Wo gehöre ich hin?

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22 Apr 2018 21:00 - 22 Apr 2018 21:01 #52691 von CREATOR
Wo gehöre ich hin? wurde erstellt von CREATOR
in den ganzen gesprächen, ob reines bewusstsein oder gesetze oder wesenheiten, das viel belesene des einzelnen, frage ich mich ob man gewahr wird, wo man selbst geistig seelisch steht, im sinne einer wahrheit.
was will ich? will ich weiter inkarnieren? will ich woanders hin? oder was bestimmt genau das, was wir den weg nennen?
vielleich sollte man fragen: wo ist meine wahrheit, wo bin ich in gesetzen?
warum lese ich?
im grunde hat das mit bildung doch nichts zu tun. man will doch irgendwas ergründen.
kann ein belesener mehr wahrheit herausfinden als ein nicht belesener?
wo ist mein kern und wo stehe ich und wo gehöre ich hin?
das ist der kern meiner ganzen fragen. und einen kern hat jeder. nimmst du ihn wahr? weißt du wirklich, wer du bist?
na klar weiß ich wer ich bin. ich nehme mich so wahr und ich mache das und das, könnte von dir kommen.
sind das nicht eher konstrukte?
die kernfrage: wo gehöre ich hin, muss letztendlich auf eine wahrheit zulaufen.
hier wiederum: kann ich diese wahrheit wahrnehmen? das gefühl, ein impuls, ein kick.
der seelenkontakt!!!
hier möchte ich zur diskussion einladen!

grüße

creator
Letzte Änderung: 22 Apr 2018 21:01 von CREATOR. Begründung: Tippfehler

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22 Apr 2018 21:14 #52692 von Alkuin
Alkuin antwortete auf Wo gehöre ich hin?
es muss sich einfach "richtig" anfühlen und die Entscheidungen aus dem eigenen Zentrum kommen.
Dann ist es auch authentisch.
In welche spezielle Richtung, ob über Meditation, schamanische Reisen, religiöse Praktik, hermetisches Studium, oder einfach nur Gesang und Tanz - das ist eben dann der eigene Weg.

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22 Apr 2018 23:25 #52694 von DonLaruso
DonLaruso antwortete auf Wo gehöre ich hin?
Ich glaub selbst jemand der Nichts macht findet was raus. Obs nun mehr oder weniger ist kann ja keiner wirklich sagen. Oder soll ich sagen wo ich mich hingehörig sehe. Am besten find ich die Vorstellung das wir Götter sind, die Menschen sein wollten, weil Mensch sein ja spannend ist, in diesem Mikrokosmos mit Denken, riechen, Schmecken, mit vielen einzelnen Bruchteilen die da mit auf mich einwirken. Die Wesen testen ja alle möglichen Fähigkeiten. Zu lesen was andere so rausgefunden haben bringt ja nur was wenn dadurch meine Fähigkeiten verbessert werden oder sich entfalten. Ich glaub ich gehör nicht irgendwo hin und es gibt auch keinen Weg, es gibt Millionen und ich kann auch Querfeldein laufen.
Einen Weg zu finden setzt ja voraus innerlich ein Ziel zu haben. Ohne Ziel braucht es auch keinen Weg. Wenn ich was zu essen haben will find ich auch einen Weg.
Genauso ist es bei allem, am Anfang muss ich ja erstmal rausfinden was mein Ziel is.
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23 Apr 2018 11:23 #52698 von Angel7
Angel7 antwortete auf Wo gehöre ich hin?
Hallo Creator,

mir gefallen Deine Fragen, die ich als sehr essenziell wahrnehme.

Deine Fragen zielen auf unser wahres SEIN ab, das immer schon vorhanden ist, von dem wir uns jedoch durch unseren permanenten TUN-Modus abhalten und entfernen. Alles Lesen, alle Übungen und alles Wissen, so interessant dies auch sein mag, fügt dem, was wir in unserem Kern bereits sind, nichts hinzu.Es gibt auch nichts zu erreichen, da wir DAS bereits sind. Wie DonLaruso so schön beschreibt, sind wir göttliche Wesen, die menschliche Erfahrungen machen wollen. Doch haben wir durch unsere zahlreichen Verwicklungen, Verstrickungen und Identifikation mit dem Vergänglichen unsere wahre Seins-Qualität weitgehend aus den Augen verloren. Nicht umsonst sprechen wir von Ent-Wicklung.

