Hellseher, Wahrsager und ihre Methoden der Zukunftsdeutung

Du liebäugelst mit einem Termin bei einem Hellseher, Wahrsager oder einen anderem Zukunftsdeuter? Dann überlege, welche Methode der Zukunftsdeutung am besten zu dir passt. Denn nicht alle Methoden sind gleich. Und auch der Deutungsumfang kann unterschiedlich sein.

Der Hellseher und die Wahrnehmungskanäle

Es ist ein Klischee, wenn man glaubt, der Hellseher sieht ausschliesslich Botschaften. Denn es gibt noch das Hellriechen, das Hellhören, das Hellfühlen und andere Kanäle, wie man Botschaften empfangen kann. Aber prinzipiell weist das Hellsehen eine gute Bandbreite auf, wie Informationen übermittelt werden können. Das Hellriechen hingegen bietet einen sehr grossen Interpretationsspielraum an. Doch auch Hellseher greifen gelegentlich zu sogenannten Hilfsmitteln. Damit wird die Deutung umfangreicher und ergänzende Informationen können das Gesamtbild komplettieren. Häufig anzutreffen sind diese Hilfsmittel in Form von Tarotkarten oder Horoskopen. Letzten Endes zählt, dass das Ergebnis der Deutung qualitativ ausfällt. Ob nun der Hellseher Hilfsmittel dazu benutzt oder nicht, sollte weniger eine Rolle spielen.

Der Wahrsager und seine Hilfsmittel

Wahrsager hingegen arbeiten sehr häufig mit Hilfsmittel. Der typische Klassiker ist der Handleser, den man gelegentlich im Urlaub begegnet. Das Handlesen ist eine alte Wahrsagekunst. Doch ihr Deutungsumfang ist begrenzt. Denn die Linien der Hand können sich verändern, wenn du dein Leben veränderst. Das heisst, grundsätzlich gelten fünf Jahre in die Zukunft als deutungsfähig. Danach sollte man sich noch einmal die Hand lesen lassen, wenn man das wünscht. Denn es könnte sein, dass sich deine Handlinien inzwischen verändern haben. Für eine kurzfristige Zukunftsdeutung der nächsten Wochen ist das Handlesen nicht geeignet. Es ist vielmehr eine Persönlichkeitsanalyse. Sie zeigt dir, wohin dein Weg gehen könnte und wie du dich bis zum heutigen Tag entwickelt hast.

Die Tarotkarten dürfen wir ebenfalls zu den Klassikern zählen, wenn es um das Wahrsagen geht. Das Kartenlegen ist eine uralte Methode, um die Zukunft zu deuten. Die Karten werden gemischt, bis der Ratsuchende das Stopp-Signal gibt. Der Wahrsager wendet dabei verschiedene Legesysteme an. Das heisst, wie die Karten vom Stapel genommen und ausgebreitet werden, unterliegt einem System. Der Wahrsager wird das wählen, was zu deiner Thematik und den Fragen passt. Die einzelnen Tarotkarten, die aufgedeckt werden, enthalten eine Botschaft für dich. Jede Karte hat eine spezielle Symbolik und muss entsprechend gedeutet werden. Ein guter Wahrsager sollte diese Deutungskunst beherrschen.

Es macht aber keinen Sinn, an einem Tag zehn Kartenleger zu konsultieren und sich die Karten legen zu lassen. Das Deutungsmaterial entspricht nämlich häufig einer energetischen Zeitqualität. Das heisst, ein mögliches Ereignis verändert sich meistens nicht ad hoc, nur weil zwei Stunden vergangen sind. Aus diesem Grund empfehlen Wahrsager, sich nicht häufiger als zwei Mal im Jahr die Karten legen zu lassen. Solltest du aber ein sehr dynamisches Jahr erleben, könnte es vielleicht Sinn machen, ein drittes Mal die Karten zu befragen.

Kann man Hellsehern und Wahrsagern vertrauen?

Deine Zukunft ist nicht geschrieben oder fix. Du alleine bist der Schöpfer deines Lebens und mit deinem freien Willen kannst du agieren. Es spielt beinahe keine Rolle, ob du dem Hellseher oder Wahrsager vertraust. Denn du solltest in erster Linie dir selbst vertrauen. Eine Zukunftsdeutung kann als ergänzende Information hinzugenommen werden. Doch sie sollte niemals ausschlaggebend sein für eine wichtige Entscheidung. Dein rationaler Verstand muss wach bleiben und seinen Beitrag zu einer Entscheidung leisten.

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