue Bekanntschaften und vielleicht auch Mr. oder Ms. Right.

Foto: Dennis Flinsenberg via Unsplash

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Neue Zeiten – neue Liebe?

christiana-rivers-258740-unsplash

(Dies ist ein Gastbeitrag von Atsirc.)

Ja, unbedingt! Die Liebe muss neu werden! Anders. Ganz anders. So empfindet Carla, als sie ihre ersten Erfahrungen im Internet-Dating macht. Sie trägt ein sehr hohes Ideal der Liebe in sich, und nun erlebt sie so viele Liebessucher, die eigentlich etwas haben wollen. Die Bedingungen stellen. „Das macht die Liebe klein!“, empört sich Carla. „Liebe ist kein Handel! Liebe ist…“

Ja, was?

Liebe ist Liebe.

Sie ist nicht groß, sie ist nicht klein. Und es gibt keinen Moment, in dem sie nicht da ist, und keinen Ort, an dem sie nicht wohnt.

„Ach ja? Dann gibt es keine Lieblosigkeit? Keine Liebe, für die erst etwas erfüllt werden muss, damit sie gegeben wird? Es gibt keine…“

Stopp, Carla!

Die Liebe ist die Liebe.

Wir aber, wir haben unzählige Möglichkeiten, sie sichtbar und fühlbar zu machen und sie miteinander zu erleben.

Deshalb ist Liebe immer wieder neu und anders. Jeder, der schon einmal sein Herz verschenkt hat – und das tun wir alle, zuerst schenken wir es unseren Eltern – weiß, wie verschieden sich das jeweils anfühlen kann. Das Liebesgefühl kann sehr unterschiedlich sein. Nicht aber die Liebe. Durch jede Beziehung, durch jede liebevolle Regung werden andere Seiten von ihr, unserer inneren Harfe, gezupft und zum Klingen gebracht.

Wer schon einmal mit einem vollkommen offenen Herz in die Welt schauen durfte, der weiß, dass Liebe kein Gefühl ist, sondern weit mehr. Das Herz, unser innerster Wesenskern, unser „Organ“, mit dem wir aus der puren Liebe heraus schauen können, umarmt, was es sieht. Hüllt es ein in Verstehen. In Güte. In Barmherzigkeit. In Liebe.

Es ist ein anderer Teil von uns, nicht das Herz, der in Dinge und Geschehen unterschiedliche Bedeutungen hineinsieht. Auch in der Verliebtheit ist es jener andere Teil, der dem Objekt der Verliebtheit jene Bedeutung gibt, die in uns dann Liebesgefühle weckt.

Seit ich angefangen habe, mich selbst zu lieben, lerne ich die Liebe des Herzens mehr und mehr kennen. Weiß besser und besser, dass ich Liebe nicht bekommen kann. Ich kann sie auch nicht geben. Aber ich kann sie durch Liebestaten und Liebesgesten sichtbar und fühlbar werden lassen. Liebe IST. Wenn ich mein Herz öffne, kann ich sie spüren, erleben, erfahren. Wenn ich sie teile, wird sie mehr und noch mehr fühlbar und sichtbar. Nur eins kann ich nicht: sie haben. Wie soll das gehen?

Die Liebe ist schon mein!

Für mich ist es wie beim Atmen. Ich atme immerzu und ohne, dass es mir überhaupt auffällt. Aber ich kann auch so atmen, dass ich die Luft schmecke. Ich meine damit neben dem Geruch auch die Schwere oder Leichtigkeit, die Feuchte oder Trockenheit, die Bewegung oder Stille, die Wärme oder Kälte, all diese Eigenschaften der Luft Atemzug für Atemzug wahrzunehmen. In jede meiner Zellen aufzunehmen. Sie begreifen und spüren lassen, dass sie viel mehr als Sauerstoff tanken. Auch all das, was jenseits der Wahrnehmungsmöglichkeit meiner Sinne ist. Eins davon ist das Staunen, das wahrnimmt, welch ein Wunder es ist, dass Luft überhaupt IST!