Deine Frage "wer bin ich?" impliziert die Frage, womit Du Dich identifizierst. Wer ist der- oder dasjenige, das von "meinem" Körper, "meinen" Gedanken und "meinen" Gefühlen spricht? Was ich habe, kann ich nicht sein. Erich Fromm hat sich in seinem Klassiker "Haben oder Sein"mit diesem Thema bereits sehr intensiv auseinandergesetzt. Er zitiert darin u. a. Lao-tse "Der Weg zum Tun ist zu sein." und Meister Eckhart "Die Menschen sollten nicht so sehr bedenken, was sie tun sollen, sondern was sie sind." Ja, die meisten Menschen werden sich allerdings über all dies definieren: Beruf, Status, Bildung, Familie, Besitz, Aussehen......etc.

Aaron schreibt so schön "Du bist reines Bewusstsein"...... Wer kann mit solch einem Begriff schon etwas anfangen? Allein das Wort SEIN beinhaltet, dass hier der Verstand nicht gefragt ist. Doch in unserer Gesellschaft, in der dem Verstand und der Leistung absolute Priorität zugesprochen wird,werden Menschen von vielen müde belächelt, die sich von dem Verstandes- und Leistungsdenken mehr und mehr verabschieden und sich ihrer wahren Herkunft und ihres wahren Ursprungs immer mehr bewusst werden.

Hierzu fällt mir das Video von Anssi - einem jungen "Erwachten" ein, welches ich immer sehr gern heranziehe, weil für mich hiermit eine große Aussagekraft, Glaubwürdigkeit und Authentizität verbunden ist.
www.youtube.com/watch?v=K-EHmtLY21M
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23 Apr 2018 12:03 #52703 von CREATOR
CREATOR antwortete auf Wo gehöre ich hin?
das sind ja jede menge impulse die von euch kamen und jeder hat für sich einfach auch recht. ob über den weg das es sich "richtig" anfühlt, was für mich sehr elemental ist bis hin zu dem zustand, ich muss das ziel kennen.
ja menschen, einst viele aus dem grad der göttlichkeit ( andere wiederum nicht ) tauchen ein in inkarnationen und jeder steht woanders.
für mich gibt es sowas wie einen seelenplan, den man verfolgen sollte, wenn man ihn spürt. es ist wie eine führung im rotem faden, der aufzeigt, welchen weg man doch gehen sollte.
was haltet ihr davon?
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23 Apr 2018 12:28 #52705 von Alkuin
Alkuin antwortete auf Wo gehöre ich hin?
Wenn es keine Werbung für (d)eine eigene heilprakterische Arbeit ist - gerne.

Das ist der eigentlich Sinn einer spirituellen Entwicklung = den roten Faden finden - und gehen

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23 Apr 2018 15:10 #52707 von Angel7
Angel7 antwortete auf Wo gehöre ich hin?
Ja, absolut. Die Astrologie kann dabei auch eine große Hilfe sein. Doch kann sie uns die Selbsterforschung nicht abnehmen. Es geht darum, was sich in unserem Innersten als richtig und stimmig anfühlt. Dieses Gefühl finde ich in mir bestätigt, indem es mit Leichtigkeit und Freude verbunden ist. Wie es so schön heißt: Der kürzeste Weg zu Gott ist die Freude.

Wenn jeder seinem Lebensplan folgen könnte, was in unserer Kultur gar nicht so leicht herauszufinden ist, hätten wir paradiesische Zustände. Doch spätestens in der Schule werden wir in eine gegensätzliche Richtung gedrängt und dazu konditioniert, uns von äußeren Normen, Regeln und Vorgaben fremdbestimmen zu lassen. Welches Kind hat in der intensivsten Lernphase die Möglichkeit, seinen eigenen Interessen und Neigungen in vollem Umfang nachzugehen? Wohin das mündet, hat Continuum in seinem letzten Thema "Palantir schafft mit Axel Springer....." sehr deutlich dargestellt.