Wenn ich ihrer auf diese Weise gewahr werde, ist die Luft plötzlich „da“. So, genauso, das glaube ich zutiefst, ist es auch mit der Liebe.

Ich glaube, dass viele von uns, die sich auf den Weg gemacht haben zu sich selbst, in ihr Herz, zu Gott – wie immer wir es jeweils nennen – eine große Intention haben: Die Liebe zu schmecken.

Das ist das Besondere an diesen jetzigen neuen Zeiten. Wer wie ich die Hippiezeit miterlebt hat, weiß sehr gut, wie sich ein solcher Neubeginn anfühlt und wie er den Einzelnen und das Gesamtgeschehen aufwühlt. Wir haben damals viel von der Liebe gesprochen. Wollten sie befreien – was ja zu allen Zeiten kein schlechtes Vorhaben ist. Manche Neubeginne sind wie schäumende Wogen und müssen erst mal über alles hinweg walzen, was sie erneuern wollen. Der Spruch „Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment“ mag als ein Beispiel dienen. Doch jeder Neubeginn, der geboren wird, ist schon schwanger mit dem nächsten.

Jetzt wächst das Kind jener Epoche heran. Ist alt genug, sich selbst als neue Zeit zu sehen. Ist weder laut noch extrovertiert. Es schaut nach innen. Es muss wie seine Vorgänger viel Altes hinter sich lassen. Es tut dies jedoch eher, indem es das Neue ansteuert, anstatt das Alte zu bekämpfen. Es muss sich ja auch nicht mehr so sehr wehren, der Weg ist ein wenig geglättet.

Ich habe meinen Fokus absichtlich auf eine bestimmte Facette der „neuen Zeit“ gestellt. Ich schaue dahin, wo ich teilen kann, indem ich meins mit dazugebe. Denn manches wird vom Teilen mehr und immer mehr. So wie Wissen, wie Zuversicht, wie Hoffnung, wie Verbundenheit. Sie alle sind Kinder der Liebe.

Die Kinder der Angst wie Eifersucht, Habenwollen, Neid könnten nun eigentlich gerne in Rente gehen, oder? Nur brauchen sie dazu ein Heim, wo sie sich wohlfühlen und zur Ruhe kommen können. Das gibt es schon. Es heißt Herz. Wenn ich meine Eifersucht, mein Habenwollen, meinen Neid anschaue, statt mich abzuwenden wie von ungeliebten Kindern, wenn ich verstehe, wodurch sie überhaupt in mir entstanden sind, geht die Herztür auf. Der Türöffner ist das Mitgefühl. Es sind immer Dinge gewesen, die mir Angst oder Schmerz oder beides gemacht haben, durch die sie entstanden sind. Ich habe gelitten und ich war allein damit. Heute bin ich nicht mehr allein, denn ich bin erwachsen. Mir ist die Fähigkeit erwachsen, mich selbst mit meinem Mitgefühl zu umarmen, mich und jedes dieser Gefühle, die schmerzhaft sind. Mitgefühl bedeutet, zu wagen, sie zu fühlen. Fühlen statt wegschicken. Dann können sie sich wandeln und nach und nach umziehen in ihr neues Heim.

Dies ist für mich Selbstliebe, mit der alle Liebesfähigkeit beginnt.

Das lernt man nicht in der Schule. Ich hatte das Glück, wunderbare Lehrer zu treffen, und manch kostbares Buch ist mir in die Hände gekommen. All das hat mich reich gemacht, und ich werde immer noch reicher. Gar nicht, weil ich das will, sondern weil ich so gern teile. Besonders liebe ich es, schreibend zu teilen. Den Weg eines anderen in einer Geschichte oder einem Roman mitgehen zu dürfen, heißt für mich, die zahllosen Edelsteine und Diamanten, die trotz der Verirrungen, die dieser Weg haben mag, immerzu am Wegesrand aufblitzen, mit ihm zusammen finden zu dürfen. Jedenfalls, wenn er sich bückt und sie aufhebt. Dann werde ich mit ihm beschenkt. Das geht mir beim Lesen so, das geht mir beim Schreiben so.

Meine Protagonistin hat sich gebückt, wieder und wieder. Sie ist jene Carla von oben und lebt in meinem neuen Roman „Mein ist die Liebe“, den ich hier vorstellen darf. Carla trägt eine unbändige Sehnsucht nach der Liebe des Herzens in sich. Sie hat sie erlebt, wenn auch nur für Augenblicke, und sie will nicht mehr davon lassen. So ist sie schon von vornherein verzweifelt, als sie auf jener Dating-Plattform (die „normaler“ ist als jaii!!) als erstes mitbekommt, dass man dort aufgefordert wird, zahllose Bedingungen zu stellen. Der Liebe! Ihr, die man selbst doch gern als bedingungslos empfangen möchte!

Ihre Empörung und ihr Schmerz hierüber treiben Carla voran. Sie beschließt, einen Roman zu schreiben, in dem sie zeigt, dass die Liebe des Herzens in einer Atmosphäre voller Forderungen, voller Absolutheitsansprüche und dahinter verborgener, nicht angenommener Ängste nicht gedeihen kann. Sie macht sich auf den Weg in eine funkelnde Reihe von Abenteuern. Bekommt die Story, die sie sucht. Denkt schon, sie könne beweisen, wie es eben nicht geht, wie man nämlich der Liebe des Herzens alle Türen und Fenster vor der Nase zuschlägt.

Und dann beweist die Liebe ihr etwas…

Eine Leserin sagte zu meinem Roman: Endlich eine Romanfigur, die denkt, wie ich denke, eine Autorin, die schreibt, wie ich schreiben würde. Sie hat eine sehr schöne und innige Zeit mit dem Lesen verbracht – nur leider kurz, denn nach einer Nacht war sie durch. Ich wünsche dem Buch und den Lesern, denen es wohltut, dass sie einander finden mögen. Mit diesem Segen schicke ich es nun in sein eigenes Leben.

Wenn ihr mehr wissen wollt: Christa-Eckert.org

 

Foto: Christiana Rivers via Unsplash

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Partnersuche spiri-style

pablo-heimplatz-317359-unsplash

Bei der Partnersuche entscheidet nicht nur das Aussehen. Der Charakter, die Interessen und nicht zuletzt die Weltanschauung des Gegenübers sind wichtige Eigenschaften, um wirklich einen Seelenverwandten zu finden.

Spiritualität – der Herz-Faktor

Haben spirituelle Interessen einen Wert bei der Partnersuche? Wir sagen eindeutig ja! Ob eine klassische Glaubensrichtung wie Christentum, Hinduismus, Buddhismus, Judentum oder Islam, oder individuelle Vorstellungen: Wohin deine Seele dich führt, gibt auch deiner Partnersuche die richtige Richtung. Manchmal schlagen die Herzen in perfektem Gleichklang, oder das Yin und Yang zieht dich an und du suchst jemanden, der dich herausfordert.

Spiritualität als wichtiger Lebensmittelpunkt

Während manche Menschen auf dem Papier an eine Konfession gebunden sind, sind andere vom Herzen mit ihrem individuellen Glauben eins. Vielleicht gehörst auch du zu den Menschen, die ihre Spiritualität praktizieren und mit Herzblut leben. Diese Verbundenheit zu einer Glaubensrichtung ist etwas unglaublich Schönes und Tiefgreifendes, das Aufmerksamkeit verdient hat. Du solltest auch in einer Beziehung an deiner Spiritualität festhalten und sie ausleben, ja – neue Ebenen erreichen können.

Woran glaubst Du? Schreib es in Dein Profil!

Du schaust gerne über den Tellerrand? Das finden wir super! Bei der Partnersuche wollen wir dir helfen, leichter Leute auf deiner Welle zu finden. Dein Profil gibt dir genügend Raum, um deiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Beschreibe Deine Art zu leben. Vielleicht gehst Du ja regelmäßig zu Tantra-Workshops, meditierst, betreibst Yoga oder planst vielleicht sogar eine Wallfahrt-Reise? Beschreibe deine Interessen so genau wie möglich, damit deine neue Herzensbegegnung dich schneller finden kann!