Für mich ist der Lebensplan wie ein großes Orchester, in dem jeder für ein einzelnes Instrument steht. Jeder Einzelne ist da auf seine Weise, mit seinem ganz bestimmten So-Sein und seinen ganz bestimmten Fähigkeiten gefragt und gleich wichtig. Nur auf diese Weise kann die große Symphonie - der Zusammenklang und die Harmonie des Lebens gespielt werden.

Ein schönes Beispiel dafür ist auch die Natur, in der alles benötigt wird .....das winzige Gänseblümchen ist nicht weniger wert als der größte Mammutbaum. Alles wird in diesem grandiosen Feuerwerk des Lebens gebraucht, hat gleiche Wertigkeit und Wichtigkeit.

Aus meiner eigenen Biografie kann ich berichten, dass ich sehr fremdbestimmt war, ich also alles andere als meinem Lebensplan gefolgt bin und daran erkrankte. Doch letztlich wurde mir dadurch auch eine massive Lektion erteilt, für die ich nachträglich sehr dankbar bin. Diese Lektion sass so tief, dass ich darüber ein umfangreiches Buch verfasst habe..... sozusagen als Erinnerung und Hommage. Seitdem ich selbst-bestimmt lebe, also ausschließlich die Liebe zu meinem Selbst - meinem göttlichen Kern - in Freude und Leichtigkeit lebe, erfreue ich mich guter Gesundheit und eines schönen Lebens.

Ich habe jedoch auch die Erfahrung gemacht, dass, sobald ich davon auch nur geringfügig abweiche, und meine Prioritäten von innen nach außen verlagere, ich dies sehr schnell unangenehm zu spüren bekomme. Wie schön, über solch ein inhärentes Korrektiv zu verfügen. Ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, dass die meisten Erkrankungen an diesem Mangel der Kenntnis und Umsetzung des eigenen Lebensplans wurzeln.

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23 Apr 2018 19:57 #52710 von CREATOR
CREATOR antwortete auf Wo gehöre ich hin?
alkuin, es ist keine heilpraktizierende arbeit, nein. meine diskussion ist ein anpieksen von: wo gehöre ich hin. das ist elemental. hier sind viele individuen die lesen oder der eine oder andere antworten. es ist auch eine sinnesfrage. angel hat es auf ihre weise sehr gut beschrieben. in den ganzen anderen diskusionen geht es um themen, die den einen oder anderen beschäftigen, auf seinen weg. aber, ist man sich dessen immer bewusst, genauso wie, dass das reine bewusstsein sich immer wieder verlieren kann, um mal aaron zu interpretieren.
ich möchte es auch so ausdrücken: ich weiß das es viele seelensformen gibt. das habe ich erforscht. und dieses seelensformen drüc ken sich hier spirituell aus. eine diskussion kann eine diskussion sein von vielen themen.
aber: wer bin ich selbst in der mitte meines seins und wo gehöre ich hin, in dem leben, was ich gerade lebe und erlebe.
wenn ich von mir selbst sage: ich bin fertig hier. ich spüre das und gehe in zukunft einen weg, der mich von der erde trennt, dann sage ich das, weil ich es weiß und spüre.
eine andere steht auf einer anderen stufe des seins und MUSS da und da noch lernen. der nächste hat wieder einen anderen status.
vielleicht sind genau das diese reibereien, die in diskussionen immer wieder auftauchen. den ein ego will recht haben, wenn das ego noch vorhanden ist.
wo gehöre ich hin ist für jeden einzelnen elemental und ich denke, oft geht dieser punkt im leben verloren, weil, man wird abgelenkt. auch der belesene kann abeglenkt werden.
es gibt nämlich das gefühl der falschheit. ich möchte nicht wissen, doch, möchte ich schon, wie oft wir von einer höheren instanz belogen worden sind. und das kann auf der erde sehr schnell passieren. wie schnell ist ein ego so groß und miemt ein gefühl, was echt ausschauen soll. so echt wie luzifer, der eine große zeit lang die erde im griff hatte und wir hier die nachwehen sehen von falschheit, materialismus und ego erleben. das ego ist natürliich keine höhere instanz. aber es ist raffiniert.
wie gut, das die seele wohl nicht lügt.