Suchen und Finden

Beim Stöbern durch die Profile kannst du dich durchklicken, neue Leute entdecken und unvoreingenommen eintauchen. Eine andere Option bietet dir die jaii!-Suchfunktion – hier kannst du nach allen Details im Profil suchen und konkret Leute anschreiben, die dein Interesse wecken. Ein Profil hat wenige Infos hinterlegt? Scheue dich nicht davor, nachzufragen. Vielleicht ist ja genau er oder sie dein Seelenverwandter fürs Leben und einfach ein bisschen schüchtern, was das Profil angeht.

Und sollte es einmal nicht für die Liebe des Lebens ausreichen, ist das auch nicht schlimm. Ganz im Gegenteil! Bei jaii! kannst Du nicht nur nach dem Partner fürs Leben suchen, sondern ebenso nach netten Bekanntschaften und neuen Freundschaften.

Foto: Pablo Heimplatz auf Unsplash

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Nina
Meiner Meinung nach ist echte Spiritualität ein essenzieller Kernfaktor in einer Beziehung geworden. Ich bin sehr froh dass sich d... Weiterlesen
Mittwoch, 14. August 2019 11:58
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Aus gegebenem Anlass: Zum Datenschutz

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Das Thema Datenschutz war bei jaii! schon immer besonders wichtig. Ihr vertraut uns eure Daten an, um die Funktionen von jaii! nutzen zu können – dieses Vertrauen wissen wir sehr zu schätzen.

Große "Datenkraken" wie Facebook, Google Street View, Apple & Co. haben in den letzten Jahren immer wieder eine Diskussion um die Datensicherheit in Deutschland entfacht und zurecht fragen wir uns als Online-User, welche unserer Daten im Internet vorhanden sind und welche nicht. Die Gesellschaft bewegt sich in Richtung gläserne Menschen und Unternehmen bekommen immer mehr Einblicke in unser öffentliches und privates Leben. 

Als Online-Plattform benötigt jaii! Daten, um zu funktionieren: Anders können wir nicht diesen wunderbaren Platz der Gemeinschaft und des Austauschs ins Leben rufen. Doch hierbei reduzieren wir uns auf das Wesentliche: Nutzername, Passwort, E-Mail-Adresse und Geburtsdatum reichen aus, um einen kostenlosen Account zu erstellen. Es steht euch frei, eure freiwilligen Profilfelder so zu befüllen, wie ihr möchtet.

Ihr könnt euch zu 100 % sicher sein, dass wir heute, in der Vergangenheit und in Zukunft niemals persönliche Daten von Euch (wie E-Mail, Vor- und Nachname oder Adressdaten) an Dritte (Unternehmen, Firmen usw.) weitergeben oder weitergegeben haben.

Die Idee hinter jaii! ist es, einen großen virtuellen Ort von spirituell denkenden Menschen zu erschaffen. Eure Daten und Bilder sind uns dabei heilig.

Unsere Datenschutzerklärung findet ihr hier. Bei Fragen könnt Ihr uns gerne eine Nachricht senden.

Herzliche Grüße
Michael und Jasmin


Quelle Bild: Blue Coat Photos "Secure Data - Cyber Security" via Flickrwww.bluecoat.com/

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Meditationstechniken für Anfänger: 15 einfache Tipps

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Eines der wichtigsten Dinge, die wir jemals im Leben lernen werden, ist die Meditation. Da es viele falsche Angaben zum Thema richtige Meditation oder Sitzpositionen gibt, haben wir uns entschieden, diese Meditationstechniken für Anfänger hier aufzuzeigen. Hier siehst du einen ultimativen Leitfaden mit 15 praktischen Tipps um mit der Meditation zu beginnen.

Wir haben alle an einem gewissen Punkt im Leben etwas Neues gelernt und wir mussten irgendwo anfangen, um es zu lernen. Das Gleiche gilt für die Meditation. Aber es gibt nichts Schöneres, als mit sich selbst in Frieden zu sein und in vollem Umfang zu leben. Obwohl es immer Raum für Verbesserungen geben wird, wirst du zumindest wissen, wo du dich mit unseren Meditationstechniken für Anfänger orientieren kannst.

Wenn du es praktizierst, wirst du mehr über deinen Verstand und die Befehle erfahren, die du mit deiner Handlung und deinem Verhalten mitgebracht hast. Wenn du ein Neuling bist, dann wirst du sehen, dass viele deiner Aktionen keine Wahl haben. Aber diese Meditationstechniken für Anfänger werden dir helfen, weise Entscheidungen zu treffen und deine Aufmerksamkeit dorthin zu lenken, wo du sie haben willst.

1. Am Anfang sind zwei Minuten genug.

Du denkst vielleicht, dass es einfach ist, völlig in die Meditation zu kommen, aber das ist es nicht! Während der ersten zwei Wochen solltest dunur zwei Minuten pro Tag meditieren und dann alle paar Tage langsam um eine Minute erhöhen, bis es am Ende des Monats bis zu 10 Minuten am Tag sind.

2. Mache die Meditation zu einer Morgenroutine.

Auch ein einfacher Tipp, oder? Also setze eine Erinnerung in deinem Smartphone und meditiere jeden Morgen für zwei Minuten.

3. Es gibt keinen “richtigen Weg”, es zu tun!

Mach dir keine Sorgen über Dinge wie die Wahl des besten Platzes zum Sitzen, welche Position zu verwenden oder was zu tragen. Finde einfach den bequemsten, ruhigsten Platz zum Sitzen – Bett, Sofa oder Stuhl.

4. Vergesse nicht, deine Gefühle zu bemerken.

Am Anfang jeder Meditationssitzung solltest du zuerst prüfen, wie sich dein Körper anfühlt und wie dein mentaler Zustand ist (ängstlich, beschäftigt oder müde). Wenn du deine Gefühle verstehst, akzeptiere sie und sei im Meditationsprozess mit dir in Frieden.

5. Zähle deine Atemzüge auf 10.

Atme durch die Nase und fühle den Atem durch deine Lungen. Zähle jeden Atemzug. Mach es einfach entspannt und langsam. Zähle bis 10. Beginne von vorne.

6. Der Geist wird wandern und das ist völlig in Ordnung.

Wenn dies geschieht, lächle einfach sanft und kehre zum Zählen zurück. Zu Beginn bist du vielleicht frustriert. Aber es ist alles in Ordnung und es wird ein wenig Anstrengung brauchen, um deinen Fokus dort zu halten, wo du ihn haben willst.

7. Stelle eine liebevolle Einstellung her.

Während der Meditationssitzung werden viele Gedanken und Gefühle entstehen. Versuche, sie nicht als Eindringlinge oder Feinde zu betrachten. Sei freundlich zu ihnen.

8. Du machst es nicht falsch.

Mach dir keine Sorgen darüber, wie du es machst. Wir haben uns alle Sorgen darüber gemacht und es ist sinnlos. Es gibt keine perfekte Art, es zu tun.

9. Solltest du dir Gedanken machen, den Geist zu befreien?

Den Geist zu befreien ist nicht das Ziel in der Meditation, auch wenn es manchmal passieren könnte. Du kannst deine Gedanken nicht stoppen und deine Gedanken zu 100% klären. Unsere Gehirne sind wie Produktionslinien für Ideen; Sie sind 24/7 aktiv.

Stattdessen konzentriere dich auf die Übung. Wenn ein Gedanke entsteht, solltest du deine Aufmerksamkeit zum Beispiel auf deine Atmung richten.

(Füge nach den ersten Wochen 10 oder mehr Schritte hinzu. Dieser Leitfaden ist für Anfänger, also erwarten wir nicht, dass du in der ersten Woche alle Schritte machst.