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23 Apr 2018 22:33 #52712 von Alkuin
Alkuin antwortete auf Wo gehöre ich hin?
Das müsste eigentlich spirituelles Allgemeinwissen sein - das jeder von seiner geistigen Biographie ( Wiederverkörperung) so geprägt ist, dass das Anschauen der gegenwärtigen Inkarnation nicht ausreicht.

Und diese Arbeit - des Finden des roten Fadens - kann nur die Seele selber tun. Über Biografiearbeit, astrologische Karmaforschung, magische Arbeit, oder auch durch eine klassische Einweihung.

Als ich im Buddhismus nicht weiterkam, hat mir mein tibetischer Lehrer sehr geholfen, indem er mich "wegschickte" - mir klarmachte, das meine Seele, mein spiritueller Lebensweg nach Europa gehört und in den hiesigen geistigen Strom und darüber bin ich ihm heute noch sehr dankbar.

Sprititualität geht über die Erfahrung und die Eigenwahrnehmung. (Dabei kann man sich allerdings auch viel Wissen aneignen - ohne ein Bücherwurm zu sein)

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23 Apr 2018 22:37 #52713 von Angel7
Angel7 antwortete auf Wo gehöre ich hin?
Creator. magst Du mal sagen, was Du mit dem Satz meinst: "Ich bin fertig hier, ich spüre das und gehe in Zukunft einen Weg, der mich von der Erde trennt..... "

Weiter schreibst Du: "wo gehöre ich hin ist für jeden einzelnen elementar und ich denke, oft geht dieser Punkt im Leben verloren, weil, man wird abgelenkt, auch der Belesene kann abgelenkt werden."

Ja, Mensch sein bedeutet Abgelenkt-Sein. Dadurch, dass wir als "Abhängige" in diese Welt geboren werden und wir darauf angewiesen sind, über die Außenwelt versorgt zu werden, bewegt sich unsere Aufmerksamkeit und Energie weitestgehend von uns selbst weg, um sich an der Umwelt zu orientieren. Wir bekommen von klein auf permanent gesagt, wie wir uns zu ver-halten haben, um ein nützliches Mitglied der Gesellschaft zu werden und verlieren auf diese Weise so unseren inneren Halt und unsere innere Anbindung. Entweder geschieht Sozialisation auf diese Weise oder wir lernen sowieso durch Nachahmung. So oft wird nach Vorbildern Ausschau gehalten, doch niemand - und sei er noch so "vorbildlich" kann für unseren eigenen Weg Maßstab sein.

Auf diese Weise stehen die Bedingungen, uns nach unserem inneren Auftrag bzw. Lebensplan zu orientieren nicht besonders gut. Ja, auch der Belesene kann abgelenkt werden. Gerade der Belesene, da er sich nach fremden Meinungen, Theorien, Konzepten, Praktiken ausrichtet, und seien diese noch so klug. Wir stopfen unseren Verstand mit angelesenem Wissen voll, identifizieren uns damit und vernachlässigen damit die uns innewohnende Weisheit und Herzensbildung. Ich war jahrelang auf diesem Trip. Sehr bezeichnend war die Aussage und Sorge meiner kleinen Tochter, als ich mein Studium begann, dass ich davon doch absehen solle, da ich sonst ganz "verbildet" würde. Ja, sie hatte noch ein ganz natürliches Gespür. Und Sokrates erklärte bereits, dass je mehr er wusste, umso mehr erkannte er, dass er im Grunde nichts wusste. Das Kopfwissen hat absolut nichts mit unserer tief innewohnenden Weisheit zu tun.

Die Worte Deines letzten Absatzes berühren mich.

Gruß Angel

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24 Apr 2018 11:00 #52714 von Alkuin
Alkuin antwortete auf Wo gehöre ich hin?
Was wäre eigentlich, wenn Lebensplan und Lebensrealität identisch sind? Wenn das, was als Anlage in der Seele schlummert mit dem, was an Eltern, Erziehern, dem sozialen Stand und der biografischen Entwicklung übereinstimmt?

Was wäre wenn imitieren, lernen, sich an anderen auszurichten, ein normaler Entwicklungsprozess ist - und das blockieren, sich distanzieren und auf sich selber zurückschauen, die eigentliche Hemmung in der seelischen Entwicklung?

Was wäre wenn Selbstbewusstsein etwas ist, das sich an Herausforderungen, Problemen und Widerständen erst entwickelt und eine notwendige Lebensaufgabe ist?

Und - was wäre, wenn die eigenen Feindbilder (Lehrer, Wissen, Lesen, Verstand) lediglich die eigenen Schattenthemen sind, die Herausforderungen, denen sich sich das Selbstbewusstsein stellen muss, weil es diese biografischen Lebensprobleme nicht bewältigt hat?

Was wäre - wenn alles wirklich seinen Sinn hat?

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24 Apr 2018 11:51 #52715 von CREATOR
CREATOR antwortete auf Wo gehöre ich hin?
angel, gerne will ich diesen satz beschreiben, was ich damit meine.
ich selbst bin von einner höheren instanz belogen worden, versprechen gegeben worden sind, die aber nie kamen. 6 jahre habe ich für meine innere freiheit gebraucht, mich davon los zulösen, dem roten faden folgend, in die läuterung der alten gefühle, die mich als mensch ausmachten auszukehren. ich gehe einen weg in die neuwerdung meines seins, frei von der vergangenheit, weil ich diese person, die ich war, gespielt habe, mit meiner wesensnatur aber nicht im einklang war. ich forme mich sozusagen als ein wesen gottes in der freiheit, aus der vergangenheit heraustretend, einfach neu.
alkuin, alle deine fragen würde ich mit ja, es ist so, es kann so sein, beantworten.
die selbstbewusstheit sich den widrigkeiten ( ich nenne das mal so ) stellen und und das leben neu ausrichten. es ist ebenso eine läuterung.
letzendlich hat jeder die läuterungsaufgabe, egal wo er steht, die umstände versteht und sie im leben einfach meistert. somit ist lebensplan mit der lebensrealität identisch, weil derjenige es versteht. somit macht im roten faden diese realität einen sinn. inwieweit derjenige sich von dem befreit, was auch noch karma ist, wird letzendlich eine neue tür aufgestoßen, der man spürend folgen sollte.

gruß
creator
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24 Apr 2018 12:29 #52716 von Alkuin
Alkuin antwortete auf Wo gehöre ich hin?
Ja - deinen beiden Antworten kann ich innerlich folgen und bejahen.

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25 Apr 2018 00:43 #52719 von moqui
moqui antwortete auf Wo gehöre ich hin?
Für das Leben gibt es kein Backrezept.
Und ist das Leben wirklich eine Reise mit einem Ziel?

Oder ist es nicht vielmehr eine Daseinsweise, die allein nur aus dem Seinsgrund mit dem die Seele in Verbindung ist, eigen-tlich zu leben ist. Diese These bedeutet einfach formuliert, dass der Sinn des Lebens eben einfach nur das Leben ist :-) Dazu muss man vielleicht wissen, fühlen, erleben, was dieses Leben bedeutet, das man "hat" und in dem man "ist". Eine Ahnung davon hat man ja von Anfang an, und je weiter man kommt, um so bewusster wird es einem. Es kann gar nicht anders laufen :-)

Wenn Du wissen willst, wer du bist, dann erlebe dich selbst immer wieder und immer wieder! Überprüfe Dich selbst (und das ist wesentlicher Bestandteil des Lebens), genauer deine Handlungen, besonders dann wenn es im Umgang mit anderen Menschen Resonanzen gibt. Je genauer und gewissenhafter du die Handlungskomplexe, in welchen du immer wechselnd bist, auf ihre Wahrheiten überprüfst., um so tiefer wirst du dabei auch dich selber erkennen. Du kannst dich allein nur erkennen, wenn du dich in die unbeirrte (!)selbstkritische Selbstreflektion begibst, dich selber - jedoch auch den anderen - in Frage stellend,..dich dabei aber mental im Seinsgrund aufhälst, von welchem du umfangen bist. Dann kannst du auseinandersortieren, was du bewusst und was du unbewusst getan hast, ob und welches Karma du aufarbeitest, dich durcheinandergebracht hat (falls es so war:-) ... usw. Von Irrtümern wird man nie frei sein, immer wird das Sebstbewusstsein korrigiert, erweitert.