10. Lerne dich selbst kennen.

Meditation fokussiert nicht nur Aufmerksamkeit. Meditation bedeutet mehr zu lernen, was in deinem Kopf ist.

Beobachte einfach die “Handlungen” deines Geistes während des Meditationsprozesses und du wirst überrascht sein, wie viel du über dich selbst erfahren wirst.

11. Dein bester Freund bist du selbst.

Werde dein eigener bester Freund. Lerne, dich selbst mehr zu schätzen, lächle und gebe dir selbst Liebe statt nur Kritik.

12. Beginne, das Licht, die Geräusche und die Energie um dich herum wahrzunehmen.

Während du dich vielleicht nur auf einen Punkt konzentriert hast, sieh dir das Licht um dich herum an – sonst nichts – nur das Licht. Dann an einem anderen Tag, höre den Klängen zu, und an einem anderen Tag, fühle die Energie in dem Raum um dich herum.

13. Überall ist der perfekte Ort für Meditation.

Ob im Bus oder Flugzeug oder auf einer Bank im Park, jeder Ort ist ein guter Ort, um zu meditieren.

14. Wenn du möchtest, kannst du auch geführte Meditation versuchen.

Viele von uns verwenden geführte Meditation, also ist es vollkommen in Ordnung, dass du es versuchst.

15. Lächle nach der Meditation.

Das solltest du am Ende tun und dir Wertschätzung schenken. Und sei dankbar für die Zeit, die du mit dir verbracht hast. Auf diese Weise zeigst du dir, dass du es wert bist.

Während Meditation nicht immer ruhig und friedlich ist, empfehlen wir, sie zu praktizieren. Diese Meditationstechniken für Anfänger werden dir sehr helfen! Setze das als Ziel für dich selbst. Lass Stress und Angst los. Lerne Meditation und verändere dein Leben!

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Studie zeigt die heilende Kraft von Berührungen

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Wir alle haben davon gehört, dass eine bloße Berührung besser heilen kann als die meisten Medikamente. Es gab unzählige Fälle, in denen die Berührung eines geliebten Menschen selbst die chronischsten Schmerzen geheilt hat. Keiner dieser Vorfälle wurde jedoch früher von wissenschaftlichen Studien unterstützt und projizierte diese Vorfälle eher auf Fabeln als auf Wahrheiten.

Mit der Zeit wurden viele Studien durchgeführt, um diese Theorie zu ermitteln. Nach verschiedenen Studien, die von verschiedenen Forschern weltweit durchgeführt wurden, wurde festgestellt, dass Berührungen nicht nur den Stress senken, sondern auch das Immunsystem stärken. Es wurde gefunden, um in der Wundheilung, in der Angst und in verringerndem Schmerz vorteilhaft zu sein. Durch die Verwendung der Theorie des Geistes über die Materie haben die Wissenschaftler versucht, die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers zu verbessern, ohne irgendwelche Medikamente zu verwenden.

Psychischer Stress behindert die meisten unserer Körperfunktionen und macht es so schwieriger für den Körper, sich selbst zu heilen. Dies ist, was die Verwendung von Touch-Therapie zu beseitigen versucht.

Eine aktuelle Studie von Forschern der University of Colorado Boulder und der israelischen Universität Haifa hat diese Tatsache wissenschaftlich untermauert. Ihre Studie zeigte, dass wenn die Liebenden Hände halten, ihre Atmungs- und Herzfrequenz synchron sind, was automatisch den Schmerz reduziert.

Das ist eine brillante Neuigkeit für die Ärzteschaft, denn wenn Ärzte diese Studie effizient anwenden könnten, würde dies dazu führen, dass viele Menschen süchtig machende Medikamente absetzen, die ihren Schmerz lindern sollen. Es ist ein allgemein genug Problem, das weltweit gefunden wird. Die süchtig machenden Komponenten vieler verschreibungspflichtiger oder freiverkäuflicher Medikamente führen dazu, dass der Patient versklavt wird, was die Situation verschlimmert, anstatt sie zu beheben.