Wenn du z.B. andere Menschen innerlich verletzt hast, oder sie sich verletzt fühlen, dann ist das wie ein Gottesgeschenk für dich...dann hast du den Stoff, den du brauchst, um dich selber kennenzulernen und zu erleben, wer du bist, was dich treibt, wohin du willst, woher du kamst ..und und und.
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25 Apr 2018 10:48 #52720 von Alkuin
Alkuin antwortete auf Wo gehöre ich hin?
Aus meiner Wahrnehmung ist das "einfach nur leben" dass, was unsere Organe, unsere Lebensprozesse und die Lebensprozesse allgemein so tun. Grob gesagt: Werden, Wachsen und wieder vergehen. Das ist im Jahreslauf schön ersichtbar und fühlbar im Pflanzenleben vor allem. Wunderbar wie jetzt alles keimt und wächst, wie die Knospen entstehen und aufbrechen und jeder Baum anders grünt. Jeder Strauch, jeder Baum = auf seine Weise. Der Flieder hat seine Farbe, die Kirsche und jeder Baum das Grün, das seiner Art entspricht. Und diese Bäume werden ihre Blätter entfalten, ihre Früchte bilden und dann ihre Früchte abwerfen (oder Tieren zur Nahrung anbieten) danach ihre Blätter und kalt und leblos im Winter ausharren - bis wieder der Frühling kommt. Die immer gleichen Lebensprozesse halt. Also immer wieder ein Ziel - oder?

Spannend finde ich, dass du einerseits zur Selbstreflexion aufrufst und klar darlegst, dass diese Prozesse immer im eigenen Bewusstsein geschehen und im letzten Abschnitt machst du diese inneren Prozesse von anderen abhängig und scheinst der Meinung zu sein, dass fehlende Selbstwahrnehmung und innere Überspanntheit des einen Bewusstseins für ein anderes Bewusstsein eine Bedeutung haben soll? Wenn ich mich durch einen anderen verletzt fühle - dann muss ich mich doch fragen warum ich mich verletzt fühle, wo meine Schwäche ist und was da so triggert = und wenn sich ein andere durch mich verletzt fühlt - dann sollte derjenige sich doch auch zuerst fragen, was da seine Schwäche ist und warum das in ihm geschieht. Oder?
So wie du es darstellst ist doch eher eine Art Schuldzuweisung - oder?

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25 Apr 2018 11:37 #52721 von CREATOR
CREATOR antwortete auf Wo gehöre ich hin?
moqui, so wie du schreibst, bist du eher im menschlichen tummeln in einem menschlichen umfeld der resonanz von gefühlen, wo andere dich noch verletzen können?
das leben im lebensplan ist etwas mehr als nur diese ebene. aber vielleicht ist es eben noch deine. macht ja nichts.
nur in reflexion von und mit anderen ist nur wenig selbstbewusstheit, wer du wirklich bist.
und ja, es braucht ein ziel. zu spüren, wo zieht es mich hin, in welche entwicklung der ganzheit des seins. irgendwann wird das bei jeden kommen.
es geht dann weg von der blindheit des seins, hin zu einer bewusstheit, die mehr umfasst, als sich noch verletzen zu lassen oder in diese ebene zu "spielen".
du musst dir den schuh nicht anziehen, was dein umfeld mit dir macht.
so kommt es zumindest aus deinem text rüber.
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25 Apr 2018 14:08 #52722 von moqui
moqui antwortete auf Wo gehöre ich hin?
Lieber Alkuin,

Verletzungen geschehen oft unbewusst, insofern als in solchen Fällen der Verletzende nicht weiss, was er tut.