Die Studie, die wir erwähnten, hatte diese Struktur:

  • Pavel Goldstein, ein Schmerzforscher an der Universität von Colorado Boulder, dessen Forschung sich auf die Untersuchung von Schmerzkommunikation unter Verwendung von physiologischen und verhaltensorientierten Instrumenten konzentriert, führte diese Studie durch.
  • 22 Paare wurden in ein Kreissaal-Szenario gebracht und einer Reihe von Tests unterzogen. Die Frauen wurden leichten Hitzeschmerzen ausgesetzt, während die Männer zwischen bestimmten Handlungen wechseln sollten.
  • Die verschiedenen Gruppen saßen zusammen, hielten sich an den Händen, saßen zusammen, ohne sich an den Händen zu halten, und saßen in getrennten Räumen.
  • Ohne Schmerzen wurden Herzfrequenz und Atmung des Paares synchronisiert, auch wenn sie zusammensaßen. Die Synchronisation wurde jedoch beendet, als der Schmerz verabreicht wurde. Interessanterweise, als das Paar ihre Hände während dessen hielten, verringerte sich der Schmerz marginal.

Die Idee für diese Fallstudie kam Goldstein während er Zeuge war, wie seine Frau gebar. Er bemerkte, dass es ihr half, ihre Schmerzen zu lindern, wenn er die Hände seiner Frau hielt. Er theoretisierte, dass diese Berührung Empathie vermittelt, eine Handlung, die sich als Schmerzmittel verhält.

Laut Goldstein ist er zuversichtlich, dass mit der Weiterentwicklung der Forschung, Methoden zur Behandlung von Patienten ohne süchtige Medikamente entstehen werden, die ein Hindernis darstellen.

Goldstein hat einen B.A. in Statistik und Psychologie, ein Master in Biostatistik, und ein Ph.D. in Psychologie und Neurowissenschaften an der Universität Haifa (Israel). Die Studie in der Diskussion wurde auch in Israel durchgeführt und wurde in die Zeitschrift Scientific Reports aufgenommen.

Referenzen: www.independent.co.uk, www.researchgate.net
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Quelle: Erhöhtes Bewusstsein

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Frohe Weihnachten von jaii!

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Entspannte Feiertage mit viel gutem Essen, schöner Musik und lieben Menschen wünscht euch von Herzen

euer Team von jaii!

Bild: A_Peach / Wishing you all a merry Christmas and wonderful holidays! via Flickr

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3 kurze Zen-Geschichten die dir die 3 größten Lektionen der Existenz enthüllen

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Zen-Geschichten sind oft kurz, aber voller Scharfsinnigkeit und Weisheit. Sie sind ein großer Teil dessen, was diese Tradition interessant und unwiderstehlich macht.

Durch solche Geschichten sehen wir einen anderen Blickwinkel, eine andere Sichtweise und eine andere Welt, von der wir nie wussten, dass sie existiert.

Lese weiter und staune, wie diese 3 kurzen Zen-Geschichten aus der Tiefe sprechen…

3 KURZE ZEN-GESCHICHTEN:

1. Nichts ist dauerhaft, alles verändert sich.

“Suzuki Roshi, ich habe Ihre Vorlesungen seit Jahren angehört”, sagte ein Student während der Frage- und Antwortzeit nach einem Vortrag, “aber ich verstehe es einfach nicht. Könnten Sie es bitte nur kurz zusammenfassen? Kann man den Buddhismus auf einen Satz reduzieren? “

Alle lachten. Suzuki lachte.

“Alles verändert sich”, sagte er und fragte dann nach einer anderen Frage.

Lebenslektion:

Die wachsende Pflanze, der sterbende Baum, die wechselnden Jahreszeiten, das heranwachsende Kind, der alternde Mann, alles verändert sich mit jedem Ticken der Uhr.

Unser bloßes Auge konnte es nicht sehen, aber alles um uns herum verändert sich ständig.