Dieses "Nichtwissen" kannst du zu deiner Frage über dich selber machen. Du kannst dich fragen, wer du bist, dass du so gehandelt hast, wie du tatest. Welche Motive dich angetrieben haben und warum sie in dem Moment so stark waren. Meistens sind es mehrere sich widersprechende Kräfte in einem. Diese zu erkennen sind auch immer die ersten Schritte einer weiteren Selbsterkenntnis. In diesen Momenten deiner Innensicht bist du auch in dir selbst. Die Abhängigkeit von dem Anderen ist von deinem Selbst aus gesehen im Handeln als solchem schon inbegriffen, da es ja auch Ausdruck einer Wechselbeziehung ist, in der du "verstrickt" bist:-)

Nicht Abhängigkeit, sondern Verstricktsein ist der Hintergedanke :-) Indem wir im Leben sind, ist das Selbst aufs innigste verstrickt mit ihm (dem Leben) und der innere Prozess der Bewusstwerdung deshalb nicht aus der Selbstbehausung herausgeworfen.

Es geht in der Selbstreflektion nicht um solche Dinge wie Stärke oder Schwäche...nicht einmal um Fragen der Wahrheit, sondern nur um die Frage "wer oder was du bist" und warum du so oder so handelst.

Über das "berühmte" Thema will ich gar nicht explizit reden, da man ja weiss, dass der gedankliche Diskurs dann sehr schnell in Nebenflüsse abdriftet und sich dann verliert:-)

Der Begriff der Verstrickung, hat oft einen negativen Touch der Bedeutung, muss aber so nicht verstanden werden, da er ja eine Tatsache beschreibt, die man nicht leugnen kann und als solche dann auch als wesentlich gegeben anerkannt werden muss.

Vielleicht wäre es klüger stattdessen von "Verschränkung" zu reden. Nur ist dieser Begriff leider schon von den Physikern besetzt worden.

Man kann jedoch zu der "ideologischen" Auffassung gelangen, dass es einen Sinn dafür gibt, sich aus der gegebenen Verstrickung des Selbst im Daseins zu befreien und eine "Verseelung des Bewusstseins" oder "Erleuchtung" (wie man auch sagt) als "Ziel" spirituellen Strebens zu erreichen. Dann wird es Rezepte geben für den simplen mühelosen Weg zur Erleuchtung. Und unumstössliche Wahrheit wird, was die Mehrheit dafür hält. Am Ende steht dann eine Gedankenpolizei und entscheidet, ob du würdig bist, ein "Auserwählter" zu sein. :-)

Zwar hat es was...
Doch infolge dieser Ideologie einer vermeintlichen Bewusstseinsbefreiung aus seinen irrtümlich gedachten Abhängigkeiten "Absolute Wahrheiten" abzuleiten, ist als Denkfigur bereits verkrüppelt und kann deswegen nicht richtig sein! Sie liefert die Simplizität, die man benötigt, um demokratische Prozesse - also per Abstimmung - zur Wahrheitsfindung etablieren und zur Basis einer neuen Ethik machen zu können.

Der Massenruf "Kreuziget Ihn" , oder das "Massen - Jaaaaa" zu Göbbels berühmter Frage waren dann Wohl-WAHR...:-)

Verschranktheit oder Verstriktheit des Einzelmenschen mit der Welt, seinen Mitmenschen, der Erde, dem Universum ist wesentlich für sein Dasein, Sosein und Handeln.
Sie aufzulösen bzw. das individuelle Bewusstsein aus seinem komplexen Verbundensein heraus zu destillieren, würde die Einheit des Lebendigseins zerstören.

Ich glaube, das Leben, besser Erleben aller Wirklichkeit ist tief verankert in der Spiritualität unserer selbst, und wer oder was wir selber dabei sind, wird uns ständig vorgeführt. Nur müssen wir, um uns zu erkennen, ein Auge dafür entwickeln...durch Reflektion oder was auch immer ...
Von Hermann Hesse gibt es diesen coolen Satz, den ich letztlich las:

"Es ist nicht unsere Aufgabe, einander näher zu kommen,
so wenig wie Sonne und Mond zueinander kommen
oder Meer und Land. Unser Ziel ist,
einander zu erkennen und einer im anderen das zu sehen,
was er ist: des anderen Gegenstück und Ergänzung."

Auch das kann sein, und ist nochmal ein weiterer Aspekt.
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  • Alkuin
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25 Apr 2018 21:55 - 25 Apr 2018 22:04 #52727 von Alkuin
Alkuin antwortete auf Wo gehöre ich hin?

moqui schrieb: Lieber Alkuin,

Verletzungen geschehen oft unbewusst, insofern als in solchen Fällen der Verletzende nicht weiss, was er tut.


Ja dann sind es normale Verhaltensmuster des "Verletzenden" und die Frage ist noch immer, warum der Verletzte verletzt ist. Wenn er sich vom Verhaltensmuster des anderen verletzen lässt, ohne das derjenige es bewusst tut, hat es immer noch etwas mit dem Innenleben des Verletzen zu tun. Die Frage, warum ein normales Verhalten eines anderen mich verletzt ist doch immer noch mein Problem, und nicht das des anderen.

moqui schrieb: Dieses "Nichtwissen" kannst du zu deiner Frage über dich selber machen.

Wenn ich jemanden verletze ohne es zu wissen, wie soll ich das zu einer Frage machen?

moqui schrieb: Du kannst dich fragen, wer du bist, dass du so gehandelt hast, wie du tatest. Welche Motive dich angetrieben haben und warum sie in dem Moment so stark waren. Meistens sind es mehrere sich widersprechende Kräfte in einem. Diese zu erkennen sind auch immer die ersten Schritte einer weiteren Selbsterkenntnis. In diesen Momenten deiner Innensicht bist du auch in dir selbst. Die Abhängigkeit von dem Anderen ist von deinem Selbst aus gesehen im Handeln als solchem schon inbegriffen, da es ja auch Ausdruck einer Wechselbeziehung ist, in der du "verstrickt" bist:-)


Ja, das ist doch ganz normale Bewusstseinarbeit, die Grundlage jeder spirituellen Praxis sein sollte. Ich spreche eher von Vernetzung als Verstrickung, weil wir (als Bewusstseinsformen) eher Knoten in einem Netz sind und die Fäden keine Stricke. Und natürlich sind wir miteinander verbunden und alles was ich tue wirkt auf andere. Dennoch muss ich immer zuerst auf mich schauen und meine Verhaltensmuster, wenn ich mich verletzt fühle und mich fragen, warum das so ist. Mich (!) fragen und nicht den anderen in Frage stellen. Schuldzuweisungen sind keine Bewusstseinsarbeit.
Meine Schattenthemen nach außen zum anderen projiezieren bringt nix. Und genausowenig ist es sinnvoll den Schatten des anderen zu spielen.

lese dir bitte noch mal den letzten Text von Creator durch - du scheinst da wirklich noch in einer Falle zu stecken. Wenn du dein Verhalten von der Angst, andere zu verletzen abhängig machst, bist du noch weit von dir entfernt.
Letzte Änderung: 25 Apr 2018 22:04 von Alkuin.

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25 Apr 2018 23:25 #52728 von moqui
moqui antwortete auf Wo gehöre ich hin?
Lieber Alkuin,

lass dir bitte gesagt sein, dass ich absolut kein Interesse daran habe, meine Energien in kleinlichen Zänkereieien zu verschwenden.

Wenn Begriffe gebraucht werden, dann sollte Übereinkunft darin bestehen, diese zuzulassen.

Vielleicht bringt eine Diskussion wie diese wesentlich mehr an Ideen und Substanz, intellektuelle Kreativität, wenn man sich damit begnügt, sich nur um die sachlichen Aspekte eines Themas zu kümmern.

Ausgangspunkt meines Beispiels war/ist die ursprüngliche Frage, und das Thema ist eben diese und nicht das Beispiel in meiner Argumentation. Verwechsle es bitte nicht.

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  • Alkuin
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26 Apr 2018 00:15 #52729 von Alkuin
Alkuin antwortete auf Wo gehöre ich hin?
Das ist für mich jetzt eine substanzlose und ausweichende Antwort, die die eigene Substanzlosigkeit verdecken soll

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