Das Leiden kommt, wenn wir diese Realität nicht erfassen, besonders wenn wir uns an eine bestimmte Sache oder Vorstellung halten.

Um ein friedliches Leben zu führen müssen wir alles akzeptieren, wie es ist, in einem unendlichen Zustand des Werdens.

2. Alles ist ein Punkt der Wahrnehmung.

Es war einmal ein alter Bauer, der seit vielen Jahren für seine Ernte gearbeitet hatte. Eines Tages lief sein Pferd weg. Nachdem auch die anderen die Nachricht gehört hatten, kamen seine Nachbarn zu Besuch. “So ein Pech”, sagten sie mitfühlend.

“Vielleicht”, antwortete der Bauer.

Am nächsten Morgen kehrte das Pferd zurück und brachte drei weitere wilde Pferde mit. “Wie wunderbar”, meinten die Nachbarn.

“Vielleicht”, antwortete der alte Mann.

Am folgenden Tag versuchte sein Sohn, eines der ungezähmten Pferde zu reiten, wurde herunter geworfen und brach sich das Bein. Die Nachbarn kamen wieder, um ihr Mitleid über sein Unglück auszudrücken.

“Vielleicht”, antwortete der Bauer.

Am nächsten Tag kam das Militär in das Dorf, um junge Männer in die Armee aufzunehmen. Als sie sahen, dass das Bein des Sohnes gebrochen war, gingen sie an ihm vorbei. Die Nachbarn beglückwünschten den Bauern, wie gut es doch ausgegangen sei.

“Vielleicht”, sagte der Bauer.

Lebenslektion:

Dinge geschehen aus einem Grund. “Gut” und “Schlecht”, “Positiv” und “Negativ” sind nur Konzepte des menschlichen Geistes, die durch die Wahrnehmung des Beobachters bestimmt werden.

Alles ist in einem ständigen Fluss. Es ist eine riesige Welle.

Niemand weiß wirklich, was die Zukunft bringt: gut oder schlecht, Glück oder Unglück.

Die Münze hat immer zwei Seiten. So auch das Leben.

3. Vor allem anderen, achte auf dich selbst.

Es war einmal ein Paar von Akrobaten. Der Lehrer war ein armer Witwer und die Schülerin war ein junges Mädchen namens Meda. Diese Akrobaten traten jeden Tag auf der Straße auf, um genug zu essen zu verdienen.

Ihre Aufführung bestand darin, dass der Lehrer eine hohe Bambusstange auf seinem Kopf balancierte, während das kleine Mädchen langsam nach oben kletterte. Einmal an der Spitze angekommen, blieb sie dort, während der Lehrer dem Boden entlangging.

Beide Darsteller mussten den kompletten Fokus und das Gleichgewicht wahren, um Verletzungen zu vermeiden und die Leistung zu vervollständigen. Eines Tages sagte der Lehrer zu der Schülerin:

»Hör zu Meda, ich werde dich beobachten und du wirst mich beobachten, damit wir uns gegenseitig helfen können, Konzentration und Gleichgewicht zu bewahren und einen Unfall zu vermeiden. Dann werden wir bestimmt genug verdienen, um zu essen.

Aber das kleine Mädchen war weise und antwortete: “Lieber Meister, ich denke, es wäre besser für jeden von uns, uns selbst zu beobachten. Sich um sich selbst kümmern bedeutet, sich um uns beide zu kümmern. Auf diese Weise bin ich mir sicher, dass wir Unfälle vermeiden und genug zum Essen verdienen werden.”

Lebenslektion:

Die Geschichte zeigt am besten, dass sich um andere zu kümmern darin besteht, auf sich selbst aufzupassen.

Indem du deinen Geist, deinen Verstand, deinen Körper und dein Herz pflegest und nährst, kannst du einen positiven Einfluss auf die Welt als Ganzes ausüben, indem du einfach existierst.

Unabhängig davon, wie du auf dich selbst aufpasst, profitieren andere stark von der Berührung deiner Gegenwart.

Quelle: Erhöhtes Bewusstsein
Autor: buddhaimonia

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